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Mauer mit Gehweg im Garten.

Eine Gartenmauer dient der Begrenzung eines Teils oder auch des ganzen Gartens. Attraktiv gestaltet bietet die Mauer aber auch einen besonderen Blickfang und ermöglicht eine kreative Gartengestaltung. Ob Betonmauer, Gabionen oder eine Mauer mit Holzverkleidung und Pflanzen: In unserem Ratgeber findest du schöne Ideen und viele Informationen für die Gestaltung deiner Gartenmauer.

Warum eine Gartenmauer?

Eine Mauer im Garten kann viele Zwecke erfüllen. Zum einen kann eine Gartenmauer als Begrenzung des Grundstücks genutzt werden. Die Grenze ist so genau sichtbar und auch vor neugierigen Blicken der Nachbarn bist du je nach Höhe der Mauer ausreichend geschützt. Du kannst mithilfe einer Gartenmauer aber auch dein eigenes Grundstück einteilen. So erschaffst du einzelne voneinander abgetrennte Bereiche, was vor allem Sinn macht, wenn du einen Gemüsegarten anlegen möchtest, aber auch den Garten mit einer Terrasse als Entspannungsort nutzen möchtest. Auch Beete können so getrennt werden oder nach oben verlegt werden. Hier spricht man dann von Hochbeeten.

Nicht nur als Abgrenzung zu anderen Grundstücken oder als Trennmauer von verschiedenen Bereichen sind Gartenmauern geeignet. Auch das dekorative Anlegen ist in vielen Gärten beliebt. Vor allem Natursteinmauern sind ein Hingucker in naturnahen Gärten. Weitere Ideen für deine Gartengestaltung mit Mauern findest du hier.

Mauersteine im OBI Onlineshop

Gartenmauer bauen

Hast du dich für ein Gartenmauer-Modell entschieden, kannst du mit der Planung des Baus beginnen. Bereite zunächst den Boden vor und trage die Grasnarbe ab. Schachte den Bereich der Gartenmauer aus, damit der Untergrund später stabil und vor Frost geschützt ist. Am besten machst du das mit einem Spaten. Nun kannst du das Fundament anlegen und die Steine aufmauern. Wie du das Fundament anlegst und was du beim Bau einer Gartenmauer noch beachten musst, zeigen wir dir in diesem Video und in der Schritt-für-Schritt-Anleitung, die du herunterladen und speichern kannst.

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Beige Mauer zur Abtrennung von Grundstücken.
Jemand setzt einen Stein auf die Mauer.
Mauer aus Naturstein.
Geschwungene Gartenmauer mit Natursteinen.

Trockenmauer

Trockenmauer mit Sukkulente.

Für eine Trockenmauer brauchst du weder Mörtel noch eine Art von Klebstoff. Denn die Steine werden so aufgeschichtet, dass sie auch ohne eine weitere Komponente stabil ist. Das Mauerwerk von Trockenmauern ist zwar standfest, jedoch nicht so standfest wie Mauern, die gemörtelt oder geklebt sind. Als Fundament eignet sich am besten Kies oder ein mehrmals verdichtetes Mineralgemisch.

Trockenmauern eignen sich ideal als Stützmauern für einen Hang, jedoch eher weniger als Sichtschutz aufgrund der Löcher zwischen den Steinen.

Erfahre hier, wie du eine Trockenmauer selber bauen kannst.

Mauer mit Hohlblocksteinen

Jemand befüllt eine Hohlsteinmauer.

Hohlblocksteine sind Steine, die Luftkammern besitzen. Sie bestehen aus Kalksandstein oder Leichtbeton und können für mehr Stabilität mit Beton befüllt werden. Da auch das Fundament massiv ist, ist eine Mauer aus Hohlblocksteinen sehr belastbar. Dabei ist es wichtig, dass das Fundament 80 cm tief ist, damit der Kalksandstein oder Leichtbeton kein Wasser aufnimmt. Ein weiterer Vorteil der Mauer: Sie ist gut wärmedämmend und die Steine können leicht halbiert werden.

Erfahre hier, wie du eine Mauer mit Hohlblocksteinen baust.

Gartenmauer aus Naturstein

Natursteinmauer als Sitzecke.

Eine Mauer aus Naturstein schmiegt sich ideal in natürliche und mediterrane Gärten ein. Hier ist jedoch im Gegensatz zur Trockenmauer oder anderen Gartenmauern eine genaue Planung erforderlich, da die Steine unterschiedliche Maße haben. Das sorgt dafür, dass du dir von Anfang an Gedanken über die Anordnung machen musst. Auch die Fugen werden unterschiedlich groß sein. Granit oder Kalkstein eignen sich ideal für eine Natursteinwand. Die Mauer kannst du dann mit mediterranen Gewächsen wie Lavendel bepflanzen.

Mehr zur Gartengestaltung mit Natursteinen.

Geklebte Steinmauer

Jemand baut eine geklebte Mauer.

Anstatt eine Mauer zu mörteln, kannst du sie auch kleben. Genau wie bei einer gemörtelten Mauer steckst du zuerst den Verlauf der Mauer ab und säuberst den Boden. Danach werden die Schalung eingesetzt und das Mineralgemisch für das Fundament eingefüllt. Nachdem du den Beton eingefüllt und ihn ruhen gelassen hast, kannst du mit der ersten Steinreihe beginnen. Anstatt die Steine mit Mörtel zu befestigen, kommt hier ein spezieller Kleber zum Einsatz, der in ausreichender Schicht aufgetragen wird. Zum Schluss setzt du gegebenenfalls Abschlusssteine auf die fertige Mauer. Der Vorteil von geklebten Mauern: Die Fugen sind fast unsichtbar.

Erfahre hier, wie du eine geklebte Mauer baust.

Gabionen

Gabionenzaun im Garten mit verschiedenen Farben.

Eine Gabionenmauer ist ein Klassiker und sorgt für ein modernes Aussehen im Garten. Hier werden Steine in ein Gitter gestapelt. Infrage kommen dafür runde Steine, Bruchsteine, aber auch Ziersplitt. Für welche Variante du dich entscheidest, hängt von deinen Vorlieben und deinem Garten ab. Kantige Steine unterstützen ein modernes Ambiente, während runde Steine in warmen Farben für eine wohnliche Atmosphäre sorgen.

Bevor du die Gabione füllst, denke darüber nach, ob du Licht und/oder Steckdosen in die Gabione verlegen möchtest. Der Vorteil der Gabionenmauer: Sie ist pflegeleicht und kann mit Steinreinigern von Moos und anderen Ablagerungen befreit werden. Außerdem sind Gabionen standfest und können hoch gebaut werden, weshalb sie der ideale Sichtschutz sind.

Erfahre hier, wie du Gabionen selber baust.

Gartenmauer mit Pflanzen verschönern

Viele Pflanzen wurden an eine Wand gepflanzt.

Für eine natürliche Gartengestaltung bietet es sich an, die Mauer zu bepflanzen oder zu begrünen. Dabei kannst du beispielsweise auf Kletterpflanzen setzen, die mit einer Rankhilfe das Mauerwerk hoch wachsen. Als Pflanzen sind dafür besonders Efeu (Hedera helix), Kletterrosen (Rosa wichuraiana) oder Winterjasmin (Jasminum nudiflorum) geeignet. Achte darauf, dass die Pflanzen je nach Lage der Gartenmauer genügend Licht bekommen.

Du kannst Pflanzen aber auch direkt an die Mauer pflanzen und damit einen Vertical Garden anlegen. Dafür benötigst du spezielle Halterungen, damit alles stabil steht und richtig hält. Pflanzen sind vor allem an kalten Betonmauern ideal, weil sie die Mauer lebendiger machen. Auch an Steinmauern machen sie sich gut. Viele Mauern bieten auch die Möglichkeit, sie als Hochbeet zu nutzen und mit Pflanzen deiner Wahl zu schmücken..

Eine Mauer ist bedeckt mit Pflanzen.
Vertikaler Garten mit Pflanztaschen.
Gartenmauer mit Kletterrosen.
Verputzte Mauer bepflanzt mit Pflanzen.
online-retail

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Pflanzen für deine Gartenmauer findest du im OBI Online Shop.

Gartenmauer verkleiden

Terrasse mit einem Holzzaun.

Besitzt du bereits eine Gartenmauer, aber dir gefällt das Aussehen nicht mehr, dann kannst du die Fassade mit verschiedenen Materialien verkleiden. Infrage kommt beispielsweise eine Verkleidung aus Holz oder Kunststoff. So kannst du kalte Betonmauern mit einem hellen Holz freundlicher gestalten und die Abstände zwischen den Holzlatten dafür nutzen, um Hängetöpfe mit Pflanzen anzubringen. Setze bei den Paneelen auf robuste Holzarten wie Lärche oder Eiche. Ob du die Latten horizontal oder vertikal anbringst, ist dir überlassen.

Die Hecke als Alternative zur Gartenmauer

Möchtest du keine Mauer im Garten bauen, kannst du alternativ auch eine Hecke anlegen. Hier solltest du dich als Erstes fragen, ob die Hecke als Begrenzung oder lediglich als Zierde dienen soll. Denn je nach Funktion kommen andere Heckenarten zum Einsatz. Als Begrenzung eignen sich vor allem Kirschlorbeer und Liguster. Als Nadelhecken für den Sichtschutz setzt du auf Thuja oder Zypresse. Zur Zierde sind vor allem Blumenhecken ideal: Sie blühen nicht nur in schönen Farben, sondern ziehen auch Insekten wie Bienen an, die für Leben im Garten sorgen. Hier kommen vor allem Rhododendren und Azaleen infrage.

Natürlich musst du dich nicht für eine Mauer, einen Zaun oder eine Hecke entscheiden: Du kannst die drei Begrenzungen auch kombinieren oder einen Zaun zusätzlich vor die Hecke setzen, damit die Hecke nicht über das Grundstück wächst.

FAQ: Fragen und Antworten zu Ideen für eine Gartenmauer

Mauer planen und gestalten mit dem Gartenplaner

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