Gartentipps August
Der Garten im August
Wenn das Heidekraut blüht und die Ebereschen reif werden, wird
bereits der Spätsommer eingeläutet. Dabei steht noch alles in
voller Blüte. Doch viel Zeit, sich an üppigen Dahlien und Sonnenhut
zu erfreuen, bleibt nicht: Im Garten ist Erntezeit. Was Sie in
Ihrem Zier- und Nutzgarten jetzt genau tun können und mehr zum
Thema praktische Naturkunde mit Kindern und den Bau eines
Insektenhotels, finden Sie auf unserer Checkliste.
Sommerrasen
Im August sitzt der Rasen oft auf dem Trockenen. Damit er durch die Sonne nicht verbrennt, sollten Sie im Sommer die Schnitthöhe erhöhen. Vor Vertrocknen hilft natürlich auch wässern. Falls nötig, sollten Sie den Rasen in den frühen Morgenstunden sprengen. Bei wechselhafter Witterung ist weiterhin häufiges Mähen angesagt. Im Trend liegen zurzeit Mulchmäher. Das Schnittgut wird im Mäher verarbeitet und direkt wieder in die Rasenoberfläche eingebracht. Der Rasen erhält postwendend eigene Nährstoffe zurück.
Hinweis:
Rasen nie zu kurz schneiden, optimal ist eine Schnitthöhe zwischen
4-5 cm, bei Trockenheit und Schattenlage mindestens 5-6 cm.
Faule Blätter, grüne Tomaten?
Im August und September haben Tomaten Haupterntezeit. Umso ärgerlicher, wenn sich jetzt Krautfäule auf den Blättern breit macht und auch die Frucht befällt. Denn Tomaten mit vertieften braunen Flecken sind nicht mehr genießbar. Verursacht wird die Tomatenkrankheit von Pilzsporen, die der Wind weiterträgt und sich bei feucht-warmer Witterung oder auf nassen Blättern schnell entwickeln. Wer nicht zu chemischen Mitteln greifen möchte, sollte darauf achten, dass die Tomatenblätter trocken bleiben. Deshalb nie über die Blätter gießen! Untere Blätter können ruhig entfernt und die Erde mit Mulch oder Rasenschnitt abgedeckt werden. Nach der Ernte: Schnüre von befallenen Pflanzen im nächsten Jahr nicht wiederverwenden und Pflanzstäbe sorgfältig reinigen!

