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Kellerraum mit großem Trocknungsventilator, und Geräten, die die Feuchtigkeit aus dem Boden ziehen.

Feuchtigkeit im Keller ist schädlich für das Gebäude und begünstigt die Bildung von gesundheitsschädlichem Schimmelpilz. Wie du deinen Keller trocken legst und welche Maßnahmen sich für die effektive Kellersanierung anbieten, erfährst du in dieser Schritt-für-Schritt Anleitung.

Wie lässt sich ein Keller trocken legen?

Feuchtigkeit im Keller kann unterschiedliche Ursachen haben. Ältere Häuser haben oft kein Betonfundament. Besonders in Altbauten finden sich häufig gemauerte Kellerwände. Auch eine fehlende oder defekte Außenabdichtung, Risse im Mauerwerk oder fehlende, defekte Horizontalsperren lassen Feuchtigkeit in den Keller eindringen.

Zu eng an die Kellerwände gerückte Schränke und Regale oder andere Gegenstände können die Luftzirkulation im Raum behindern und zu erhöhter Feuchtigkeit in den Räumen führen. Auch undichte Fenster oder Türen lassen Feuchtigkeit von außen in den Keller eindringen.

Zudem kann im Lauf der Jahre der Grundwasserspiegel ansteigen und so für ein feuchteres Klima in den Kellerräumen sorgen.

Die Folgen eines feuchten Kellers sind Schimmelbildung und damit verbundene Gesundheitsrisiken. Auch sind Veränderungen an der Bausubstanz des Hauses möglich, die sich nur aufwendig beseitigen lassen.

Im Folgenden erklären wir, wie du mit einfachen Mitteln für trockene Wände im Keller sorgst. Du erfährst, wie du einen feuchten Keller trocken legen kannst, welche Materialien und Werkzeuge du für die Kellertrockenlegung benötigst und worauf du bei einer Sanierung noch achten solltest.

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Dichtschlämme und mehr im OBI Onlineshop finden

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Keller trocken legen: Schritt für Schritt

1Fenster, Türen und Klappen auf eindringende Feuchtigkeit prüfen

Fensterdichtung anbringen

Auf einen Blick

  • Prüfen, ob durch Fenster, Türen und Klappen Feuchtigkeit eindringt

  • Dichtungen austauschen

  • Risse verschließen

2Möbel von den Wänden im feuchten Keller abrücken

Schrank von Wand abrücken

Auf einen Blick

  • Prüfen, ob Möbel oder andere sperrige Gegenstände zu nah an den Kellerwänden stehen

  • Möbel von den Wänden abrücken

3Keller richtig lüften

Keller lüften

Auf einen Blick

  • Keller lüften

4Luft im Keller zirkulieren lassen

Ventilator

Auf einen Blick

  • Türen offen lassen

  • Ventilatoren für mehr Luftzirkulation

  • Kellerräume regelmäßig beheizen

5Mit Luftentfeuchtern zum trockenen Keller

Luftentfeuchter kontrollieren

Auf einen Blick

  • Trockenlegung des Kellers mit Luftentfeuchter

  • Auffangbehälter regelmäßig leeren

6Wand, Decke, Boden: Keller nach Feuchtigkeitseinbruch sanieren

Schimmel entfernen, Dichtungsschlamm auftragen

Auf einen Blick

  • Schimmel entfernen

  • Keller reinigen

  • Dichtungsschlämme auftragen

  • Dämmplatten aufkleben

  • Horizontalsperren verlegen

7Sperrbeton nachrüsten

Sperrbeton auftragen

Auf einen Blick

  • Sperrbeton nachrüsten

  • Fachfirma kontaktieren

8Drainage verlegen

Drainage legen

Auf einen Blick

  • Bestehende Drainagen optimieren

  • Fehlende Drainage verlegen

9Bitumenabdichtung nachrüsten

Bitumenabdichtung auftragen

Auf einen Blick

  • Bitumenabdichtung auftragen

  • Ggf. Fachfirma beauftragen

Ist es schlimm, wenn ein Keller feucht ist?

Unterer Teil einer Kellerwand ist mit Schimmel belegt.

In feuchten und schlecht belüfteten Kellerräumen kommt es häufig zu Schimmelbildung an den Wänden.

Besonders in Altbauten sind Kellerräume relativ häufig feucht. Eine gewisse Menge Feuchtigkeit im Keller ist in vielen Gebäuden durchaus normal und nicht unbedingt problematisch. Je nach Baustoff und den äußeren Bedingungen sollte der Feuchtegehalt der Kellerwand zwischen 1,5 und 15 % liegen.

Zum Problem wird Feuchtigkeit im Keller meistens dann, wenn dir beim Betreten der Räume ein muffiger Geruch entgegenweht. Muffiger Geruch ist üblicherweise ein Zeichen für Schimmelpilz.

Schimmelpilze in Keller und Wohnräumen sind nicht nur unansehnlich, sie können auch die Gesundheit belasten. Außerdem breitet Schimmel sich mit der Zeit immer weiter aus: auf den Wänden und auf den im Keller eingelagerten Gegenständen.

Ein weiteres Problem von feuchten Wänden ist, dass sich auf Dauer abblätternder Putz oder Ausblühungen bemerkbar machen können. Auch das Mauerwerk kann durch die Feuchtigkeit geschädigt werden, sodass im Laufe der Zeit Schäden an der Bausubstanz des Hauses möglich sind.

Bei Feuchteschäden im Keller ist es daher wichtig, die Ursache herauszufinden und zu beseitigen. Nur so beugst du erneuter Schimmelbildung sowie Schäden an Mauerwerk und Bausubstanz vor.

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Was kostet die Sanierung eines feuchten Kellers?

Die Kosten für die Sanierung eines feuchten Kellers sind abhängig von der Schadensursache und vom Umfang des Schadens. Sind die Schäden auf eine fehlerhafte Lüftung oder mangelnde Luftzirkulation zurückzuführen, lassen sich die Ursachen einfach beseitigen.

Mit einem Raumluftentfeuchter erzielst du schnell und einfach mit geringen Kosten ein angenehmes Raumklima. Einfache Raumluftentfeuchter, die Wasser mithilfe von Granulat oder speziellen Tabs aufnehmen, erhältst du bei OBI für rund zehn Euro. Elektronische Raumluftentfeuchter arbeiten kraftvoller und effektiver. Du bekommst diese Geräte im OBI Onlineshop ab etwa 100 Euro.

Sind Mängel am Gebäude die Ursache für feuchte Kellerwände, wird meist eine umfangreichere Kellersanierung zur Trockenlegung erforderlich. Beispiele dafür sind Abdichtungen des Mauerwerks oder Horizontalsperren. Viele dieser Arbeiten sollten von einem Fachbetrieb durchgeführt werden. Daher kommen meist höhere Kosten auf den Hausbesitzer zu, abhängig von Art und Umfang der geplanten Sanierungsmaßnahmen.

Dringt seitlich Feuchtigkeit in den Keller ein, muss die Innen- oder Außenabdichtung erneuert werden. Je nach Abdichtungsverfahren kann das zwischen 200 und 500 Euro pro m² kosten.

Bei aufsteigender Feuchtigkeit ist die Erneuerung oder Einbringung einer neuen Horizontalsperre nötig, was Kosten von 100 bis 300 Euro pro m² bedeutet.

Dringt Grundwasser in den Keller ein, wird eine Kellerabdichtung von außen benötigt sowie das Anlegen von Drainagesystemen. Die Außenabdichtung kostet 300–600 Euro pro m², während das Verlegen von Drainagesysteme mit 5000 bis 15.000 Euro zubuche schlagen kann.

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Wie lange dauert es, bis ein Keller trocken ist?

Feuchter Wandsockel im Keller

Je nach Baumaterial variiert die Trocknungszeit in einem feuchten Keller.

Wie lange es dauert, bis ein Keller trocken ist, hängt von Art, Ursache und Umfang des Schadens sowie von der Beschaffenheit der Bauteile ab. Weitere Einflussfaktoren sind die vorhandenen Umgebungsbedingungen wie Temperatur, Luftfeuchtigkeit, Lüftung und Ausgleichsfeuchte. Im Normalfall beträgt die Trocknungszeit bei einer Wasserschadensanierung mit Entfeuchtungsgeräten zwischen 14 und 21 Tagen.

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FAQ – Fragen und Antworten zum Thema „Keller trocken legen“

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