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Entspannen, grillen, Feste feiern – im Sommer spielt sich das Leben auf der Terrasse ab! Umso wichtiger, dass die Terrasse eine Oase ist, auf der Sie sich rundum wohlfühlen können. Schön grün sollte sie sein, windgeschützt und natürlich spielt auch der Belag eine wichtige Rolle! Ob mit Fliesen, Holzbelag, Betonplatten oder Naturstein, es gibt viele Möglichkeiten die alte Terrasse zu verschönern oder sie sogar zu erneuern.

1. Fliesen 2. Holzbelag
3. Betonplatten 4. Naturstein
5. Tipps vor dem Verlegen 6. Die richtige Himmelsrichtung
7. An Stromanschlüsse denken 8. Direkter Zugang zur Küche
9. Plattenlager/ Mörtel
Fliesen

1. Fliesen

Wählen Sie helle glasierte Fliesen, da dunkle in der Sonne stärker erhitzen. Im Trend: matte strapazierfähige Feinsteinzeug-Fliesen. Damit die Fliesen nicht springen: Beton grundieren, Unebenheiten glätten und mit Dicht- schlämme abdichten. Dann Fliesen mit dem so genannten „Buttering- Floating-Verfahren“ verlegen, d. h. Fliesenrückseite und Boden werden beide mit Fliesenkleber bestrichen.

Eigenschaften von Fliesen:
Fliesen sollten frostsicher und rutschhemmend, sowie für den Außenbereich geeignet sein.

Schema Fliesen Schema Fliesen
Holzbelag

2. Holzbelag

Ein Holzbelag verleiht Ihrer Terrasse einen besonders warmen Charakter. Als Oberflächenbehandlung der Hölzer eignet sich eine wetterfeste, offenporige Lasur auf Wasserbasis. Alle drei Jahre sollte der Anstrich erneuert werden. Verwenden Sie zum Befestigen Edelstahl-Schrauben, um Verfärbungen am Holz zu vermeiden.

Geeignete Hölzer:
Bankirai, Douglasie, Robinie oder kesseldruckimprägnierte heimische Nadelhölzer (sehr hart und witterungsbeständig).

Schema Holzbelag Schema Holzbelag
Betonplatten

3. Betonplatten

Betonplatten gibt es in den verschiedensten Formen und Farben. Die Bearbeitung der Oberfläche, z. B. Strahlung oder Marmorierung, sorgt für viele verschiedene attraktive Designs.

Eigenschaften von Betonplatten:
Leicht zu verlegen (gleichmäßige Form), pflegeleicht, extrem langlebig, mit ca. 12 €/m² im Vgl. mit anderen Materialien preisgünstig.

Schema Betonplatten Schema Betonplatten
Naturstein

4. Naturstein

Voll im Trend liegen Natursteinplatten. Sie sehen toll aus, erwecken mediterranes Flair und sind zugleich extrem robust. Natursteine kommen aus Steinbrüchen und werden nur mechanisch bearbeitet. Kein Stein sieht aus wie der andere – darin liegt der besondere Reiz.

Eigenschaften von Naturstein:
Extrem robust, individuell und leicht verlegbar (mit speziellem Trass-Natursteinverlegemörtel)

Schema Naturstein Schema Naturstein

5. Tipps vor dem Verlegen

Bevor Sie loslegen, müssen Sie entscheiden, auf welchem Untergrund Sie Ihren Terrassenbelag verlegen. In jedem Fall sollten Sie ein Gefälle von 2% weg vom Gebäude in Richtung Garten einhalten. Der Untergrund hängt davon ab, ob Sie Platten, Fliesen oder Holz verwenden. Klassische Betonplatten werden auf Splitt, auf Plattenlagern oder Estrich verlegt.

Die richtige Himmelsrichtung

6. Die richtige Himmelsrichtung

Möchten Sie im Freien frühstücken und abends jeden letzen Sonnenstrahl genießen? Legen Sie Ihre Terrasse in Richtung Südwesten an, da hier die Sonne am längsten scheint. Wählen Sie den Süden, scheint die Sonne von morgens bis zum Nachmittag. Auch Nordost ist eine Überlegung wert: Zum Frühstück haben Sie Morgensonne und zum Abendessen milde Abendsonne; dafür haben sie nachmittags Schatten.

An Stromanschlüsse denken

7. An Stromanschlüsse denken

Vergessen Sie bei der Planung Ihrer Terrasse die elektrischen Anschlüsse nicht. Planen Sie eventuelle Kabelverlegungen rechtzeitig ein: Das macht sich beim Anschluss von elektrischen Markisen oder Außenbeleuchtungssystemen bezahlt. Denken Sie auch an Steckdosen, z. B. für einen Elektrogrill.

Direkter Zugang zur Küche

8. Direkter Zugang zur Küche

Planen Sie gerade Ihren Neubau? Dann sollten Sie darüber nachdenken, die Terrasse von der Küche abgehen zu lassen anstatt klassischerweise vom Wohnzimmer. Bei Ihrer ersten Grillparty werden Sie dankbar sein, wenn Sie die ganzen Schlemmereien direkt aus der Küche nach draußen tragen können – ohne lange Umwege.

Plattenlager/ Mörtel

9. Plattenlager/ Mörtel

Ist es endlich soweit und Sie können die Terrasse fliesen, bieten sich als Unterkonstruktion so genannte Plattenlager an. Der Vorteil: Einzelne Fliesen lassen sich so später einfacher austauschen. Sie haben sich für Natursteine entschieden? Zum Ansetzen und Verlegen von Quarzit, Marmor oder anderen Natursteinen eignet sich am besten Trass-Natursteinverlegemörtel.