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Klimatechnik

 

Raumklima

Klarer Fall: Wenn zu Hause dicke Luft herrscht, ist oft das Klima schuld. Das Raumklima natürlich. Es ergibt sich aus dem Mix von Raumtemperatur, Luftfeuchtigkeit und Ausdünstungen von Farben, Bodenbelägen oder Elektrogeräten. Temperatur und Luftfeuchtigkeit sind leicht zu regeln. Mehrmals täglich kurz lüften holt Frischluft rein und hält Schimmel draußen. Wenn die Temperaturen draußen aber steigen, reicht das oft nicht mehr aus. Nicht nur in Dachwohnungen wird es dann unerträglich heiß. In solchen Fällen sorgen Ventilatoren und Klimageräte für eine wohltuende Abkühlung. Wo die Geräte am besten zum Einsatz kommen und was Sie beim Kauf beachten sollten, das lesen Sie hier.

Klima und Körper

Eine Raumtemperatur von 18 bis 21 Grad Celsius und eine relative Luftfeuchtigkeit von 50 bis 60 Prozent sind für den menschlichen Organismus ideal. Das sorgt dafür, dass wir uns wohlfühlen und für eine optimale Leistungsfähigkeit. Wer viel zu Hause arbeitet, sollte in seinem Arbeitszimmer daran denken – zumal PC und Kopierer uns zusätzlich ‚einheizen’. Bereits bei 20 Grad hat der Körper damit zu tun, sich selbst runterzukühlen. Wird es uns zu heiß, schwitzen wir und indem der Schweiß auf der Haut verdunstet, entsteht eine so genannte Verdunstungskälte, die dem Körper Wärme entzieht. Einziges Problem in diesem perfekten Kühlkreislauf: Durch eine hohe Luftfeuchtigkeit wird die Verdunstung erschwert und unsere ‚innere’ Klimaanlage stößt an ihre Grenzen.

Einfache Helfer: Ventilatoren

Der einfachste Helfer ist im Sommer ein Ventilator. Der kühlt zwar nicht die Raumtemperatur herunter, lässt aber den Schweiß auf der Haut besser verdunsten. Damit man etwas von der kühlen Brise hat, sollte man im Umgang mit Ventilatoren beachten, dass sie ständig Staub aufwirbeln und Zugluft entsteht. Wer empfindlich ist, sollte da besser über den Kauf eines komfortableren Klimageräts nachdenken. Nichtsdestotrotz sind Ventilatoren praktisch: Sie können überall aufgestellt werden und die Anschaffungskosten sind im Allgemeinen gering.

Allround-Genies: Klimageräte

Klimageräte können dagegen mehr: Je nach Gerätetyp regeln sie nicht nur die Raumtemperatur (kühlen und ggf. heizen), sondern auch die Luftfeuchte. Denn Klimageräte entziehen der Raumluft zusätzlich Wasser. Wir fühlen uns deutlich wohler. Herrschen bei 25 Grad 40 Prozent Luftfeuchtigkeit, fühlt sich das für uns nämlich angenehmer und kühler an als satte 60 Prozent Luftfeuchtigkeit mit derselben Raumtemperatur. Grundsätzlich sollte die  Raumtemperatur nicht zu sehr herunter gekühlt werden.

Hinweis:
Als Faustregel gilt: Die Raumtemperatur sollte nicht mehr als 6 Grad unter der Außentemperatur liegen.