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Pflanzgefäße außen – 9 Tipps

Zuletzt aktualisiert: 24.10.20196 MinutenVon: OBI Redaktion
Terrakotta-Töpfe in verschiedenen Größen mit Pflanzen drin stehen neben einem Haufen Erde mit Handschaufel.

Der Ratgeber informiert über die unterschiedlichen Pflanzgefäße wie Pflanztöpfe für außen. Neben optischen Aspekten geht es um die richtige Größe, Witterungsbeständigkeit und Materialwahl.

Welche Pflanzgefäße für außen?

Outdoor-Pflanzgefäße müssen wie Pflanztöpfe für innen optisch ansprechend sein und zu den Pflanzen passen, für die sie bestimmt sind. Darüber hinaus sollten Pflanztöpfe und Co. widerstandsfähig gegenüber stärkerer Einwirkung von Hitze, Kälte und UV-Licht sein. Außerdem empfiehlt sich eine höhere Widerstandskraft gegen mechanische Beanspruchung.

Bei der Materialwahl stehen Ihnen witterungsbeständige Outdoor-Pflanzgefäße aus u. a. Polyrattan, Beton und Holz sowie Kunststoff, Cortenstahl und Edelstahl zur Auswahl. Je nach Material ist eine gelegentliche Pflege der Pflanzgefäße erforderlich. Von der Gefäßart können Sie beispielsweise auf Pflanzkübel, Blumenkästen und Pflanzschalen sowie Pflanztöpfe für außen setzen.

Der Einsatz von Outdoor-Pflanzgefäßen eröffnet flexible Gestaltungsmöglichkeiten für Garten, Terrasse und Balkon. Die Auswahl der Pflanztöpfe, Blumenkübel und Pflanzschalen ist riesig. Bei der Wahl der passenden Gefäße für Ihre Pflanzen kommt es auf Funktionalität, Größe und Material sowie natürlich die passende Optik an.

Attraktive Outdoor-Pflanzgefäße für Balkon, Terrasse und Garten

Das Angebot an unterschiedlichen Pflanzgefäßen für außen bietet Ihnen für jeden Bereich und Anspruch das richtige Produkt. Ob für Balkon, Terrasse oder Garten – die Auswahl der Outdoor-Pflanzgefäße reicht von schlichten, universell einsetzbaren Pflanztöpfen über attraktiv designte Blumenkübel und Pflanzschalen bis hin zu Blumenkästen inklusive Bewässerungssystem. Solange die UV- und Witterungsbeständigkeit gegeben ist, können Sie alle Pflanzgefäße überall im Außenbereich nutzen.

Outdoor-Pflanzgefäße in Grau mit Pflanzen drin stehen auf der Terrasse.

Pflanzgefäße auswählen – die Materialwahl

Pflanzgefäße aus Terrakotta oder in erdfarbener Terrakotta-Optik an. Ebenfalls gut geeignet für die mediterrane Gestaltung sind Pflanztöpfe in Form von Amphoren aus Terrakotta. Beachten Sie, dass der gebrannte Ton leicht wasserdurchlässig ist. Das hat den Vorteil, dass weniger Staunässe auftritt. Allerdings müssen Sie Ihre Pflanzen häufiger gießen und Terrakotta ist unbearbeitet frostempfindlich.

Nutzen Sie unbehandelte Tongefäße eher als Übertopf, um von der Optik zu profitieren und weniger gießen zu müssen. Pflanzgefäße aus glasiertem Ton sind weniger frostempfindlich.

Outdoor-Pflanzkübel, Blumenkästen und Pflanztöpfe aus Kunststoff wie Polyrattan sind wetterbeständig und in diversen Farben, Formen und Designs erhältlich. Achten Sie beim Kauf auf UV-beständige Pflanzgefäße, um ein Ausbleichen des Kunststoffs auszuschließen. Eine ähnlich vielseitige Alternative bieten Ihnen Outdoor-Gefäße aus Fibreclay. Die Pflanzgefäße bestehen aus natürlichen Fasern und zeigen eine täuschendechte Steinoptik. Fibreclay-Pflanztöpfe gibt es ebenfalls in vielen verschiedenen Formen und Größen.

Für die besonders natürliche Gestaltung von Terrasse, Balkon oder Garten empfehlen sich zudem Pflanzgefäße aus Holz und Stein beziehungsweise Beton. Outdoor-Pflanztöpfe aus Holz sind witterungsbeständig, langlebig sowie vielseitig in Form, Farbe und Design. Idealerweise legen Sie im Gefäß eine Kunststofffolie aus und stellen die Kübel und Kästen nicht direkt auf den Boden. Wichtig ist die regelmäßige Holzpflege. Pflanzgefäße aus Beton sind extrem robust und witterungsbeständig. Allerdings fällt das Eigengewicht hoch aus – leichter sind Gefäße aus Light Zement. Betonpflanztöpfe gibt es in diversen Formen und Farben: Sie können eingefärbten Beton beispielsweise als Terrakotta-Ersatz nutzen.

Eine langlebige und pflegeleichte Alternative zu Holz sind Pflanzgefäße aus WPC – ein vielseitiger Verbundstoff aus Holz und Kunststoff.

Pflanzgefäße aus Metall sind stillvoll und robust, müssen aber zur vollen Witterungsbeständigkeit verzinkt oder anderweitig bearbeitet sein. Oft genutzt werden metallene Pflanztöpfe als Eimer, Blumenkasten oder Übertopf.

Drei Terrakotta-Töpfe für außen in verschiedenen Größen stehen auf der Veranda.

Die richtige Größe von Topf und Kübel wählen

Neben Optik und Material spielt die richtige Größe bei der Wahl passender Pflanz- und Blumentöpfe eine entscheidende Rolle. Damit sich die Pflanze gut und gesund entwickeln kann, muss der gesamte Wurzelbereich bequem Platz im Gefäß finden. Informieren Sie sich vorab, welchen Platzbedarf die entsprechende Pflanze benötigt und wählen Sie dann die passende Größe für Pflanzkübel, Blumentopf oder Pflanzschale.

Bei einjährigen Pflanzen ist die Wahl nicht ganz so entscheidend, da sie nur eine Vegetationsperiode haben – dennoch profitieren auch diese Gewächse von mehr Platz bei der Entfaltung.

Tipp: Je größer zusätzliches Raumangebot ausfällt, umso später müssen Pflanzen umgetopft werden.

Zwei Pflanzgefäße mit Rosen drin stehen auf Kiesbeet im Garten.

Schwere Pflanzkübel, Töpfe und Kästen transportieren

Größere Outdoor-Pflanzgefäße aus beispielsweise Terrakotta, Beton oder Holz sind oft sperrig und schwer. Das hohe Gewicht der Gefäße stellt eine Herausforderung beim Transport und Umdekorieren im Garten, aber auch auf dem Balkon und der Terrasse dar. Eine probate Lösung bieten Pflanztöpfe aus leichteren Materialien wie Kunststoff, Fibreclay und Light Zement. Eine ebenfalls wertvolle Hilfe liefern zudem Transporthilfen wie Pflanzroller, die zum Zubehör für Pflanztöpfe gehören.

Frau guckt sich großes Outdoor-Pflanzgefäß an.

Kies und Gartenvlies gegen Staunässe in Pflanzgefäßen

Staunässe muss bei den allermeisten Pflanzen vermieden werden. Dem Problem beugen Pflanzgefäße aus Terrakotta dank hoher Wasserdurchlässigkeit vor. Aber für Pflanzkübel und Blumenkästen aus anderen Materialien gibt es Abhilfe:

Eine Möglichkeit sind Abflusslöcher an der Unterseite der Pflanztöpfe. Hier kann überschüssiges Wasser in den Übertopf ablaufen. Hat das Pflanzgefäß keinen Abfluss, können Sie bei robusten Materialien wie Metall oder Beton vorsichtig eines oder mehrere reinbohren.

Ebenfalls hilfreich ist der Einsatz von Kies oder Blähton sowie Gartenvlies. Füllen Sie zunächst den Boden des Pflanzgefäßes mit etwas Kies oder Blähton und legen dann ein Vlies o. Ä. darüber aus. Die wasserdurchlässige Textilie verhindert das Einschwemmen von Pflanzenerde in die untere Substratschicht.

Verschiedene Terrakotta-Outdoor-Pflanzgefäße mit Pflanzen drin.

Richtige Erde für die Bepflanzung

Beim Bepflanzen von Outdoor-Pflanzgefäßen nutzen Sie die Insellösung der Pflanzen aus. Die Isolation der Erde erlaubt es Ihnen, für jede Pflanze optimale Bodenverhältnisse zu schaffen. Hierzu können Sie unterschiedliche Substrate und Mischungen wie beispielsweise Sand und Ton sowie Kalk, Kies und Kompost verwenden. Außerdem lohnt der Einsatz spezieller Blumenerden.

Wollen Sie die passende Erdmischung für die Pflanze selbst herstellen, nutzen Sie einen Eimer oder eine Schubkarre sowie eine Gartenschaufel zur Vermengung der Substrate. Anschließend wird die Pflanzerde in das Pflanzgefäß gegeben und die Pflanze vorsichtig hineingesetzt. Drücken Sie das Erdreich um das junge Gewächs leicht an und gießen Sie mit der Gießkanne reichlich, damit die Wurzeln guten Kontakt zur Erde erhalten.

Outdoor-Pflanzgefäße sind mit Erde gefüllt.

Der richtige Standort für Outdoor-Pflanzgefäße

Der optimale Standort für ein Outdoor-Pflanzgefäß hängt vor allem von der Pflanze ab. Die typischen Kübelpflanzen kommen beispielsweise häufig aus südlichen Regionen und bevorzugen sonnige, warme und windgeschützte Standorte. Heimische Pflanzen wie Kräuter und Obstpflanzen stellen hingegen ganz unterschiedliche Ansprüche. Bestimmte Gewächse gedeihen sogar an schattigen Standorten. Informieren Sie sich also vor dem Aufstellen des Pflanzgefäßes, welchen Standort die Pflanze bevorzugt.

Nutzen Sie zum Standortwechsel zwischen den Jahreszeiten praktische Rolluntersetzer. Bei einigen Kübelpflanzen genügt gegebenenfalls ein passender Winter- beziehungsweise Pflanzenschutz.

Outdoor-Blumenkasten mit Blumen drin steht draußen vor einer Mauer.

Kübelpflanzen brauchen Dünger

Da Pflanzen in separaten Gefäßen stark isoliert sind, gelangen kaum neue Nährstoffe in das Substrat. Daher müssen Sie Ihre Gewächse in Pflanzkübeln, Blumenkästen und Pflanztöpfen gelegentlich düngen. Hierfür können Sie verschiedene Pflanzendünger verwenden.

Achten Sie darauf, dass jede Pflanze die richtige Nährstoffzusammensetzung erhält. Die wichtigsten Nährstoffe für Kübelpflanzen sind beispielsweise Phosphor, Stickstoff, Kalium und Magnesium. Auch bei Düngemitteln gibt es spezialisierte Produkte für einzelne Pflanzenarten. Halten Sie sich beim Düngen an die Gebrauchsanweisung des Herstellers.

Bei längeren heißen und trockenen Perioden reduzieren Sie die Düngergabe auf ein Minimum. Die Pflanzen befinden sich jetzt in einer Ruhepause. Würde jetzt gedüngt, könnte das ein unnatürliches Wachstum auslösen, das den Gewächsen eher schadet.

Frau gibt Dünger für Pflanzen in Outdoor-Pflanzgefäß mit Pflanze drin.

Schutz vor Schädlingen an Kübelpflanzen

Isolierte Pflanzen in Kübeln, Töpfen oder Blumenkästen werden häufig von Schädlingen befallen. Neben Blattläusen können – vor allem bei niedrigeren Pflanzgefäßen – Schnecken zum Problem werden. Nutzen Sie daher zum Schutz Ihrer Topf- und Kübelpflanzen passende Pflanzenschutzmittel. Gegen Schnecken hilft beispielsweise ein Schneckenschutzband.

Schnecke sitzt auf grünem Blatt von Pflanze.

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