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Parkettpflege – Tipps & Tricks

Zuletzt aktualisiert: 16.11.20217 MinutenVon: OBI Redaktion
Parkett unter einem Tisch mit vier Stühlen

Im Ratgeber erfährst du, wie du deine Holzböden mit der richtigen Parkettpflege erhälst. Du lernst unter anderem die optimale Parkettreinigung sowie geeignete Pflegemittel für Parkettböden kennen.

Wie pflege ich Parkett?

Wenn du deine Parkettböden regelmäßig pflegst und schonend behandelst, halten die Holzböden eine lange Zeit und behalten ihre ansprechende Optik. Hierfür ist die richtige Parkettpflege unerlässlich. Ein entscheidender Aspekt bei der Pflege von Parkett ist die Versiegelung des Bodenbelags. Der versiegelte Holzboden hindert Feuchtigkeit am Eindringen in das Holz. Mit Pflegeölen und Parkettwachsen schützt du den Parkettboden zudem vor Kratzern sowie Schäden und verleihen dem Boden einen edlen Glanz. Die durch Pflegeöl oder Wachs erzeugte Schutzschicht wird auch Opferschicht genannt, da sie sich anstelle von Versiegelung oder Holz opfert und somit dem Schutz der Oberfläche dient.

Auch die regelmäßige Parkettreinigung mit geeigneten Reinigungsmitteln dient der Pflege der Oberfläche. Gut versiegeltes Parkett wischst du mit einem leicht angefeuchteten Reinigungstuch oder Feudel. Beim Staubsauger achtest du auf eine schonende Einstellung am Staubsaugerkopf. Das Wischen mit pflegendem Reiniger und Tuch eignet sich aber besser für den Holzboden. 

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Parkettreinigung kommt vor der Pflege

Vor der Parkettpflege reinigst du das Parkett sorgfältig mit geeigneten Reinigungsmitteln von Schmutz und Rückständen. Beachte bei der Parkettreinigung vor allem zwei Aspekte: Zum einen wischst du das Parkett immer nur nebelfeucht. Das bedeutet, dass du den Wischlappen oder Feudel so stark auswringst, bis kein Wasser mehr heruntertropft. Beim Wischen des Parkettbodens sollte immer nur ein leichter Wasserfilm zu sehen sein, nicht aber große Wasserlachen. Zum anderen nutzt du für die Parkettreinigung nur speziell für Parkett geeignete Reinigungs- und Pflegemittel. Außerdem achtest du insbesondere bei geöltem Parkett darauf, dass der Reiniger zum Parkettöl passt. Idealerweise kaufst du aufeinander abgestimmte Produkte.

Nutze für die Parkettreinigung keine aggressiven Reinigungsmittel, Mikrofasertücher oder Dampfreiniger, um Schmutz und Rückstände zu entfernen. Beim Staubsauger achtest du auf eine schonende Einstellung am Kopf des Gerätes oder nutzt eine Parkettbürste. Neue Pflegemittel für die Parkettreinigung testest du am besten zuvor an einer unauffälligen Stelle, um zu sehen, wie die Oberfläche auf das Produkt reagiert.

Ein Parkettboden wird mit dem Wischer gereinigt.

Parkettversiegelung – Basis der Parkettpflege

Ist dein Parkettboden noch nicht versiegelt oder die wasserabweisende Schicht muss erneuert werden, führe zunächst eine gründliche Reinigung durch. Hierzu gibt es verschiedene Produkte, die unterschiedliche Ergebnisse liefern. So nutzt du für die Versiegelung des Parketts einen Parkettlack oder ein Parkettöl. Bei Böden, die einer größeren Belastung standhalten müssen, empfiehlt sich ein ausdauernder Lack. Bei Oberflächen mit geringerer Beanspruchung kannst du alternativ Hartöl verwenden. Das Hartöl für Parkettböden hat den Vorteil, dass du den geölten Bodenbelag später mit geringerem Aufwand anschleifen und nachölen kannst. Achte anschließend besonders bei geöltem Parkett auf einen geeigneten Reiniger.

Das Parkett wird mit der Farbrolle versiegelt.

Die richtigen Pflegemittel für die Parkettpflege

Sobald der Parkettboden versiegelt ist, pflegst du das Echtholz regelmäßig mit passenden Parkettpflegemitteln. Die sorgfältige Pflege sowie eine schonende Behandlung erhält die Langlebigkeit und den Glanz des Holzes auf Dauer. Achte bei der Wahl der Pflegemittel darauf, dass sie sich für den Einsatz auf deinem Boden eignen. Nimm vor allem für geöltes Parkett nur entsprechende Mittel für die Pflege. Verzichte bei der Parkettpflege auf Pflegemittel, die Silikonöle oder Mineralöl-Derivate enthalten. Stattdessen kannst du zusätzlich Parkettpflegemittel ins Wischwasser geben, die wasserlösliche, rückfettende Polymere sowie Wachse beinhalten.

Sinn der Parkettpflege ist es, eine schützende Schicht über der Versiegelung aufzutragen, die als Opferschicht das versiegelte Parkett schützt. Außerdem erzeugen viele Mittel Glanz auf dem Bodenbelag. Wird der Boden mit der Zeit wieder stumpf, dient dir dies auch als Indikator für eine erneute Parkettpflege. Auch beim Auftragen von Pflegemitteln wie Pflegeöl wischst du nur nebelfeucht, sodass keine Wasserlachen entstehen und der Boden nicht übermäßig mit Feuchtigkeit belastet wird.

Ein Parkettboden

Tipps für die richtige Parkettpflege

Beachtest du zusätzlich einige Tipps, bleibt dein Holzboden lange intakt und du verringerst die Abstände der Parkettreinigung und -pflege.

Trage beim Begehen deines Parkettbodens keine Straßenschuhe und insbesondere keine hohen Absätze. Biete auch Besuchern gegebenenfalls Hausschuhe an. Vor allem Absätze oder andere harte Gegenstände verursachen schnell Kratzer und Schäden in Opferschicht, Versiegelung oder auf dem Holz selbst. Nutze daher auch für Möbel Filzgleiter zum Schutz des Bodens.

Stelle Zimmerpflanzen möglichst nicht direkt auf das Parkett. Nutze stattdessen Pflanztöpfe mit einer Unterlüftung oder Pflanzenroller. Achte aber bei allen Möbelrollen darauf, dass diese das Parkett nicht zerkratzen. Bei Schreibtischstühlen nutze spezielle Bodenschutzunterlagen.

Auch ein passendes Raumklima trägt zur Pflege bei. Die richtige Temperatur liegt zwischen 18 °C und 20 °C, die Luftfeuchtigkeit sollte bei 55 % bis 65 % liegen.

Auf dem Parkett steht eine Pflanze auf einem Pflanzenroller.

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