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Elektrische Fußbodenheizung unter Laminat.

Wenn du eine elektrische Fußbodenheizung verlegen möchtest, bietet sich die Verwendung hochwertiger Heizmatten an. Heizmatten sind einfach zu verlegen und in unterschiedlichen Ausführungen erhältlich. In diesem Ratgeber erfährst du, wie du die Heizleistung ermittelst, einen Verlegeplan erstellst und die Heizmatten einbaust.

Warum sollte man eine elektrische Fußbodenheizung einbauen?

Elektrische Fußbodenheizungen sorgen für angenehme Wärme und sind als Heizmatten oder Heizfolien erhältlich. Elektro-Fußbodenheizungen überzeugen durch ihre geringe Aufbauhöhe und den unkomplizierten Einbau. Außerdem besitzen diese Heizungssysteme eine schnelle Reaktionszeit und können einen Raum innerhalb kürzester Zeit aufwärmen,

Da elektrische Fußbodenheizungen schnell und simpel installiert werden können, eignen sie sich ideal für einen nachträglichen Einbau. Heizmatten oder Heizfolien bieten eine gute Ergänzung zu einer Zentralheizung und sorgen beispielsweise im Bad für eine angenehme Bodenwärme.

Moderne Elektro-Fußbodenheizungen eignen sich für nahezu alle Bodenbeläge. Elektro-Fußbodenheizungen kannst du auf dem Estrich unter Holzböden wie Laminat oder Parkett verlegen. Auch Fußbodenbeläge wie Linoleum-, Vinyl- oder Korkböden sind geeignet. Achte jedoch möglichst auf die Herstellerangaben. Die Beläge sollten wärmebeständig und ausreichend wärmedurchlässig sein.

Fortgeschrittene Heimwerker können bei einer sorgfältigen Planung eine Fußbodenheizung mit Heizmatten oder Heizfolien selbst verlegen. Bei Fragen rund um den Materialbedarf, die optimale Heizleistung und die Vorgehensweise kannst du dich jederzeit an einen unserer Mitarbeiter in deinem OBI Markt wenden.

Hinweis: Fester Anschluss und Inbetriebnahme erfolgen durch einen eingetragenen Elektrofachbetrieb. Grundlage ist § 13 NAV und die Praxisregel zum Installateurverzeichnis. Für Wohnbereiche ist ein RCD ≤ 30 mA Stand der Technik.

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Heizkosten durch Sanierung sparen

Wir zeigen dir, welche Vor- und Nachteile die unterschiedlichen Heizsysteme aufweisen, welches System sich wann eignet und wie du Fördermöglichkeiten für eine neue Heizung erhältst.

Elektrische Fußbodenheizung einbauen

1Optimale Heizleistung der Fußbodenheizung ermitteln

Frau ermittelt optimale Heizleistung.

Auf einen Blick

  • Optimale Heizleistung ermitteln

  • Art des Bodenbelags berücksichtigen

2Materialbedarf für die Fußbodenheizung ermitteln

Jemand vermisst den Fußboden.

Auf einen Blick

  • Raum ausmessen

  • Maßstabsgetreue Skizze anfertigen

  • Feste Gegenstände einzeichnen

  • Gesamtbedarf errechnen

3Lage von Thermostat, Bodensensor und Netzkabel planen

Jemand plant die elektrische Fußbodenheizung.

Auf einen Blick

  • Lage von Thermostat, Bodensensor und Netzkabel planen

  • In die Skizze eintragen

4Untergrund für den Einbau der Fußbodenheizung vorbereiten

Jemand fräst eine Nut in den Boden.

Auf einen Blick

  • Nut für Sensor und Kabel fräsen

  • Boden reinigen

  • Haftvermittler auftragen (optional)

5Heizmatten ausrollen

Eine Frau verlegt Heizmatten.

Auf einen Blick

  • Heizmatten oder Heizfolie zuerst nahe am Thermostat verlegen

  • Netzkabel und Thermostat in die Fräsungen einpassen

  • Heizmatten festdrücken

  • Kaltleiter zum Anschlusspunkt zurückführen

6Fußbodenheizung verspachteln

Eine Frau verspachtelt eine Fußbodenheizung.

Auf einen Blick

  • Fußbodenheizung mit Feinbeton oder Feinestrich bedecken

  • Boden 8 bis 10 Tage aushärten lassen

  • Bodenbelag verlegen

Das benötigst du für dein Projekt

  • Fließestrich

  • Schutzkleidung

  • Bodenfliesen

  • Haftvermittler

  • Heizmatten für die Fußbodenheizung

  • Metermaßstab

  • Zimmermannsbleistift

  • Messer

  • Fräse

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Welcher Untergrund eignet sich für eine elektrische Fußbodenheizung?

Eine elektrische Fußbodenheizung kannst du direkt auf den Rohestrich verlegen. Aber ebenso auf einem intakten Fliesen- oder Steinfußboden ist eine Verlegung der Elektroheizung möglich.

Als ideale Basis für die Verlegung sollte der Untergrund sauber, trocken, tragfähig und intakt sein. Das ist notwendig, um die Heizleiter nicht zu beschädigen. In Feuchträumen, wie zum Beispiel im Bad, sollte vor dem Verfliesen zusätzlich eine Verbundabdichtung als Feuchtigkeitsschutz aufgebracht werden. Bei Holzuntergründen kann eine Hinterlüftung erforderlich sein. Mit geeigneten Sockelprofilen beugst du hier einer möglichen Feuchtigkeitsbildung vor.

Hinweis: In Bädern gelten Schutzbereiche 0, 1, 2 nach DIN VDE 0100-701. Zulässigkeit des Systems, IP-Schutzarten und Abstände nach Norm und Hersteller prüfen.

Was sind Heizkabel?

Alternativ zu den Heizmatten oder Heizfolien kannst du auch Heizkabel nutzen. Die Heizdrähte lassen sich ohne Mattenunterseite direkt auf oder in den Untergrund verlegen. Heizkabel überzeugen durch ihre sehr geringe Aufbauhöhe. Außerdem bieten sie eine große Flexibilität, da sie sich problemlos um feste Objekte herum verlegen lassen.

Hinweis: Für Heizkabel gilt die Gerätestandard-Reihe IEC 60800. Nur zertifizierte Systeme verwenden und Herstellerdaten zu Leistung, Verlegung und Mindestabständen beachten.

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Rechtlicher Hinweis:

Arbeiten an elektrischen Anlagen dürfen – außer durch den Netzbetreiber – ausschließlich von in das Installateurverzeichnis eines Netzbetreibers eingetragenen Elektrofachbetrieben durchgeführt werden (§ 13 NAV). Nach den allgemein anerkannten Regeln der Technik (DIN VDE 0100 ff., DIN VDE 0105-100) ist die Installation, Erweiterung, Änderung und Instandhaltung elektrischer Anlagen ausschließlich Elektrofachkräften vorbehalten. Eigenmächtige Arbeiten an elektrischen Anlagen durch Laien sind unzulässig und können erhebliche Gefahren sowie gravierende rechtliche und versicherungstechnische Folgen haben.

Was für eine Isolierung unter der Fußbodenheizung?

Um die Effizienz deiner Fußbodenheizung zu optimieren, kannst du Isolierplatten als Dämmstoff unter den Heizmatten verlegen. Isolierplatten verhindern, dass die Wärme aus der Heizungsanlage nach unten in den Unterboden entweicht.

Besonders in Altbauten kann das Verlegen einer Dämmung unterhalb der Heizmatten erforderlich sein. So optimierst du Wärmeverteilung in deinen Räumen und sparst zusätzlich Energie.

Hinweise: Dämmplatten nur verwenden, wenn sie zum System freigegeben sind. Auf Druckfestigkeit und Temperaturbeständigkeit achten. Herstellerangaben sind verbindlich. Für Heizmatten gelten die Sicherheitsanforderungen der IEC 60335-2-96. Nur freigegebene Systeme in zugelassenen Bereichen einsetzen.

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