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Die richtige Außenbeleuchtung rund ums Haus

Zuletzt aktualisiert: 27.04.20204 MinutenVon: OBI Redaktion
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Mit der richtigen Außenbeleuchtung gelangen du und deine Besucher stolperfrei zu deiner Haustür. Außerdem setzt du Balkon, Terrasse und Garten attraktiv in Szene und machst diese Orte abends länger nutzbar. Auch zum Einbruchschutz trägt die richtige Außenbeleuchtung entscheidend bei. Wir zeigen dir, welche Außenbeleuchtung welchen Zweck erfüllt, wo sie am besten zum Einsatz kommt, wie du Energie sparst und was du bei der Installation deiner Außenbeleuchtung beachten solltest.

Welche Außenbeleuchtung ist die richtige?

Welche Beleuchtung für deine Außenbereiche die richtige ist, kommt stark auf deine Bedürfnisse und Wünsche an: Es gibt zum Beispiel Lampen mit oder ohne Zeitschaltuhr. Außenbeleuchtungen, die an das Stromnetz des Hauses angeschlossen sind. Oder du setzt auf Lampen, die sich selbst mit Sonnenenergie versorgen. Die Außenbeleuchtung kann unter anderem in den Boden eingelassen und an der Wand des Hauses angebracht werden. Für jedes Zuhause findet sich das passende System für eine ansprechende und sichere Außenbeleuchtung.

Wichtig: Nutze im Außenbereich immer Lampen und Leuchten, die mindestens der Schutzart IP44 entsprechen. Die IP-Schutzart gibt die Eignung verschiedener Elektroinstallationen – wie zum Beispiel Lampen – für verschiedene Umgebungen an. Lampen mit der Schutzart IP44 oder einem höheren IP-Wert sind ausreichend geschützt vor Spritzwasser, wie durch Regen oder Sprinkleranlagen hervorgerufen, und dem Eindringen kleiner Fremdkörper.

Gartenbeleuchtung

Durch von unten auf Bäume oder einzelne Pflanzen gerichtete Außenstrahler lassen sich im Garten mit geringem Aufwand und geringen Kosten stimmungsvolle Lichtakzente setzen. Falls du in deinem Garten keine Objekte zum Beleuchten hast, kannst du alternativ auch dekorative Leuchtobjekte platzieren. Bei der Gartenbeleuchtung gilt es allerdings maßzuhalten und den Garten nicht vollständig auszuleuchten – zum einen aus Rücksicht auf die Nachbarn, zum anderen sorgt der Wechsel von hellen und dunklen Bereichen für Spannung.

Besonders effektvoll wirkt Licht in Kombination mit Wasser. Wenn du einen Gartenteich oder Brunnen im Garten hast, solltest du diesen schon allein aus Sicherheitsgründen ausleuchten. Mit einer Teichbeleuchtung unter Wasser setzt du den Teich durch die Reflexionen zusätzlich in Szene.

Die optimale Außenbeleuchtung Garten

Garten richtig beleuchten - Tipps vom Lichtdesigner

Thumbnail für Video zu Außenbeleuchtung mit Tipps vom Experten

Videoanleitung (2:39 Minuten)

Eingangsbeleuchtung

Bei Eingangsbereichen, die durch ein Vordach geschützt sind, bietet es sich an, Einbauleuchten ins Dach zu integrieren. Wandleuchten sind hingegen eine gute Lösung für nicht überdachte Eingangsbereiche. Solarleuchten bieten zudem eine besonders montagefreundliche Außenbeleuchtung am Haus.

Die optimale Höhe für Wandleuchten liegt etwa bei ¾ der Türhöhe. Achte bei Wandleuchten zudem darauf, dass sie in Blickrichtung abgeschirmt sind und nicht blenden. Außerdem solltest du bei der Ausleuchtung deines Eingangsbereichs dafür sorgen, dass Hausnummer und Türklingel gut erkennbar sind, sofern diese nicht über eine eigene Beleuchtung verfügen.

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Wegbeleuchtung

Damit Hindernisse auch im Dunkeln erkannt werden können, ist eine gleichmäßige Ausleuchtung von Wegen und Treppen ohne harte Hell-Dunkel-Kontraste erforderlich. Diesen Teil der Außenbeleuchtung stellst du mit einer Reihe von Steh- oder Wegeleuchten sicher. Je niedriger die Lichtpunkthöhe der einzelnen Lampen ausfällt, desto geringer sollte der Abstand zwischen den Leuchten sein. Das bedeutet, Mastleuchten können zum Beispiel weiter auseinander positioniert werden als Leuchten in Kniehöhe.

Für Stufen und Treppen empfiehlt sich eine eigene Beleuchtung. Stufen müssen insbesondere von oben gut erkennbar sein. Daher solltest du zumindest am oberen Ende von Treppen eine Leuchte platzieren. Durch kurze weiche Schatten werden die Stufen deutlich voneinander abgesetzt. Bei Treppen, die an Wänden entlanglaufen, sind Markierungsleuchten, die oberhalb der Stufen in die Wand eingelassen werden, eine gute Lösung. Immer eine Option sind zudem Treppen- und Wegleuchten mit Bewegungsmelder, um Strom zu sparen.

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Terrassen- und Balkonbeleuchtung

Falls vorhanden, lassen sich oberhalb von Balkonen oder Terrassen Dachvorsprünge nutzen, um dort Anbauleuchten zu platzieren. Terrassen erhalten einen optischen Rahmen, indem du entlang der Kanten mehrere für den Außenbereich geeignete Bodenspots einlässt. Effektvolle Lichtakzente lassen sich zudem durch Spots mit Erdspieß in Pflanzkübeln oder Balkonkästen setzen. Bei kleinen Balkonen reicht dies als Beleuchtung häufig schon aus.

Eine gemütliche Atmosphäre schaffst du auch durch dekorative Außenbeleuchtungselemente wie Lichterketten oder Leuchtelemente. Falls auf deinem Balkon keine Stromversorgung vorhanden ist, empfehlen sich Solarleuchten.

Optimale Außenbeleuchtung Bodenspots Terrasse und Balkonbeleuchtung

Steuerung der Außenbeleuchtung

Mit einer automatischen Lichtsteuerung bei deiner Außenbeleuchtung kannst du enorme Energiekosten einsparen und Licht rund um Haus und Garten gezielt dort einsetzen, wo die Beleuchtung benötigt wird. So setzt du Licht beispielsweise auch ein, um Einbrecher wirkungsvoll abzuschrecken.

Für Wege und Bereiche, die nicht durchgehend beleuchtet werden müssen, empfehlen sich Bewegungsmelder. Das plötzliche Einschalten des Lichts wirkt zudem abschreckend auf potenzielle Einbrecher. Für die Beleuchtung des Eingangsbereichs ist ein Dämmerungssensor sinnvoll, der die Leuchten bei einsetzender Dunkelheit automatisch einschaltet und das Licht nach Tagesanbruch wieder ausschaltet. Die Gartenbeleuchtung muss hingegen nicht die ganze Nacht brennen. Viele Geräte besitzen übrigens sowohl einen Dämmerungssensor als auch einen Bewegungsmelder. Gegebenenfalls steuerst du deine Außenbeleuchtung außerdem über eine Zeitschaltuhr.

Wie für den Innenbereich, so gibt es auch für den Außenbereich Smart-Home-Systeme, mit denen du die Leuchten zum Beispiel per App steuern kannst.

LEDs sind als Leuchtmittel aufgrund ihres geringen Energieverbrauchs empfehlenswert und für farbige Lichtakzente ideal. Für permanent eingeschaltete Leuchten sind auch Energiesparlampen eine Option. Für Leuchten mit Bewegungsmelder sind sie allerdings eher ungeeignet, da Energiesparlampen etwas Zeit benötigen, bevor sie ihre volle Leuchtkraft erreichen.

Mit der richtigen Außenbeleuchtung kannst du nicht nur Energie und Geld sparen, sondern auch für Sicherheit und für schöne Akzente im Garten sorgen.

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