schließen

Mein OBI.de Login

Info
Loading...

Gartenweg-Berater

Bewertung (774)


Gartenweg-Berater

Neue Wege gehen

Wer kommt nicht gern schnell und bequem in Haus und Garten. Ein gut angelegter Gartenweg leistet dazu einen wichtigen Beitrag. Eine große Rolle spielt hier die Beschaffenheit des Belags: Einerseits soll er frostbeständig und rutschfest sein, andererseits harmonisch in das Zusammenspiel von Haus und Außenanlage passen. Als Faustformel für die Wegbreite gilt: Während der Hauptweg zum Haus zwischen 1,30 m und 1,50 m breit sein sollte, reichen bei Nebenwegen 50 bis 100 cm und bei selten genutzten Gartenpfaden 50 cm.

Ein Weg - vier Gestaltungsvorschläge

  • Stein- und Betonplatten

    Lose verlegte Steinplatten sind zwar nicht unbedingt etwas für den Weg zum Haus, dafür aber die einfache Lösung im Garten. Einfach die einzelnen Platten in einem Schrittlängen-Abstand von 63 cm verlegen – und fertig. Auch Betonplatten lassen sich schnell verlegen, können auf Sand oder in einem Mörtelbett verlegt werden und bilden damit einen festen Belag. Wer die kleinen Pflänzchen in den Fugen nicht mag, kann die Platten entweder fugenlos oder mit Fugenmörtel verlegen.

    Vorteile:

    Schnell und einfach zu verlegen

    Solide und langlebig

    Erhältlich in versch. Formen und Farben

    Preisgünstig

    Nachteile:

    Steinplatten nicht für durchgängige Wege gedacht

    Regelmäßige Pflege nötig

  • Rindenmulch

    Wie wäre es für wenig genutzte Wege mit Rindenmulch? Rindenmulch besteht aus schwer verrottenden Rindenabfällen und fügt sich als natürliches Material harmonisch in den Garten ein. Praktisch: Endet der Weg nicht vor, sondern im Beet, können Sie dort ganz bequem jäten und pflanzen.

    Vorteile:

    Natürlicher Feind von Unkraut

    Ausgleich von Unebenheiten

    Bodenverbesserung

    Temperaturregulierung

    Düngung des Bodens durch Verrottung

    Nachteile:

    Gefahr der Zersetzung auf Wegen ohne Sonneneinstrahlung

    Regelmäßige Erneuerung der obersten Lage nötig

  • Kieswege

    Kieswege verbreiten einen reizvoll altmodischen Charme. Wir kennen sie aus wunderschönen Schlossparks und verwunschenen Gartenanlagen. Da solche Wege aber nicht sehr gehfreundlich sind und relativ viel Pflege erfordern, waren sie vorübergehend aus der Mode gekommen.

    Vorteile:

    Individuelle Wegformen möglich

    Preiswert

    Einfach anzulegen

    Nachteile:

    Nicht sehr gehfreundlich

    Extrem pflegebedürftig

    Sehr anfällig für Unkraut

  • Naturstein

    Wer einen alten Gartenweg neu anlegen möchte, muss die alten Steine oder Platten nicht unbedingt wegwerfen: Sie können sie auch ganz einfach wieder-verwenden und mit neuen Steinen kombinieren.

    Vorteile:

    Einzigartiger Gartenweg

    Keine neuen Ausgaben

    Lockert das Erscheinungsbild auf

    Nachteile:

    Steine/Platten sollten selbe Höhe haben, sonst schwer verlegbar

Die richtige Pflege für Ihren Gartenweg

  • Regelmäßige Pflege ist bei den witterungsausgesetzten Gartenwegen unerlässlich. Egal, ob sich Schmutz, Moos oder Unkräuter auf Ihrem Gartenweg ausgebreitet haben, mit unseren Tipps zur richtigen Pflege sieht dieser schon bald wieder wie frisch verlegt aus.
  • Chemiekeule vermeiden

    Greifen Sie auch bei starkem Schmutz- oder Unkrautbefall nicht zur chemischen Keule. Besser ist, das Unkraut – sofern es stört – zu zupfen und Bodenplatten mit einem Hochdruckreiniger zu säubern. Wählt man einen Kiesbelag, so sollten aufkeimende Kräuter und Gräser regelmäßig entfernt werden. Vorsicht ist beim Umgang mit Streusalz im Winter geboten: Verwenden Sie stattdessen besser einen Schneeschieber oder streuen Sie auf Wegen Streusplit.
  • Mit Hochdruck ans Werk

    Balkon- und Terrassenplatten reinigen Sie am einfachsten mit dem Hochdruckreiniger. Tragen Sie dabei unbedingt eine Schutzbrille – und beginnen Sie immer erst mit geringerem Druck, damit kein Schaden an Fugen, Ecken und Kanten entsteht. Der Aufprallwinkel des Wasserstrahls sollte ca. 45 Grad betragen, um die Fugenfüllung zu schonen. Richten Sie den Strahl nie auf Lampen, Lichtschalter oder Steckdosen.