Arbeitsplatte einbauen

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Arbeitsplatte einbauen

Ohne sie geht in der Küche gar nichts: Arbeitsplatten sind in der Küche im Dauereinsatz. Neben der Funktionalität entscheidet Material und Design darüber, welchen Stempel sie einer Küche aufdrücken. Die Auswahl an verschiedensten Materialien, Farben und Dekoren wird immer größer. Inzwischen gibt es sogar spezielle Ecklösungen, die Sie auf Ihr Wunschmaß, inklusive der dazugehörigen Beschläge, Abschrägungen und Abrundungen zuschneiden lassen können.

Hinweis: Da stimmt jedes Maß. Den milllimetergenauen Zuschnitt Ihrer Arbeitsplatte übernimmt der OBI Holzzuschnitt für Sie.

1. Pflegeleichte und preisgünstige Schichtstoffplatten 2. Arbeitsplatten aus Massivholz
3. Harter Stein 4. Funktionale Edelstahlplatten
5. Tipps für Kauf, Zuschnitt und Transport
Pflegeleichte und preisgünstige Schichtstoffplatten

1. Pflegeleichte und preisgünstige Schichtstoffplatten

Schichtstoffplatten bestehen aus einer Spanplatte mit einer aufgeleimten Schichtstoffauflage aus Hochdrucklaminat (HPL). Diese so genannten HPL-Platten sind ausgesprochen hart und stark beanspruchbar. Aufgrund der großen  Auswahl an Dekoren und des günstigen Preises zählen sie zu den am häufigsten verwendeten Küchenarbeitsplatten. Zumal HPL-Platten auch in der Pflege absolut unkompliziert sind: einfach mit Wasser oder evtl. mit etwas Spülmittel abwischen – das reicht. Grundsätzlich sollten heiße Pfannen und Töpfe nicht direkt auf der Platte abgestellt werden. Besser ist es einen Topfuntersetzer zu verwenden. Auch mit dem Messer nicht direkt auf der Platte schneiden, da sie nicht schnitt- und nur bedingt kratzfest ist.

2. Arbeitsplatten aus Massivholz

Arbeitsplatten aus Massivholz werden immer beliebter. Ebenso wie Platten mit Schichtstoffoberfläche sind aber auch sie nicht kratz- und schnittfest und nicht sehr hitzebeständig. Bei offenporigem Massivholz kommt hinzu, dass es  – wird es nicht regelmäßig gewachst – schnell Flecken bekommt. Andererseits bieten Massivholzplatten den Vorteil, dass die Oberfläche abgeschliffen werden kann, wenn sie unansehnlich geworden ist. Bei der täglichen Reinigung gilt die Faustregel: weniger ist mehr. Arbeitsplatten mit wenig Neutralreiniger feucht – nicht nass! – abwischen.

Harter Stein

3. Harter Stein

Wer eine Arbeitsplatte aus Naturstein in der Küche hat, muss sich um Kratzer, Messerschnitte und heiße Töpfe keine Gedanken machen. In der Regel werden Granitplatten verwandt. Marmor ist dagegen nicht zu empfehlen. Er ist zu weich und auch nicht säurefest. Einziger Nachteil bei Granit: Er ist sehr schwer, der Einbau ist aufwändig und fällt Ihnen etwas aus der Hand und auf die Platte, geht es garantiert zu Bruch. Gereinigt werden Granitplatten mit Wasser und etwas Reiniger. Gegen Kalkränder können Sie Zitronensäure verwenden. Essig sollte übrigens sofort abgewischt werden!

Funktionale Edelstahlplatten

4. Funktionale Edelstahlplatten

Edelstahlplatten, die man früher nur aus Großküchen kannte, gibt es inzwischen auch für den privaten Gebrauch. Sie sind sehr hygienisch, hitzebeständig und leicht zu pflegen. Aber auch Edelstahlplatten haben einen Nachteil: Sie sind genau wie HPL-Platten und Massivholz nicht kratzfest. Am schönsten wirkt die glatte, glänzende Oberfläche frisch poliert. Denn leider hinterlässt jeder Arbeitsschritt und jeder Wassertropfen darauf seine Spuren. Damit die Edelstahlplatte so schön funkelt, können Sie ab und an Spezialreiniger verwenden. Oder auf Omas Hausmittel zurückgreifen und sie mit Kartoffelschalen abreiben.

5. Tipps für Kauf, Zuschnitt und Transport

  • Messen Sie Ihre neue Küchenarbeitsplatte zu Hause genau aus und nehmen Sie eine Zeichnung (inkl. Herd- und Spülenausschnitt) mit in Ihren OBI Markt. Im Holzzuschnitt schneidet man Ihnen die ausgesuchte Platte passgenau zu.
  • Sobald in der Platte die Ausschnitte für die Spüle und das Kochfeld sind, sollte die Arbeitsplatte vorsichtig und nur mit zwei Personen getragen werden, da erhöhte Bruch-Gefahr besteht. 
  • Passt die Küchenarbeitsplatte nicht in Ihren Wagen? Fragen Sie in Ihrem OBI Markt nach dem Lieferservice. 
  • Achten Sie beim Einbau darauf, dass alle Ausschnitte gut abgedichtet und die Schnittkanten an den Stirnseiten beschichtet werden.