
Schnecken bekämpfen im Garten – Hilfsmittel & Tipps
Schnecken können im Garten große Schäden an verschiedenen Pflanzen anrichten. In diesem Ratgeber zeigen wir dir daher, wie du die Schädlinge erfolgreich bekämpfen kannst. Erfahre, welche Hausmittel wirksam sind, welche weiteren Hilfsmittel es gibt und wann eine chemische Schneckenbekämpfung, etwa mit Schneckenkorn, sinnvoll ist.
Wie kann ich Schnecken im Garten bekämpfen?
Es gibt zahlreiche verschiedene Möglichkeiten, um Schnecken im Garten zu bekämpfen – von biologischen bis hin zu chemischen Optionen. Wirksam und zugleich umweltverträglich sind natürliche Produkte wie Holzspäne, Gesteinsmehl, Sand oder Schafswolle. Sie alle schaffen einen unangenehmen Untergrund für die Weichtiere, den diese nur ungern passieren.
Auch Hilfsmittel wie z. B. Schneckenzäune und Schneckenpaste oder der Einsatz natürlicher (Fress-)Feinde, wie Laufenten und Vögeln, erweist sich als effektiv gegen die Schädlinge.
Warum chemische Schneckenbekämpfung nicht zu empfehlen ist
Eine weitere Option sind chemische Mittel zur Schneckenbekämpfung, wie etwa Schneckenkorn – diese ist jedoch aus mehreren Gründen nicht zu empfehlen bzw. als allerletzte Maßnahme zu sehen:
Es sind auch Nützlinge gefährdet: Unter den Schnecken gibt es sowohl Nützlinge als auch Schädlinge. Während Ackerschnecken, sowie Spanische und Rote Wegschnecken Pflanzen zerstören und somit zu den Schädlingen zählen, gelten Gehäuseschnecken wie Weinbergschnecken als Nützlinge, die lediglich abgestorbene Pflanzenreste und sogar Eier von Nacktschnecken verspeisen. Chemische Mittel, wie Schneckenkorn, machen hier jedoch keinen Unterschied und können auch die Nützlinge gefährden.
Es sind andere Tierarten und auch Menschen gefährdet: Chemische Mittel, wie Schneckenkorn mit Metaldehyd, schädigen nicht nur die Schnecken, sondern auch Tierarten, die Schnecken fressen – so etwa Igel, Vögel und Frösche. Die chemischen Schadstoffe verbleiben im toten Körper der Schnecke und werden durch Verzehr auch von anderen Tieren aufgenommen, was diese schädigt. Solche Mittel können zudem auch eine Gefahr für Haustiere, z. B. Hunde, oder sogar für Kinder und Menschen darstellen.
Vorwurf der Tierquälerei: Schneckenkorn und Co. sind zwar effektiv, bedeuten in den meisten Fällen aber auch einen schleichenden Tod für die Tiere. Damit sind die chemischen Mittel auch aus Tierschutz-Perspektive nicht zu empfehlen.
Es stellt keine langfristige Lösung dar: Chemikalien sollten nur bei Bedarf und punktuell eingesetzt werden und stellen somit auch nur eine kurzfristige Lösung dar. Besser wäre es langfristige und präventive Methoden zur Schneckenbekämpfung im Garten zu nutzen. Zudem belasten chemische Mittel aller Art die Umwelt.
Bevor du im Garten also zu schädlichen Chemikalien greifst, solltest du zunächst andere Methoden austesten, um die Schnecken von deinen Pflanzen fernzuhalten. Welche es gibt, erfährst du jetzt.
Schnecken bekämpfen mit Schneckenzaun und anderen Hilfsmitteln
Für die Bekämpfung von Schnecken brauchst du vor allem langfristige Lösungen, um die Schädlinge nachhaltig aus deinem Garten bzw. aus deinen Beeten zu vertreiben. Wir stellen dir verschiedene Hilfsmittel und Methoden zur Schneckenabwehr vor.
Schneckenzaun und Schneckenkragen
Besonders in Gemüsegärten und bei Hochbeeten sind Schneckenzäune sinnvoll. Es gibt sie aus verschiedenen Materialien, darunter Kunststoff oder Stahlblech. Das Prinzip ist aber immer gleich: Die obere Kante des Zauns ist so geformt, dass Schnecken sie nicht überwinden können – es handelt sich um eine mechanische Sperre.
Damit der Schneckenzaun Wirkung zeigt, muss er aber richtig installiert werden: Der Zaun muss das gesamte Beet lückenlos umgeben. An den Ecken muss der Schneckenzaun bündig abschließen. Er sollte mindestens 5 cm tief in die Erde eingelassen sein. Zudem dürfen Blätter von Pflanzen nicht über den Zaun auf die andere Seite hängen. Sonst nutzen Schnecken sie als Brücke, um den Zaun zu überwinden.
Alternativ zum Schneckenzaun gibt es auch sogenannte Schneckenkragen, die sich die gleiche Methode zunutze machen. Anders als der Zaun umgeben die kreisförmigen Kragen aber nicht das gesamte Beet, sondern werden um einzelne Pflanzen gesetzt.
Tipp: Es gibt auch elektrische Schneckenzäune, die die Tiere effektiv und ohne ihnen nachhaltig zu schaden abhalten. Hier ist der Wartungsaufwand allerdings höher als bei herkömmlichen Schneckenzäunen.

Ein Schneckenzaun schützt dein Gemüse vor Schnecken. So verhinderst du zum Beispiel Schneckenfraß am Salat.
Kupferband
Oft wird zur Schneckenbekämpfung auch Kupferband eingesetzt, das als Alternative zum Schneckenzaun dienen soll. In der Theorie enthält Kupfer nämlich spezielle Ionen, die für Weichtiere wie Schnecken gefährlich sind. In der Praxis hingegen erweisen sich die Hilfsmittel aus Kupfer aber als weniger wirksam im Garten, da diese Ionen nur unter speziellen pH-Bedingungen freigesetzt werden, die oft nicht gegeben sind – so bleiben die Schnecken vom Kupfer in vielen Fällen unbehelligt.
Um die Wirkung des Bandes zu verstärken bzw. mit einem zweiten Abwehrmechanismus zu kombinieren, kann man das Band am oberen Ende nach außen hin abknicken und so eine scharfe Kante schaffen, die Schnecken nicht mögen.
Schneckenpaste
In Schneckenpaste sind bestimmte Duftstoffe enthalten, die die wirbellosen Tiere nicht mögen und so davon abgeschreckt werden. Schneckenpaste eignet sich speziell für empfindliche Pflanzen oder an Hochbeeten – so kannst du sie etwa gezielt an Mauern oder auch Topfrändern auftragen. Die Paste lässt sich gut dosieren und wirkt auch bei Feuchtigkeit mehrere Wochen lang. Nach starkem Regen solltest du trotzdem regelmäßig prüfen, ob die Schutzschicht noch intakt ist.
Schneckenpasten mit natürlichen Duftstoffen sind zudem unschädlich für die Nacktschnecken und gefährden auch keine anderen Tiere wie Bienen und Co.
Holzspäne und Gesteinsmehl
Besonders gefährdete Pflanzen kannst du mit einem zusätzlichen Schutzring aus Holzspänen oder Gesteinsmehl vor einem Schneckenangriff schützen. Dafür streust du das Material einfach kreisförmig um die Pflanzen bzw. das Beet herum aus – am besten mehrere Zentimeter dick und ca. 30 cm breit. Sägemehl oder Gesteinsmehl entzieht den Schnecken Feuchtigkeit und macht es ihnen so unangenehm darüber zu kriechen. Einziger Nachteil: Nach dem nächsten starken Regen musst du den Schutz wieder erneuern, da die Materialien in feuchtem Zustand keine Wirkung zeigen.
Hinweis: Ein Ring aus Kalk hält zwar länger, hebt aber auch den pH-Wert des Bodens an, was sich auf Dauer negativ auf die Bodenbeschaffenheit auswirkt. Der pH-Wert lässt sich mit einem Bodentest leicht bestimmen.
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Schafwolle
Schafwolle ist eine natürliche und effektive Methode, um Schnecken im Garten abzuwehren. Legst du die Schafwolle rund um Pflanzen oder Beete aus, bildet sie eine unangenehme, raue Oberfläche, die Schnecken meiden. Zudem enthält Schafwolle Wollfett (Lanolin), das von Schnecken als unangenehm empfunden wird. Ein weiterer positiver Nebeneffekt: Schafwolle dient gleichzeitig als organischer Dünger, da sie langsam Nährstoffe an den Boden abgibt.
Schneckenfeinde anlocken und unterstützen
Schnecken kannst du auch effektiv mit natürlichen Fressfeinden bekämpfen. Igel, Vögel und Erdkröten fressen Schnecken beispielsweise sehr gern. Wenn es für dich eine Option ist, diese Tiere in deinem Garten zu beheimaten, solltest du geeignete Unterschlupfmöglichkeiten für sie schaffen.
Enten sind ebenfalls Fressfeinde von Schnecken. Wenn du die Möglichkeit und den Platz hast, die Tiere artgerecht zu halten, schaffe dir am besten ein Pärchen Indische Laufenten an. Sie fressen Schnecken besonders gern.
Du kannst Schnecken aber auch mit anderen Schnecken bekämpfen: Der Tigerschnegel ist eine Raubschnecke. Sie ernährt sich von anderen Nacktschnecken und deren Eiern. Du kannst Tigerschnegel im Fachhandel kaufen. Und auch Weinbergschnecken sind nützlich, da sie Schneckeneier verspeisen.
Tipp: In unserem weiterführenden Beitrag erfährst du mehr darüber, wie du einen igelfreundlichen Garten anlegen und die Nützlinge zur Schneckenbekämpfung ansiedeln kannst.

Laufenten lieben Schnecken. Kannst du Enten artgerecht halten, hilft dir ein Pärchen dabei, Schnecken im Garten zu bekämpfen.
Nematoden
Nematoden sind eine weitere Möglichkeit, um Schnecken zu bekämpfen, Dabei handelt es sich um Fadenwürmer, die du mit dem Gießwasser im Garten ausbringst. Die Nematoden agieren als Parasiten, dringen in die Nacktschnecken ein und töten sie. Das funktioniert allerdings nicht bei allen Schneckenarten, sondern meist nur bei Ackerschnecken und Wegschnecken.
Wichtig bei den Nematoden ist die richtige Dosierung – achte hier unbedingt auf die Hinweise des Herstellers.
Schnecken bekämpfen mit klassischen Hausmitteln
Gegen Schnecken gibt es zahlreiche Hausmittel. Doch auch wenn viele davon funktionieren und Schnecken effektiv bekämpfen, sind einige nicht so natürlich, nachhaltig und tierfreundlich wie viele Menschen glauben. Deshalb werden wir uns im Folgenden beliebte Hausmittel gegen Schnecken sowie ihre Funktionsweisen und Auswirkungen einmal etwas genauer anschauen.
Kaffeesatz
Das Nervengift Koffein kann bei Schnecken zu einem Herzstillstand führen. Um Sie fernzuhalten, kann es daher sinnvoll sein, Kaffeesatz um die Pflanzen herum auszubringen. Die Wirkung dieser Methode ist allerdings nicht zuverlässig.
Bierfallen
Zu den typischen Tipps bei der Bekämpfung von Schnecken gehören Bierfallen. Ein Behälter mit Bier wird in die Erde eingegraben, sodass Schnecken dort hineinfallen und ertrinken.
Dieses Hausmittel ist zwar effektiv, aber dennoch nicht empfehlenswert, denn der Geruch des Biers lockt Schnecken so stark an, dass eventuell sogar weitere Tiere von außerhalb in den Garten kommen. Des Weiteren musst du den Behälter mit Bier abdecken, um eine Verdünnung durch Regenwasser zu verhindern. Bei großer Trockenheit musst du zudem laufend Bier nachfüllen.
Willst du dieses Hausmittel dennoch nutzen, stelle die Bierfallen am besten an den Gartengrenzen auf. So lockst du die Schnecken unter Umständen von deinem Gemüse weg. Achte aber darauf, dass das zu keinem Streit mit deinen Nachbarn führt.
Salz
Salz ist das vielleicht grausamste Hausmittel gegen Schnecken. Es wird auf den Boden oder direkt auf die Tiere gestreut und entzieht den Schnecken sämtliche Feuchtigkeit. Die Schnecken sterben qualvoll.
Neben Tierschutzaspekten, die gegen diese Methode sprechen, sind auch die Auswirkungen des Salzes auf den Gartenboden nicht zu vernachlässigen. Salz senkt den pH-Wert, schädigt so Boden und Pflanzen und kann die Erde auf Dauer sogar unbrauchbar machen.
Schnecken absammeln

Locke die Schnecken mit Futter an einen bestimmten Ort. Dort sammelst du sie dann ein und entfernst sie aus dem Garten.
Die Schnecken gezielt von den Pflanzen abzusammeln ist immer noch eines der effektivsten „Hausmittel“. Besonders am frühen Morgen oder späten Abend kriechen die Tiere aus ihren Verstecken und lassen sich leicht an den Pflanzen erspähen. Bei einem regelmäßigen Kontrollgang durch deinen Garten kannst du viele der Schädlinge also direkt aufsammeln.
Alternativ kannst du die Weichtiere auch mit Futter oder geeigneten Unterschlupfmöglichkeiten an einen bestimmten Ort in deinem Garten locken. Dort sammelst du sie dann ein und entfernst sie aus dem Garten.
Geeignet sind hier vor allem Unterschlupfe aus Brettern, Tonziegeln oder großen Pflanzenblättern. Diese legst du über Nacht in der Nähe der gefährdeten Pflanzen aus. Ziehen sich die Schnecken dorthin zurück, kannst du sie am Morgen einfach absammeln. Alternativ köderst du die Schnecken mit einer Mischung aus Katzentrockenfutter und vier Teilen Weizenkleie. Lass das Futter quellen und lege den Brei dann in kleinen Häufchen im Garten aus.
Schnecken bekämpfen mit Schneckenkorn
Eine sehr sichere, aber auch chemische Methode für die Schneckenbekämpfung ist Schneckenkorn. Je früher du zu dem Mittel greifst, desto schneller kannst du deinen Garten wieder schneckenfrei genießen.
Schneckenkorn kannst du bereits ab März/April ausstreuen, um die Schnecken frühzeitig zu bekämpfen und so eine größere Plage zu verhindern. Begünstigt wird das frühe Ausstreuen zudem dadurch, dass es im Frühjahr nur wenig frisches Grün im Garten gibt – daher fressen die Schnecken eher den Giftköder als deine Pflanzen.

Verwendest du Schneckenkorn, kommt es auf den Wirkstoff an. Lies unbedingt die Anweisungen des Herstellers sehr genau.
Die Wirkung von Schneckenkorn
Wie bereits erwähnt, sind chemische Produkte wie Schneckenkorn nicht empfehlenswert bzw. sollten sie als allerletzte Maßnahme in Betracht gezogen werden.
Solltest du dich aber für die Verwendung von Schneckenkorn entscheiden, achte unbedingt auf den verwendeten Wirkstoff und die Zusammensetzung des Mittels.
Schneckenkorn mit Methiocarb (seit 2014 verboten): Bis 2014 war der Wirkstoff Methiocarb in Schneckenkorn noch erlaubt, mittlerweile ist er EU weit verboten. Das starke Nervengift tötete Schnecken sofort, war aber auch äußerst gefährlich für andere Lebewesen.
Schneckenkorn mit Metaldehyd: Metaldehyd ist ein Wirkstoff, der das Körpergewebe der Schnecken angreift und die Schleimzellen schädigt – die Schnecken trocknen aus. Der Wirkstoff ist dabei nicht nur für die Weichtiere schädlich, sondern auch für andere Tierarten, Haustiere und Menschen. Kinder und Tiere sollten also unbedingt vom Schneckenkorn ferngehalten werden!
Schneckenkorn mit Eisen-III-Phosphat: Eisen-III-Phosphat kommt in der Natur im Boden vor und ist daher der umweltfreundlichste der drei genannten Wirkstoffe. Der Wirkstoff führt zu Zellveränderungen im Darm der Schnecken. Die Folge: Sie fressen nicht mehr, verkriechen sich und sterben. Menschen, Haustiere, Igel oder Vögel werden durch den Wirkstoff nicht gefährdet.
Präventivmaßnahmen gegen Schnecken
Schnecken bekämpfen mit der richtigen Bodenpflege
Bereits mit der richtigen Bodenpflege im Garten kannst du einer Schneckenplage vorbeugen und sie bekämpfen. Schnecken legen ihre Eier in Hohlräumen in der Erde ab – gibt es diese nicht, fällt ihnen die Fortpflanzung schwerer.
Grabe die Erde im Herbst nicht mehr um, sonst schaffst du genau die Hohlräume, die Schnecken für die Eiablage brauchen. Sinnvoller ist es da, den Boden etwas zu verdichten, um Hohlräume zu schließen. Brachliegenden, grobscholligen Boden arbeitest du stattdessen im Winter durch. Nutze dafür am besten einen Grubber. Die Schneckeneier gelangen so an die Oberfläche und erfrieren, trocknen aus oder werden von Vögeln gefressen. Liegengebliebenen Rindenmulch trägst du im zeitigen Frühjahr ab. Damit entfernst du ebenfalls Schneckeneier.
Im Sommer solltest du den Boden dann nur morgens wässern. Bis zum Abend ist er dann wieder trocken, was den Schnecken die Fortbewegung erschwert. Sehr lehmigen Boden kannst du zudem mit Sand aufwerten, so wird er feinkrümeliger. Die Lebensbedingungen für Schnecken sind dadurch nicht mehr ideal.

Schnecken legen ihre Eier in Hohlräumen im Erdboden ab. Ein verdichteter Boden hilft dir, Schnecken zu bekämpfen.
Schneckensichere Pflanzen für den Garten
Die Auswahl der richtigen Pflanzen ist ein weiterer wichtiger Schritt, um Schnecken präventiv, langfristig und auf natürliche Weise aus dem Garten fernzuhalten. Schnecken bevorzugen bestimmte Gewächse, während sie andere Pflanzen aufgrund ihres Aromas, ihrer Struktur oder ihres Geschmacks meiden. Mit dem Wissen um die passenden Pflanzen kannst du deine Beete auf natürliche Weise schneckenfest machen.
Einige Pflanzen haben natürliche Eigenschaften, die Schnecken abschrecken. Dazu zählen vor allem aromatische Kräuter, da deren intensive ätherische Öle und Bitterstoffe für Schnecken unangenehm oder sogar giftig sind. Besonders geeignet sind:
Lavendel: Der starke, würzige Duft des Lavendels wirkt stark abschreckend auf Schnecken und schützt umliegende Pflanzen effektiv.
Rosmarin: Dieses mediterrane Kraut besitzt harzige Duftstoffe, welche Schnecken meiden. Gleichzeitig wirkt Rosmarin optisch attraktiv im Beet.
Thymian: Thymian enthält intensive ätherische Öle, die Schnecken vertreiben. Zusätzlich fördert er Bestäuber wie Bienen und Schmetterlinge.
Salbei: Der würzig-bittere Geschmack und Duft von Salbei machen ihn für Schnecken sehr unattraktiv.
Minze: Minze-Arten wie Pfefferminze oder Apfelminze haben einen kräftigen Duft, der Schnecken fernhält. Allerdings sollte Minze wegen ihrer Ausläufer besser in Töpfen kultiviert werden.
Und tatsächlich gibt es aus einige „schneckensichere“ Gemüsesorten, die verhältnismäßig selten von Wegschnecken und Co. befallen werden, darunter:
Um deinen Garten effektiv vor Schneckenbefall zu schützen, pflanze schneckenabweisende Kräuter gezielt als Barriere um empfindliche Gewächse herum. So kannst du deine Beete schützen und gleichzeitig von einer optisch ansprechenden Gartengestaltung profitieren.
Die geschickte Kombination aus schneckensicheren Pflanzen, natürlichen Schutzmaßnahmen und regelmäßiger Kontrolle ist der Schlüssel zu einem langfristig schneckenfreien Garten.








