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Buche und ihre Eigenschaften im Steckbrief dieser Heckenpflanze, hier eine Rotbuche.

Die Buche ist eine beliebte Heckenpflanze. Erfahre in diesem Steckbrief alles über Wuchs, Pflanzung und Pflege der Buche sowie Tipps zur Auswahl und Kultivierung im eigenen Garten.

Buche – sommergrüne Heckenpflanze mit dichtem Laubwerk

Hainbuche (Carpinus betulus) und Rotbuche (Fagus sylvatica) sehen sich sehr ähnlich und gleichen sich in vielen Eigenschaften. Doch die äußerliche Verwandtschaft täuscht: Während die Hainbuche zu den Birkengewächsen zählt, ist die Rotbuche ein Buchengewächs.

Beiden gemein ist der dichte Bewuchs mit Laub – ein Vorzug, der Hain- und Rotbuche zur guten Wahl für blickdichte Einfriedungen macht. Beide Buchenhecken sind pflegeleicht, frosthart und lassen sich gut in Form schneiden. Ohne regelmäßigen Schnitt wachsen sowohl Hain- als auch Rotbuche zu großen Bäumen mit Blüten und Früchten heran.

Während die Rotbuche Bucheckern als Früchte trägt, sind die Früchte der Hainbuche Flügelnüsse. Die Flügelnüsse sind nicht giftig, wohingegen Bucheckern roh leicht giftig sind. Die Rotbuche kann bis zu 30 m hoch werden. Schneide diese daher einmal jährlich im Juni und die Hainbuche zweimal im Jahr – idealerweise im Juni und dann wieder im August oder Mitte Februar. Weitere Eigenschaften findest du im folgenden Steckbrief.

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Eine Auswahl an Buchen findest du im OBI Onlineshop.

Name
Hainbuche (Carpinus betulus), Rotbuche (Fagus sylvatica)
Wuchshöhe
Hainbuche: 5 m bis 15 m
Rotbuche: 25 m bis 30 m
Pflege
pflegeleicht
Name
Hainbuche (Carpinus betulus), Rotbuche (Fagus sylvatica)
Wuchshöhe
Hainbuche: 5 m bis 15 m
Rotbuche: 25 m bis 30 m
Pflege
pflegeleicht
Die Buche in Nahaufnahme, eine sommergrüne Heckenpflanze mit grünem Laubwerk.
Blütenfarbe
Hainbuche: gelb
Rotbuche: grün-gelb
Blütezeit
Mai
Blattform
eliptisch bis oval
Blattfarbe
frischgrün
Verwendung
geeignet zur Einfriedung
Winterhärte
frosthart
Wuchseigenschaften
wachsen ohne Schnitt zu Bäumen heran
Standort
sonnig bis schattig
Bodenart
anspruchslos
Bodenfeuchte
Hainbuche: mäßig trocken bis feucht
Rotbuche: frisch bis feucht
pH-Wert
Hainbuche: 4 bis 7
Rotbuche: anspruchslos
Nährstoffbedarf
Hainbuche: mäßig
Rotbuche: hoch
Blütenfarbe
Hainbuche: gelb
Rotbuche: grün-gelb
Blütezeit
Mai
Blattform
eliptisch bis oval
Blattfarbe
frischgrün
Verwendung
geeignet zur Einfriedung
Winterhärte
frosthart
Wuchseigenschaften
wachsen ohne Schnitt zu Bäumen heran
Standort
sonnig bis schattig
Bodenart
anspruchslos
Bodenfeuchte
Hainbuche: mäßig trocken bis feucht
Rotbuche: frisch bis feucht
pH-Wert
Hainbuche: 4 bis 7
Rotbuche: anspruchslos
Nährstoffbedarf
Hainbuche: mäßig
Rotbuche: hoch

Wuchseigenschaften der Buche

Sowohl Hainbuche als auch Rotbuche sind als Heckenpflanzen in vielen Gärten zu finden. Ohne Schnitt wachsen beide Buchen zu hohen Bäumen mit Blüten heran. Die Hainbuche erreicht bis zu 15 m Wuchshöhe und bildet eine kegelförmige Krone aus. Die Rotbuche wächst zu einem breit- und rundkronigen Baum von bis zu 30 m Höhe. Die maximale Wuchsbreite der Hainbuche liegt bei 12 m, bei der Rotbuche sind es 15 m. Die Hainbuche hat einen jährlichen Zuwachs von maximal 35 cm, die Rotbuche kommt auf 40 cm.

Beide Buchenhecken-Sorten bilden ein Herzwurzelsystem aus. Winterliche Kälte und Frost vertragen sie gut. Zwar sind sowohl Hainbuche als auch Rotbuche sommergrüne Gewächse, doch behalten sie auch im Winter ihre verwelkten Blätter, bis sich im Frühjahr neue Blätter bilden. Beide Buchen bleiben somit ganzjährig blickdicht. Daher sind die Heckengewächse als Sichtschutz beliebt.

Die Blüten der Rotbuche sind grün bis braun, die Blätter der Buche sind grün. Ihre Früchte – die Bucheckern – sind braun. Auch die Früchte der Hainbuche sind braun. Die Blüten dieser Buche sind jedoch gelblich bis grün.

Hain- und Rotbuche vertragen Schnittmaßnahmen mit einer Heckenschere sehr gut. Mit regelmäßigen Formschnitten stellst du sicher, dass die Buchen dicht wachsen. Das Buchenholz der Rotbuche wird ebenfalls als Nutzholz eingesetzt. Vor allem beim Möbelbau ist dieses Buchenholz oft anzutreffen.

Standort- und Bodenbedingungen

Hain- und Rotbuche haben geringe Ansprüche an ihren Standort. In einigen Punkten sind sie jedoch sensibel. Sie gedeihen an sonnigen bis halbschattigen Plätzen. Die Rotbuche entwickelt sich sogar an schattigen Standorten gut. Beide Sorten sind frosthart.

Die Hainbuche punktet mit ihrer Toleranz gegenüber großer Hitze. Sie kommt auch mit windigen Standorten zurecht. Allerdings kann ihr Holz und Wurzelsystem empfindlich auf Verdichtung und Überflutung reagieren. Die Hainbuche bevorzugt einen sauren bis alkalischen, leicht trockenen bis feuchten Boden mit zumindest mäßigem Nährstoffgehalt. Ihre Lebenserwartung liegt bei 150 Jahren.

Die Rotbuche ist dank ihres Wurzelsystems besonders standfest. Grund dafür ist die starke Durchwurzelung des Oberbodens. Sie gedeiht an nährstoffreichen, lehmig kalkigen Böden. Diese sollten wasserdurchlässig und frisch bis feucht sein. Allerdings leidet die Buche unter Staunässe und Hitze sowie Luft- und Bodenverschmutzung. Wenn alle Faktoren stimmen, kann die Rotbuche bis zu 400 Jahre alt werden.

Pflanzzeit und Pflege der Buche

Pflanze Hainbuche und Rotbuche zwischen März und Oktober. Für die Rotbuche empfiehlt sich eine Pflanzung im Herbst. Containerware kannst du ganzjährig pflanzen – dies gilt für beide Buchen.

Buchen vertragen sowohl Form- als auch Verjüngungsschnitte sehr gut. Sie müssen regelmäßig in Form geschnitten werden, da sich die Hecken ansonsten in hohe Bäume verwandeln. Die Hainbuche benötigt zwei Mal jährlich einen Schnitt: Idealerweise schneidest du sie rund um den Johannistag am 24. Juni und zusätzlich Mitte August oder Mitte Februar. Alte Hecken erhalten durch einen solchen Verjüngungsschnitt in Verbindung mit darauffolgenden Formschnitten wieder eine dichte Gestalt und tragen Früchte.

Die Hainbuche übersteht Frost problemlos. Selbst in heißen Sommern kommt sie ohne zusätzliches Wässern aus. Echter Mehltau, Hainbuchenspinnmilben, Blattläuse und Blattsauger bedrohen jedoch die Gesundheit und das Holz der Hainbuche. Um deine Pflanze zu unterstützen, kannst du dem Boden im Frühjahr daher Kompost und Hornspäne beimischen.

Auch die Rotbuche sollte wie die Hainbuche regelmäßig in Form geschnitten werden. Allerdings genügt ein jährlicher Schnitt rund um den Johannistag. Die Rotbuche ist bis zu -30 °C ausgesprochen frosthart. In heißen Sommern benötigt sie jedoch zusätzliche Wassergaben. Achte dabei darauf, dass keine Staunässe entsteht.

Buchenblattgallmücke, Buchenspringrüssler, Brandkrustenpilz und Baumkrebs sind Schädlinge und Krankheiten, die das Buchenholz und die Wurzeln der Rotbuche befallen.

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