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Farbberater Wandfarben

Zuletzt aktualisiert: 25.10.20192 MinutenVon: OBI Redaktion
In Zimmer mit violetten Wänden stehen Holztisch mit Dekoelementen darauf und schwarze Stühle. Zwei Holzregale sind an der Wand befestigt, eine weiße Lampe hängt von der Decke.

Wandfarben sorgen für den individuellen Charakter eines Raumes. Welche Wandfarbe sich für welchen Raum eignet und welche Farbe welche Wirkung erzielt, erfahren Sie hier.

Wie können Wandfarben einen Raum verändern?

Der Einsatz von Farben an Wänden und Decken beeinflusst die Raumwirkung und ist deshalb ein ideales Mittel, um Räume nach persönlichen Vorlieben zu gestalten. Mit den richtigen Wandfarben bringen Sie Energie oder Ruhe in Ihr Zimmer, lassen kleine Räume optisch größer wirken und erzeugen Struktur in schlecht proportionierten Räumen. Mit Kombinationen aus zwei oder mehreren Wandfarben schaffen Sie ein harmonisches Zusammenspiel oder setzen Akzente durch farbliche Kontraste.

Welche Farbe zu Ihren Wänden passt, hängt sowohl von Ihren individuellen Vorlieben ab als auch von der Wirkung, die Sie im Raum erzeugen möchten. Im Folgenden erfahren Sie, mit welchen Wandfarben Sie welche Raumwirkung schaffen und wie Sie Farben harmonisch beziehungsweise kontrastreich miteinander kombinieren.

Welche Farbe für die Decke?

Hohe Decken finden sich oft in Altbauten und bieten ihre eigene, meist stilvolle Optik. Sind Ihnen durch eine zu hohe Decke aber die Raumproportionen zu unausgewogen, können Sie die Decke mit dem passenden farblichen Anstrich optisch absenken und den Raum niedriger wirken lassen. Wählen Sie in diesem Fall für die Wände hellere Töne als für die Decke. Durch die dunklere Deckenfarbe wird die Raumhöhe optisch reduziert und der Raum wirkt gemütlicher.

Vor allem bei dunklen Möbeln sollten Sie den Ton der Deckenfarbe allerdings nicht zu dunkel wählen, da der Raum sonst leicht erdrückend wirken kann. Andererseits kann eine dunkle Decke in Grau oder sogar Schwarz auch stilvoll und dramatisch wirken. Hier empfehlen sich helle beziehungsweise weiße Möbel.

Erscheint Ihnen die Decke im Raum dagegen zu niedrig, wählen Sie helle Farben und Weiß zum Streichen der Decke. Ist die Decke farblich heller gestaltet als die Wände, öffnet sich der Raum optisch nach oben. Dies sorgt dafür, dass der Raum größer und heller erscheint.

Raum mit weißen Wänden und schräger Decke sowie, Holzboden und Fenster.

Flur streichen – welche Farbe?

Lange, schmale Flure lassen sich mit passenden Farbakzenten optisch ansprechender proportionieren: Wenn Sie die Stirnwand des Flurs in einer dunklen, kräftigen Wandfarbe streichen, nehmen Sie dem Raum die Tiefe und stellen ein angenehmeres Raumverhältnis her.

Tipp: Ein warmer Farbton verstärkt die Wirkung. Die Akzentwand rückt damit noch mehr nach vorne und wird zum Blickfang.

Schmaler Flur mit Stuhl, kleiner Garderobe und Wand in Pastell.

Kleiner Raum – welche Farbe?

Mit der richtigen Farbwahl lassen sich kleine Räume optisch vergrößern. Wählen Sie hier helle Wandfarben sowie Pastellfarben. Vor allem kühle Wandfarben wie zarte Grün- und Blautöne sowie auch Weiß eignen sich ideal, um kleine Räume größer wirken zu lassen. Auch helles Violett sowie Gelb sorgen in kleinen Räumen für großzügige Optik. Zudem lassen einfarbige Flächen den Raum größer wirken als Wände mit mehreren Farben und Mustern.

Verzichten Sie dagegen bei der Wandgestaltung in kleinen Räumen auf dunkle Wandfarben wie Rot, denn dunkle Farben absorbieren Licht und verkleinern den Raum somit optisch.

Sofa, Tisch und Lampe in Raum mit Wand in gemütlichem Gelb.

Wandgestaltung: Farbpsychologie beachten

Der Einsatz von Wandfarben kann einen Raum sowie dessen Charakter grundlegend verändern. Wenn Sie einem Raum eine bestimmte Wirkung geben wollen, beachten Sie die Farbpsychologie, denn die verschiedenen Wandfarben rufen eine unterschiedliche Wirkung hervor:

Farbzirkel aus der Farbenlehre

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