Kellerdecke dämmen in 7 Schritten

Schritt-für-Schritt-Anleitung

Ambitioniert

ca. 15 Minuten pro m²

Heimwerker dämmt Decke mit Dämmplatten.

Die nachträgliche Dämmung der Kellerdecke spart Heizkosten und sorgt für ein angenehmes und behagliches Klima in den Wohnräumen. Das Verkleben der Dämmplatten können Sie einfach und ohne großen Material- oder Kostenaufwand selbst durchführen. Als Faustregel beim Dämmen der Kellerdecke gilt: Das Dämmmaterial sollte mindestens 12 cm dick sein, jeder weitere Zentimeter spart weitere Heizkosten. Als Dämmmaterial eignen sich Hartschaumplatten, aber auch Mineralstoffplatten oder Dämmplatten aus Steinwolle.

1 - Schritt-für-Schritt 2 - Materialliste
3 - Werkzeugliste
Kellerdecke säubern

Schritt 1 - Vorbereiten der Kellerdecke

Reinigen Sie die Kellerdecke gründlich mit dem Staubsauger oder einem Besen. Der Untergrund muss vor dem Verkleben der Dämmplatten staubfrei, tragfähig und trocken sein. Risse und Löcher in der Decke verspachteln Sie mit Reparaturspachtel. Kleine Unebenheiten in der Decke werden später beim Verkleben der Dämmplatten mit Mörtel ausgeglichen.

Mörtel anmischen

Schritt 2 - Anmischen des Mörtels für die Dämmplatten

Mischen Sie den Mörtel gemäß der Herstellerangaben in einem Mörtelkübel mit Wasser an. Ein in die Bohrmaschine eingeschraubter Quirl erleichtert Ihnen die Arbeit.

Dämmplatten zuschneiden

Schritt 3 - Zuschneiden der Dämmplatten für die Dachdämmung

Messen Sie mit einem Zollstock oder Maßband die Breite der ersten Reihe von Dämmplatten ab und schneiden Sie die Platten mit einer feinzahnigen Säge auf die richtige Größe. Nur die letzte Platte in der ersten Reihe müssen Sie zuschneiden.

Leichtmörtel auftragen

Schritt 4 - Auftragen des Leichtmörtels auf die Dämmplatten

Tragen Sie den angemischten Leichtmörtel mit einer Zahnspachtel mit 10 mm-Zahnung vollflächig auf die Rückseite der Dämmplatten auf und lassen Sie die Stirnseiten aber frei. Die Steghöhe des aufgetragenen Mörtels sollte etwa 8 mm betragen. 

Dämmplatten anbringen

Schritt 5 - Anbringen der Dämmplatten

Verlegen Sie die Dämmplatten lückenlos und achten Sie darauf, die Platten so zu versetzen, dass keine Kreuzfugen entstehen. Durch den Versatz vermeiden Sie Wärmebrücken, über die weiter kalte Luft nach oben dringen kann.
Drücken Sie die Dämmplatten leicht ins Mörtelbett ein. Rücken Sie die Platten dabei an ihre endgültige Position. Bei nicht tragfähigen Kellerdecken müssen Sie die Platten zusätzlich verdübeln.

Unebenheiten ausgleichen

Schritt 6 - Unebenheiten zwischen den Dämmplatten ausgleichen

Unebenheiten zwischen den Dämmplatten können Sie mit Schleifpapier mit feiner Körnung oder mit einem Handschleifer abschleifen. Tragen Sie dabei einen Mundschutz, um den feinen Schleifstaub nicht einzuatmen.

Kellerdecke streichen

Schritt 7 - Anschlussarbeiten nach der Dachdämmung

Fugen zwischen den Dämmplatten werden mit PU-Schaum ausgeschäumt. Den überschüssigen Schaum entfernen Sie mit einem Cuttermesser und Schleifpapier. Sobald die Platten fest sitzen und der PU-Schaum ausgehärtet ist, können Sie die Unterseiten der Platten mit einer Farbrolle streichen. Möchten Sie die Unterseite der Platten verputzen, sollten Sie die Platten verdübeln, damit sie das Gewicht des Putzes auch tragen. Bringen Sie außerdem eine Bewehrungsschicht aus 5 mm starkem Armierungsgewebe in den Putz ein. Zum Verputzen der Platten können Sie auch den zum Verkleben der Platten verwendeten Leichtmörtel benutzen.

Die Dämmung der Kellerdecke ist eine Maßnahme mit großer Wirkung und vergleichsweise geringem Aufwand. Die innerhalb weniger Stunden durchzuführende Arbeit sorgt nicht nur für ein behagliches Wohnklima und warme Fußböden im Erdgeschoss, sie spart auch Heizkosten und damit langfristig viel Geld.

Die OBI GmbH & Co. Deutschland KG schließt bei nicht sach- und fachgerechter Montage entsprechend der Anleitung sowie bei Fehlgebrauch des Artikels jede Haftung aus. Ihre gesetzlichen Ansprüche werden hierdurch nicht eingeschränkt. Achten Sie bei der Umsetzung auf die Einhaltung der persönlichen Sicherheit, tragen Sie, wenn notwendig, entsprechende Schutzausrüstung. Elektrotechnische Arbeiten dürfen ausschließlich von Elektrofachkräften (DIN VDE 1000-10) ausgeführt werden. Bei dem Aufbau der Artikel müssen die Arbeiten nach BGV A3 durchgeführt werden. Führen Sie diese Arbeiten nicht aus, wenn Sie mit den entsprechenden Regeln nicht vertraut sind. Wir sind um größte Genauigkeit in allen Details bemüht.

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