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Dämmstoff-Berater

Wärmeverluste einfach eindämmen

Die Auswahl an Dämmstoffen für eine Innendämmung ist groß: Die aus Rohstoffen gewonnene Mineralwolle (Glas- oder Steinwolle) ist das am häufigsten verwendete Material.Sie ist ein guter Brandschutz und sorgt für eine zusätzliche Schalldämmung. Auch natürliche Dämmstoffe werden immer beliebter: Hanf verfügt über eine sehr gute Dämmwirkung und ist feuchtigkeitsbeständig. Baumwolle ist elastisch und lässt sich einfach einbauen, kann aber bei längerer Feuchtigkeit anfangen zu schimmeln. Die aus Altpapier hergestellten Zelluloseflocken werden einfach in Hohlräume eingeblasen – allerdings sollte das der Fachmann machen.

Ein Dämmstoff für jede Gelegenheit

  • Sparrendämmung

    1. Dämmung (z. B. Mineralwollfilz)
    2. Dampfsperre (Dampfbremsfolie)
    3. Verkleidung (z. B. Holz- oder Gipskartonplatten)

    Tipp: Bei sehr alten Dachstühlen vorher die Tragkraft des Dachstuhls ermitteln lassen!

  • Geschoßdecken-Demmung

    1. Wahlweise mit Trockenestrich- oder Hartschaumplatten (ebener Boden), Mineralwolle oder Schüttung
        (bei Holz- balkendecke mit nach oben offenen Zwischenräumen)
    2. Lauffläche (z. B. Trockenestrich-Elemente)
    3. Bodenbelag

    Tipp: Für ein unbewohntes Dachgeschoss ist die Dachboden- dämmung ausreichend! Eine zusätzliche Sparrendämmung ist nicht nötig.

Sparrendämmung im Detail

  • Die Zwischensparrendämmung

    Hierbei wird der Raum zwischen den Sparren mit Mineralwolle ausgefüllt und anschließend eine Dampfsperre angebracht.

    Vorteile:

    Dämmung von innen

    Keine Dachabdeckung nötig

    Dämmmaterialien: Mineralwolle (Glas- oder Steinwolle)

    Vorteile:

    besonders geeignet für den spontanen Einsatz im Garten oder auf dem Balkon

    Grillspaß ohne großen Aufwand

    ohne Asche und Ruß

    viele Campingaz-Modelle im OBI Sortiment

  • Die Untersparendämmung

    Sie wird von unten auf die Sparren montiert. Oft wird eine Untersparrendämmung zusätzlich zur Zwischen- sparrendämmung eingesetzt.

    Vorteile:

    Geeignet für Altbauten mit geringer Sparrenhöhe

    Dämmmaterialien: Mineralwolle (Glas- oder Steinwolle)
  • Die Aufsparrendämmung


    Für eine lückenlose Dämmung kann insbesondere bei Neubauten oder kompletten Dachstuhlsanierungen eine Aufsparrdämmung mittels Hartschaumplatten vorgenommen werden. Hierzu sollten Sie sich an einen Fachmann (Dachdecker) wenden.

    Vorteile:

    Geeignet für Neubauten oder komplette Dachstuhlsanierungen

    Lückenlose Dämmung

    Dämmmaterialien: Hartschaumplatten
  • Die Innenämmung des Giebels


    Giebelwände (z. B. von Fachwerkhäusern, Altbauten mit Denkmalschutz) kann man auf verschiedene Arten von innen dämmen. Bisher wurde eine Holz- oder Metallkonstruktion an der Wand befestigt und die Zwischenräume mit Mineralwolle gedämmt. Hierbei muss anschließend eine Dampfsperre angebracht werden.

    Produktneuheit: Die leichte Mineraldämmplatte „Multipor“ der Fa. Ytong bietet eine schnelle und einfache Lösung, denn diese Platte wird direkt auf dem Mauerwerk verklebt. Außerdem verfügt sie über viele positive Produkteigenschaften:

    Vorteile:

    Vermeidet Probleme mit Feuchtigkeit, Schimmelpilz und Sporenbildung

    Schadstoff- und faserfrei

    Geringes Eigengewicht

Keller dämmen

  • Kellerdecke dämmen

    Bei unbeheizten Kellern empfiehlt sich eine Dämmung der Kellerdecke. Diese wird von unten an der Kellerdecke angebracht.

    Rechenbeispiel:*
    Baujahr 1955 mit 100 m² Deckenfläche.

    U-Wert der alten Betondecke: 1,2 W/m²K (entspricht 7,2 l Heizöl pro m²)

    U-Wert Multipor Mineraldämmplatte: 0,4 W/m²K (entspricht 3,2 l Heizöl)

    Ersparnis: Heizölersparnis 7,2 l – 3,2 l = 4 l pro m²

    Gesamtersparnis 100 m² x 4 l x 0,8 € = 320 € pro Jahr

  • Kellerwände dämmen

    Bei Neubauten werden die Kelleraußen- wände 2-lagig mit Bitumen gestrichen, anschließend werden XPS-Hart- schaumplatten angebracht und die Drainage aufgeschüttet.

    Dämmmaterialien: XPS-Hartschaumplatten

    Tipp: Bei feuchten Altbaukellern hilft oft eine nachträgliche Dämmung von außen inkl. Drainage-Erneuerung.

  • Innendämmung von Außenwänden


    Innendämmung

    Die Innendämmung von Außenwänden eignet sich für Räume, bei denen die Fassade von außen nicht oder nur unzureichend gedämmt werden kann.

    Rechenbeispiel:*
    Baujahr 1980 mit 150 m² Wandfläche.

    U-Wert der alten Ziegelwand: 0,75 W/m²K (entspricht 8 l Heizöl pro m²)

    U-Wert der Multipor Mineraldämmplatte: 0,39 W/m²K (entspricht 4,2 l Heizöl)

    Ersparnis: Heizölersparnis 8,0 l – 4,2 l = 3,8 l pro m²

    Gesamtersparnis: 150 m² x 3,8 l x 0,8 € = 456 € pro Jahr

    Bei der Innenwanddämmung sind Materialauswahl und eine sachgemäße Ausführung besonders wichtig, um Wärmebrücken und spätere Bauschäden zu vermeiden. Fragen Sie vor Beginn unbedingt einen Fachmann!

    Tipp: Geld vom Staat für Ihre geplante Haussanierung? Modernisieren Sie mit Hilfe von Bund, Ländern und Gemeinden. Hier finden Sie alle wichtigen Informationen.

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