Innenbeleuchtung
Es werde Licht
Licht kann auf vielerlei Arten erzeugt und genutzt werden. Die Eignung einer Lichtquelle hängt von Ihrer Aufgabe ab. Neben der natürlichen Lichtquelle Sonne, die neben optimalen Leuchteigenschaften den Vorteil hat, dass sie keine Energie verbraucht, sind für den Hausgebrauch vor allem Glühlampen, Halogen-Glühlampen und Energiesparlampen oder Kompakt-Leuchtstofflampen üblich. Kerzenlicht oder Kaminfeuer sorgen für Helligkeit und eine gemütliche Atmosphäre zugleich.
Am besten: Die Sonne
Sonnenlicht ist gleichmäßig, hell und vor allem energiesparend und umsonst. Wo immer es geht, sollte vorhandenes Sonnenlicht effektiv genutzt werden: etwa durch den Einsatz großflächiger Fenster oder Glastüren. Jalousien und Gardinen erzeugen atmosphärische Lichtspiele. Lichtdurchlässige Vorhänge verhindern zu starke Erwärmung und Blendung. Generell sind helle Farben sinnvoll, denn diese reflektieren das Licht am besten. Zudem stimuliert Sonnenlicht unsere Seele.
Klassisch: Die Glühlampe
Die Glühlampe ist die meistgenutzte und eine der ältesten elektrischen Lichtquellen. Sie strahlt ein relativ warmes Licht ab. Ihre Vorteile: Günstiger Anschaffungspreis, leichte Handhabung, verschiedene Leuchtstärken, optimale Dimmbarkeit – und eine riesige Auswahl an Lampen, die damit betrieben werden können. Nachteile: Eine Energieausbeute von nur ca. 5 Prozent, der Rest wird in Wärme umgewandelt. Zudem ist die Betriebsdauer auf ca. 1.000 Stunden begrenzt.
Wirtschaftlich: Die Energiesparlampe
Energie ist kostbar und Strom teuer - daher sind die wirtschaftlichen Energiesparlampen derzeit im Kommen. Diese Kompakt-Leuchtstofflampen verfügen nicht über einen Glühfaden, sondern arbeiten mit Leuchtstoffen. Von ihrer Zusammensetzung hängt die Farbe des Lichts ab. Die Energiesparlampe verfügt über eine fünffache Lichtausbeute wie eine Glühlampe bei bis zu fünfzehnfacher Lebensdauer. Aufgrund der großen Ersparnis von Strom und damit auch Geld sind Anschaffung und Austausch in jedem Fall lohnenswert.
Vielseitig: Halogen-Glühlampen
Halogen-Glühlampen haben eine doppelt so lange Lebensdauer wie eine Glühlampe und verfügen über eine wesentlich höhere Lichtausbeute. Ihr Licht ist weißer als das warme Licht von Glühlampen. Halogen-Glühlampen gibt es in zwei Ausführungen: In der Ausführung für 230 Volt Netzspannung werden sie vor allem dort verwendet, wo viel Licht benötigt wird, wie zum Beispiel am Arbeitsplatz. Halogen-Glühlampen für den Niedervoltbereich mit 6, 12 oder 24 Volt dienen vor allem zur Beleuchtung einzelner Objekte und zur Lichtakzentuierung.
