Dusche einbauen

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Dusche einbauen

Geht es um den Wasserverbrauch, ist eine Dusche klar im Vorteil: Ein Drittel weniger Wasserverbrauch schlägt hier zu Buche. Duschbecken gibt es in vielen Farben und Formen. Beim Material wird zwischen Acryl und emaillierten Stahlbecken unterschieden. Doch nicht nur das Becken selbst spielt eine große Rolle, auch ist die Wahl der Duschbrause und der Duschabtrennungen entscheidend und hängt von den eigenen Bedürfnissen ab.

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1. Duschabtrennungen 2. Brausen
3. Saubere Fugen 4. Passende Artikel zu diesem Ratgeber
Duschabtrennungen

1. Duschabtrennungen

Damit das Bad nicht ständig unter Wasser steht, sind Duschabtrennungen fast unentbehrlich. Wer keine separate Dusche hat und zum Duschen häufig die Badewanne benutzt, für den gibt es extra Trennwände. Solche Abtrennungen haben gegenüber einem Duschvorhang den Vorzug, dass sie Spritzwasser besser abhalten und sich zudem besser reinigen lassen. Allerdings sind Sie auch etwas teurer in der Anschaffung. Bei Duschabtrennungen und Trennwänden zählt Qualität: Achten Sie beim Kauf vor allem auf stabile Rahmenprofile aus Aluminium, gut schließende Gummidichtungen, leicht laufende Türelemente und abgerundete Profile. Am einfachsten zu reinigen ist übrigens Echtglas bzw. Sicherheitsglas.

Brausen

2. Brausen

Das Angebot bei Duschbrausen ist inzwischen groß. Auch hier können Sie ganz nach Ihrem Geschmack zwischen verschiedenen Modellen wählen. Wichtig ist, dass Sie den Wasserstrahl in verschiedenen Stufen regulieren können. Besonders schön: Brausen, unter denen man wie unter einem sanften Regenschauer steht.

Tipps und Tricks

3. Saubere Fugen

Dichtungsfugen an Dusche oder Wanne sind häufig ein Problem im Bad. Weil hier oft das Wasser über längere Zeit steht, machen sich nach einiger Zeit oft hässliche Schimmelpilze breit. Da hilft nur eins: die Fugen müssen erneuert werden.

So geht’s: Schneiden Sie mit einem Cuttermesser entlang der Fuge und entfernen Sie die alte Silikonschicht (am leichtesten geht’s mit einem Fugenhai).

Säubern Sie den Untergrund sehr sorgfältig, damit auch die letzten Pilzsporen verschwinden. Reste von Silikon können Sie mit einem speziellen Silikon-Entferner beseitigen.

Ist der Untergrund trocken, fett- und staubfrei, kleben Sie die Fugenränder mit einem Malerband (Klebeband) beidseitig ab.

Bei sehr tiefen Fugen können Sie wahlweise ein PE-Rundprofil einlegen. Das spart Fugenmasse.

Schneiden Sie die Öffnung der Silikonkartusche entsprechend der Größe der Fuge auf und spritzen Sie die Fuge lückenlos aus. Verwenden Sie dazu Sanitär-Silikon. Das ist wasserabweisend und enthält pilzabtötende Substanzen.

Anschließend Silikon per Fugenstift oder einfach mit dem Finger glätten. Finger dazu vorher mit Spülmittel benetzen!

Nach dem Glattstreichen das Malerband (Klebeband) schräg nach hinten und seitlich von der Fuge wegziehen.