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Ökologisches Gärtnern im Naturgarten

Zuletzt aktualisiert: 08.07.20204 MinutenVon: OBI Redaktion
Schaukelstuhl im Bio-Garten

Ökologisches Gärtnern heißt insbesondere Gärtnern ohne Kunstdünger oder chemische Schädlingsbekämpfung. Durch den Verzicht auf aggressive Chemikalien und klimaschädliche Stoffe kann das eigene Grundstück in einen Bio-Garten verwandelt werden, in dem Nutzpflanzen gesunde Früchte tragen und heimische Tiere sich wohlfühlen. Geräte und Materialien, die Du für Deinen ökologischen Garten benötigst, sowie Tipps zu umweltverträglichen Pflanzenschutzmaßnahmen findest Du hier. 

Gartenwerkzeuge zum ökologischen Gärtnern

Wer umweltbewusst leben und ökologisch gärtnern möchte, macht den Erfolg im Garten nicht allein von modernen Gartengeräten abhängig, sondern beschränkt sich auf das Wesentliche. Damit Handarbeit im Bio-Garten nicht zur Qual wird, ist die Qualität der Werkzeuge besonders wichtig. Jedes Gartenwerkzeug sollte – soweit möglich – zur Anatomie des Körpers passen, damit Du beim Umgraben, Kehren oder Schaufeln eine möglichst aufrechte und rückenfreundliche Körperhaltung einnehmen kannst.

Schneidewerkzeuge wie Gartenscheren müssen scharf sein, um saubere Schnitte machen zu können und die Pflanzen nicht zu verletzen. Mit Qualitätsprodukten aus hochwertigem Metall mit langlebigen Kunststoffgriffen kannst Du – die richtige Pflege vorausgesetzt – viele Jahre lang komfortabel und ökologisch Gärtnern. 

Emissionsarme Gartenmaschinen

Gartenmaschinen wie Rasenmäher, Vertikutierer, Heckenschere, Motorsäge oder Häcksler erleichtern die Gartenarbeit ungemein. Gärtner, die umweltbewusst leben, stellen sich jedoch die berechtigte Frage, ob die Maschinen ins Bild eines Bio-Gartens passen. Aber auch mit den praktischen motorisierten Gartenmaschinen lässt sich ökologisch gärtnern.

Besonders die Emissionen der einzelnen Gartenmaschinen solltest Du beim Kauf prüfen. Ein Gerät mit einem Benzinmotor ist in der Regel recht laut und der Verbrennungsmotor produziert Abgase. Wer aus Überzeugung ökologisch gärtnern möchte, greift daher meist zu alternativen Handgeräten oder Maschinen mit leisen und abgasfreien Elektromotoren. Elektro-Rasenmäher, -Vertikutierer, -Heckenscheren, -Motorsägen und -Häcksler werden seit vielen Jahren angeboten. Allerdings können die Stromkabel der Maschinen bei der Gartenarbeit stören. Für solche Fälle bieten sich Gartenmaschinen mit Akku an. 

rasenmäher

Heimische Pflanzen für den ökologischen Garten

Ökologisch zu gärtnern bedeutet auch, dem Vorbild der Natur zu folgen. Heimische Pflanzen spielen eine grundlegende Rolle im Öko-Garten, da sie Tieren und Insekten Nahrung, Nistmaterial und Unterschlupf bieten. Darüber hinaus müssen diese Gewächse nicht aufwendig in Treibhäusern gezüchtet oder aus fernen Ländern importiert werden. Menschen, die umweltbewusst leben möchten, legen zudem häufig großen Wert auf einen Nutzgarten, der ihnen Obst, Gemüse und Kräuter liefern kann. 

In den vergangenen Jahren wurden in der Resistenzzüchtung große Fortschritte gemacht. Durch die Auswahl solcher resistenter Sorten stellst Du sicher, dass Deine Pflanzen z. B. nicht von Schädlingen befallen werden. Du minimierst damit bereits im Vorfeld durch die Wahl der richtigen Sorte den Einsatz von Pflanzenschutz. Zudem solltest Du Nutzpflanzen in einer wechselnden Fruchtfolge anbauen und kannst durch Zwischenpflanzungen sowie die richtig gewählten Abstände zwischen den Pflanzen Krankheiten vorbeugen.

Ökologischer Dünger

Beim Dünger scheiden sich im Bio-Garten die Geister. Während einige Menschen ganz ohne zusätzliche Düngemittel ökologisch gärtnern und nur Kompost aus dem eigenen Garten verwenden, greifen andere Gärtner gerade für den Gemüseanbau auf spezielle Öko-Dünger zurück. Mit einem praktischen Komposter kannst Du Deinen Dünger in gewissen Mengen selbst herstellen. Werden die zu kompostierenden Gartenabfälle zuvor mit einem Häcksler zerkleinert, verwandelt sich das Material besonders schnell in Kompost. Wer umweltbewusst leben und dabei vor allem auf künstliche Dünger verzichten möchte, kann auch zu Bio-Dünger aus dem Handel greifen. Solche Produkte bestehen zu einhundert Prozent aus organischen Stoffen und enthalten keinerlei chemische Stoffe. Im ökologischen Garten sollte darauf geachtet werden, dass nicht zu viel gedüngt und die Herstellerangaben des Bio-Düngers eingehalten werden.

Blumenerde und Mulch zum ökologischen Gärtnern

Nicht jedem ist bekannt, dass beim ökologischen Gärtnern auch auf die Herkunft von Blumenerde und Mulch geachtet werden kann. Pflanzen- oder Blumenerde enthält in vielen Fällen Torf, der in Mooren abgebaut wird. Die Moore speichern große Mengen Kohlendioxid, die durch den Abbau des Torfs leider wieder freigesetzt werden. Daher solltest Du für Deinen Öko-Garten torffreie oder stark torfreduzierte Universalerden auswählen.

Allerdings sind einige Torfersatzstoffe, wie z. B. Kokosfasern, aufgrund ihrer Ökobilanz ebenfalls nicht immer sinnvoll. Im Zweifel helfen Dir die Mitarbeiter bei OBI gern bei der Auswahl. Auch beim Mulchen, also dem Abdecken bepflanzter Bereiche mit organischem Pflanzenmaterial, sollte auf Torf verzichtet werden. Rindenmulch stellt eine hochwertige Alternative dar. Darüber hinaus kannst Du natürlich auch sehr gut grobes Häckselgut zum Mulchen verwenden.

Gießen mit Regenwasser

Wer ökologisch gärtnert, bewässert seinen Garten soweit möglich nicht mit Trinkwasser. Ganz auf Trinkwasser zu verzichten ist aber nur mit großem Aufwand möglich. Am einfachsten ist es, eine Regentonne im Garten aufzustellen. Mit dem gesammelten Wasser gießt Du dann Deine Blumen und Pflanzen.

Wer besonders engagiert ist, der kann sich einen Erdtank anschaffen, um so große Mengen an Regenwasser aufzufangen. Dann kann der Garten eventuell sogar nur mit Regenwasser bewässert werden.

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