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5 Gründe, die für Solarstrom sprechen

Zwei Männer installieren eine Photovoltaik-Anlage

Angesichts steigender Energiekosten wird das Thema der eigenen Stromerzeugung für viele Menschen immer interessanter. Mit einer Photovoltaikanlage (PV-Anlage) lässt sich Sonnenlicht mithilfe von Solarzellen in elektrischen Strom umwandeln. Es gibt mehrere Gründe, Solarstrom auf dem eigenen Dach zu erzeugen:

  1. Autarkie: Du benötigst weniger Strom von Energieanbietern und machst dich unabhängig von schwankenden Strompreisen.
  2. Einsparpotenzial: Die Stromrechnung fällt geringer aus. Wer Überschüsse einspeist, kann mit der PV-Anlage zusätzlich Geld verdienen.
  3. Umweltschutz: Indem du auf fossile Energieträger verzichtest und Strom ohne Treibhausgase erzeugst, leistest du einen Beitrag zur Senkung des CO₂-Ausstoßes.
  4. Wertanlage: Eine PV-Anlage auf dem Dach kann den Wert der jeweiligen Immobilie steigern.
  5. Flächenpotenzial: Mit Photovoltaik kannst du bisher ungenutzte Flächen wie das Haus- oder Garagendach zur Energiegewinnung nutzen, ohne zusätzlichen Platz schaffen zu müssen.

Eignet sich die Dachfläche für eine Photovoltaikanlage?

Grundsätzlich lässt sich eine Solaranlage auf jedem Dach installieren. Einzige Voraussetzung: Es muss genügend Sonnenlicht auf die verbauten Solarmodule treffen. Eine Photovoltaikanlage auf einem Süddach verspricht den größtmöglichen Ertrag. Doch auch auf Dachflächen mit östlicher oder westlicher Ausrichtung lässt sich mittels Sonnenenergie Strom erzeugen. Allerdings sinkt dort der Ertrag um etwa 10 % bis 20 %. Zeigen die Module nach Norden, musst du mit Einbußen von mindestens 30 % rechnen.

Neben der Ausrichtung spielt auch die Dachneigung eine Rolle bei der Energieausbeute. Gemeinhin empfiehlt sich eine Dachneigung von etwa 30°. Eine Neigung von mindestens 12° lässt Regen- und Schmelzwasser abrinnen. Bei einem geringeren Neigungswinkel erhöht sich der Wartungsaufwand. Dann solltest du die PV-Anlage regelmäßig reinigen. Berücksichtige vor allem in höheren Lagen unter statischen Gesichtspunkten die Schneelast, die im Winter auf das Dach wirken kann.

Mithilfe eines Metallrahmens, den es in verschiedenen Neigungswinkeln gibt, lässt sich die PV-Anlage auf Flachdächern errichten. Eine weitere Möglichkeit ist die Installation mithilfe eines Untergestells an der Fassade. Bei einem Satteldach mit Ost-West-Ausrichtung bietet sich dabei die südliche Giebelwand als Standort für die Solaranlage an. Praktischer Nebeneffekt: Ähnlich wie ein Vordach dienen die angebauten Module später zusätzlich als Schattenspender und schützen vor Regen.

Tipp: Solarmodule auf dem Dach eines Wintergartens dienen zugleich als Sonnenschutz. Sofern die Tragfähigkeit gegeben ist, kann die PV-Anlage auch auf dem Garagendach oder einem Carport errichtet werden.

Trotz optimaler Ausrichtung und Neigung kann es zu Leistungseinbußen kommen, falls umliegende Objekte wie Bäume oder Häuser die Module verschatten. Denke speziell bei Laubbäumen daran, dass die Verschattung je nach Jahreszeit unterschiedlich ausfallen kann.

Passende Produkte für deine Photovoltaikanlage findest du im OBI Onlineshop

Planung und Kosten

Bei der Planung einer Photovoltaikanlage solltest du neben den Installationskosten auch etwaige Reparaturkosten und die gewünschten Stromerträge für Eigenverbrauch oder Einspeisung berücksichtigen.

Obwohl Anlagen für Photovoltaik nahezu wartungsfrei sind, kann es vorkommen, dass ein Solarmodul defekt ist oder du den Wechselrichter austauschen musst. Wir empfehlen daher, etwa 200 Euro pro Jahr für die Instandsetzung zurückzulegen. Das genügt in der Regel, um den Wechselrichter nach zehn Jahren auszutauschen.

Das für Photovoltaik gebräuchliche Leistungsmaß ist Kilowatt-Peak (kWp). Die Höchstleistung einer PV-Anlage beträgt ungefähr 1.000 kWh pro 1 kWp im Jahr.

Eine PV-Anlage mit 5 kWp, die jährlich bis zu 5.000 Kilowattstunden (kWh) Strom auf einer 50 m² großen Solarmodulfläche erzeugt, ist ab etwa 9.000 Euro für ein herkömmliches Satteldach erhältlich. Hinzu kommen etwa 1.500 Euro Installationskosten pro kWp. Für andere Dachkonstruktionen kann der Preis auch höher ausfallen.

Berücksichtige bereits bei der Kostenplanung gegebenenfalls zusätzliche Komponenten wie einen Stromspeicher oder eine Wallbox für ein Elektroauto.

Tipp: Um rund um die Uhr selbst erzeugten Solarstrom nutzen können, lohnt sich gegebenenfalls die Investition in einen Speicher. Die neueste Generation von Elektroautos mit der Technologie „Vehicle to Grid“ (V2G, zu Deutsch: vom Fahrzeug zum Netz) können an der Ladestation im Haus ebenfalls wie ein Stromspeicher verwendet werden.

Der genaue Preis für eine Solaranlage variiert je nach Hersteller, Modell, Leistung und Ausführung. In der Regel sind kleinere Anlagen pro kWp teurer als größere Anlagen. Oft lohnt sich ein Preisvergleich. Nutze dafür das Photovoltaik-Angebot von OBI und erhalte schon in den nächsten 5 Tagen einen transparenten Kostenüberblick von unserem Partner für Photovoltaikinstallationen. Durch Förderungen lassen sich die Kosten für die Anschaffung zusätzlich verringern.

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Wie können wir dir helfen?

Solaranlage für dein Dach

Du möchtest statt einem Balkonkraftwerk doch lieber eine Solaranlage? Unsere OBI Partner begleiten dich von der Beratung bis zur Installation

Unverbindliche Anfrage stellen

Mieten statt kaufen

Ein Paar steht vor einem Haus mit einer Photovoltaikanlage.

Wer eine Photovoltaikanlage nicht gleich kaufen und sich um die Instandhaltung selbst kümmern möchte, der hat die Möglichkeit, sich eine maßgeschneiderte Anlage für das Eigenheim monatlich zu mieten. Je nach Anbieter kannst du im ersten Schritt einfach eine kostenlose Anfrage stellen und die PV-Anlage dann mit Experten vor Ort auf deine Bedürfnisse abstimmen. Nur so können die besten Ergebnisse erzielt werden. Die Montage, Materialbeschaffung und die Installation werden dabei übernommen, sodass du nicht selbst auf dein Dach klettern musst. Und das Beste: Stellst du Mängel fest oder ist es Zeit für die Wartung, sorgen Experten für die fachgerechte Reparatur und Instandhaltung. Die Kosten dafür sowie für die Versicherung sind im Mietpreis inklusive.

Wie teuer das Mieten einer PV-Anlage ist, hängt immer von der Art der Anlage ab, der Größe und ob zusätzliche Ausstattung wie ein Stromspeicher oder die Steuerung mit einer Energiemanagement-App gewünscht ist. Im Gegensatz zum Kauf einer Solaranlage hast du beim Mieten keine Anschaffungskosten.

Genehmigung und Förderung

Eigenheim mit Solaranlage

Für eine übliche Photovoltaikanlage bis 10 kWp auf dem Dach deines Eigenheims benötigst du in der Regel keine Baugenehmigung. Lediglich bei der Installation von Freilandanlagen, einer Installation auf denkmalgeschützten Häusern oder sehr großen Anlagen ist die Genehmigung der Gemeinde nötig. Die genauen Bauvorschriften sind von Bundesland zu Bundesland verschieden. Erkundige dich zur Sicherheit vorab beim zuständigen Bauamt.

Die staatliche KfW-Bankengruppe vergibt zur Förderung von Photovoltaikanlagen und Stromspeichern im Rahmen des Programms „Erneuerbare Energien 270“ deutschlandweit günstige Kredite. Die Finanzierung der Anschaffung inkludiert neben den Installationskosten auch die Kosten für Planung und Projektierung. Für eine bereits installierte Anlage kannst du ebenfalls Förderung in Anspruch nehmen, wenn sie noch kein ganzes Jahr am Netz ist oder falls du planst, die Anlage wirtschaftlich zu modernisieren. Die Kreditvergabe läuft über teilnehmende Hausbanken. Vereinbare am besten direkt einen Termin mit deiner Bankberaterin oder deinem Bankberater, um die Details zu besprechen.

Darüber hinaus schaffen verschiedene Förderprogramme der Bundesländer und Gemeinden Anreize für die Anschaffung einer Solaranlage. Erkundige dich am besten bei deiner Gemeinde vor Ort.

So funktioniert die Stromerzeugung

Bis 2050 möchte die EU klimaneutral sein und hat daher mehrere Klimaziele formuliert. Der Ausbau erneuerbarer Energien wie Photovoltaik ist ein Schritt auf dem Weg hin zur Klimaneutralität. Schließlich ist Solarstrom eine emissionsfreie Energiequelle. Doch wie werden Sonnenstrahlen zu Strom?

Jedes Solarmodul besteht aus zahlreichen Solarzellen. Diese wirken als Photodioden (Halbleiter-Dioden) und wandeln die Strahlungsenergie der Sonne in elektrische Energie um. Dies ist auch als photovoltaischer Effekt bekannt. Photonen, also Lichtteilchen, treffen auf das Material der Diode. Dabei werden die Elektronen in Bewegung versetzt. Diese beweglichen, gerichteten Ladungsträger erzeugen in der Folge Strom.

Um den in der PV-Anlage erzeugten Gleichstrom für gewöhnliche Haushaltsgeräte nutzbar zu machen, ist ein Wechselrichter notwendig. Der Wechselrichter wandelt den Gleichstrom in Wechselstrom um. Jetzt kann der Solarstrom zu Hause genutzt oder in das öffentliche Netz eingespeist werden.

Je nach Verwendungszweck und Standort bieten sich verschiedene Module an. Sie unterscheiden sich nach Material, Fertigung, Wirkungsgrad und Preis.

Kristalline Module

Bei kristallinen Modulen dient Silizium als Halbleitermaterial. Vergleichsweise preiswert in der Herstellung sind die dünnen polykristallinen Solarmodule. Hierfür wird Silizium geschmolzen, mit Boratomen versetzt oder „dotiert“, wodurch eine Vielzahl an Kristallstrukturen entsteht.

Zur Herstellung monokristalliner Module wird das Silizium ein zweites Mal geschmolzen, um Kristalle mit einheitlicher Ausrichtung zu erhalten. Dadurch ergibt sich ein höherer Wirkungsgrad sowie eine längere Lebensdauer.

Daher haben die monokristallinen Module, die auch auf kleineren Flächen eine nennenswerte Energieausbeute bieten, die polykristallinen nahezu verdrängt, obwohl sie teurer in der Herstellung sind.

Kristalline Photovoltaikanlage auf einem Dach

Dünnschicht-Module

Dünnschicht-Module sind, wie der Name vermuten lässt, um einiges dünner als kristalline Solarmodule. Sie bestehen aus einem Trägerstoff wie Glasfaser oder Folie, auf den eine dünne Schicht eines Halbleiter-Materials aufgedampft oder aufgesprüht wird. Hierfür kommen unter anderem amorphes Silizium (a-Si), Cadmium-Tellurid (CdTe) sowie Kupfer-Indium-Diselenid (CIS) und Kupfer-Indium-Gallium-Diselenid (CIGS) infrage.

Als kostengünstige und meist flexible Leichtgewichte bieten sie sich für den großflächigen Einsatz an. Selbst bei suboptimalen Bedingungen wie diffusem Licht oder östlicher Ausrichtung liefern die Solarzellen noch Strom. Jedoch ist der Wirkungsgrad insgesamt geringer als bei kristallinen Modulen.

Nahaufnahme von Dünnschicht-Photovoltaikanlagen auf einem Dach

Wie groß sollte die Photovoltaikanlage sein?

Wie groß deine Photovoltaikanlage sein sollte, hängt vor allem vom Stromverbrauch beziehungsweise der gewünschten Energieausbeute ab. Als Faustregel gilt: 1.000 kWh verbrauchter Strom im Jahr entsprechen einer Anlagenleistung von etwa 1 kWp.

Rechenbeispiel: Für einen dreiköpfigen Haushalt mit einem jährlichen Stromverbrauch von 4.500 kWh empfiehlt sich eine PV-Anlage mit einer Leistung von 5 kWp.

Möchtest du Photovoltaik zudem zur Stromerzeugung für eine Wallbox zum Aufladen eines Elektroautos nutzen, solltest du allein dafür 3 kWp bis 4 kWp einplanen.

Tipp: Vergleichsweise unbürokratisch lässt sich Solarstrom mit einem kleinen Balkonkraftwerk erzeugen. Hierfür gibt es steckbare Solaranlagen, die mitunter auch in Mietwohnungen erlaubt sind. Wirf zur Sicherheit noch mal einen Blick in deinen Mietvertrag oder frag bei der Hausverwaltung nach. Vor dem Einstecken auf dem Balkon solltest du die jeweilige Steckdose von einem elektrischen Fachbetrieb überprüfen und gegebenenfalls zusätzlich absichern lassen. Ausführliche Informationen zu Balkonkraftwerken findest du in unserem Ratgeber zu diesem Thema:

Balkonkraftwerke findest du im OBI Onlineshop

Wirtschaftlichkeit einer PV-Anlage

Wie lange es dauert, bis sich die Photovoltaikanlage amortisiert hat, hängt unter anderem von den Kosten für die Anschaffung, von laufenden Kosten für etwaige Reparaturen sowie der Größe und Leistung der Anlage ab. Muss ein Kredit zur Finanzierung abbezahlt werden, verlängert sich der Zeitraum nochmals, bis sich die PV-Anlage rentiert.

In der Regel kannst du mit rund zehn Jahren rechnen. Die Lebensdauer von Solaranlagen beträgt meist über zwanzig Jahre, sodass sich die Investition durchaus nach einigen Jahren lohnt. Mit passenden Förderungen lässt sich die Amortisationszeit zusätzlich verkürzen.

Eigenverbrauch mit Teileinspeisung

Mit der Reform des Erneuer­bare-Energien-Gesetzes (EEG) vom Juli 2022 gibt es fortan zwei unterschiedliche Tarife für Solarstrom, der ins Stromnetz eingespeist wird. Welcher Tarif für dich gilt, hängt davon ab, ob du den erzeugten Strom komplett ins Netz einspeist oder auch für den Eigenverbrauch nutzt. Die Höhe der Einspeisevergütung richtet sich außerdem nach dem Zeitpunkt, zu dem die PV-Anlage in Betrieb geht. Die garantierte Einspeisevergütung für neue Anlagen wird halbjährlich absenkt. Für Bestandsanlagen ändert sich die bestehenden Einspeisevergütung dadurch nicht. Weiteren Einfluss hat die Größe deiner Photovoltaik-Anlage.

Wer die PV-Anlage zumindest teilweise für den Eigenverbrauch nutzt, kann damit die Stromrechnung senken. Dieses Modell bietet sich an, wenn du dir stabile Strompreise wünschst und dich unabhängiger von Netzbetreibern und Stromlieferanten machen möchtest. Für die Einspeisung von Überschüssen bekommst du als Eigenverbraucher bis zu 7,78 Cent pro Kilowattstunde, wenn du deine Anlage zwischen dem 1. Februar und 31. Juli 2026 in Betrieb nimmst. In den Folgejahren reduziert sich die Einspeisevergütung für neue Anlagen halbjährlich um ein Prozent. Diese jeweils aktuelle Einspeisevergütung gilt ab dem Jahr der Inbetriebnahme und für die nächsten zwanzig Jahre.

Selbst für eine private PV-Anlage sind gegebenenfalls Steuern auf die Erträge aus dem Stromverkauf abzuführen. Das gilt in der Regel allerdings erst ab einer Größe von 30 kWp. Kleinere Anlagen sind von der Einkommensteuer befreit.

Seit 2023 sind PV-Anlagen bei Kauf und Montage von der Umsatzsteuer ausgenommen. Für dich bedeutet das: Du musst für eine neue PV-Anlage keine Umsatzsteuer zahlen. Auch der Eigenverbrauch des erzeugten Stroms unterliegt nicht der Umsatzsteuer. Auf die Erlöse aus dem eingespeisten Strom kann Umsatzsteuer anfallen. Das gilt insbesondere, wenn du mehr als 10 Prozent des erzeugten Stroms einspeist und die Umsatzgrenze für die Kleinunternehmerregelung überschreitest. Hierbei können auch weitere Einkommensarten relevant sein.

Verbindliche Auskunft zu allen Steuerfragen erhältst du bei deinem Finanzamt oder einem Steuerberater.

Mann hält leuchtende Glühbirne in der Hand, daneben liegen gestapelte Geldmünzen.

Volleinspeisung

Im Fall der Volleinspeisung fällt die Einspeisevergütung deutlich höher aus. Wer die Solaranlage also nicht für den Eigenverbrauch nutzt, sondern den gesamten erzeugten Solarstrom an den Netzbetreiber verkauft, erhält bis zu 12,34 Cent pro Kilowattstunde. Das gilt analog zur Teileinspeisung für PV-Anlagen, die vom 1. Februar bis zum 31. Juli 2026 ans gehen. Ausgehend von diesem Zeitpunkt wird die Einspeisevergütung künftig halbjährlich um 1 Prozent reduziert. Die aktuelle Einspeisevergütung zum Zeitpunkt der Inbetriebnahme gilt jeweils für 20 Jahre.

Mit diesem Nutzungsmodell lässt sich bares Geld verdienen. Der in deinem Haushalt verbrauchte Strom wird hingegen nach wie vor über einen externen Stromlieferanten abgerechnet, sodass du mit diesem Modell keine Autarkie erlangst.

Es empfiehlt sich vor allem dann, wenn du eine verhältnismäßig große Fläche mit Solarmodulen ausstattest. Bedenke dabei, dass Gewinne aus dem Stromverkauf wie bei jedem anderen Unternehmen steuerpflichtig sind.

Hinweis: Du kannst jedes Jahr zwischen Voll- und Teileinspeisung wechseln. Das kann in verschiedenen Situationen durchaus sinnvoll sein, etwa wenn der Strompreis steigt oder sinkt oder wenn du dir ein Elektroauto oder eine Wärmepumpe anschaffst und deine Eigenverbrauchsquote deutlich steigt. Möchtest du die Form der Einspeisung ändern, musst du dies deinem Netzbetreiber jeweils bis zum 1. Dezember für das Folgejahr melden.

Großflächig mit Solarpanels bedecktes Hausdach

Unterschied zwischen Photovoltaik und Solarthermie

Während du mit Solarzellen auf dem Dach Sonnenstrahlen in Solarstrom umwandeln kannst, gibt es noch eine weitere Möglichkeit, Solarenergie praktisch zu nutzen. Mit Solarkollektoren macht man sich ebenfalls die Energie der Sonnenstrahlen zunutze. Statt Strom wird jedoch Wärme erzeugt. Solarthermie kann zur Warmwasserbereitung oder zur Heizungsunterstützung genutzt werden. Ein beliebtes Einsatzgebiet ist der Pool. Viele Pools werden mithilfe von Solarthermie beheizt.

Tipp: Ob Photovoltaik mit Solarzellen, Warmwasserbereitung mittels Kollektoren oder beides – nutze die Energieberatung der örtlichen Verbraucherzentrale, um die für dich passende Lösung zu finden.

Erfahre hier mehr darüber, wie du Sonnenenergie für die Pool-Heizung nutzen kannst.

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FAQ – Fragen und Antworten zu Photovoltaikanlagen

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