
Butternut Kürbis – Eigenschaften im Überblick
Der Butternut-Kürbis gehört zu den beliebtesten Speisekürbissorten. Hier erfährst du, wie du den Kürbis zubereitest und was du bei der Zubereitung beachten solltest. Darüber hinaus erhältst du Informationen rund um den Anbau, die Ernte und die Pflege des Butternut-Kürbisses.
Butternut – Buttrig-zart und vielseitig

Der Butternut-Kürbis, auch Butternuss-Kürbis genannt, zählt neben dem Hokkaido-Kürbis zu den beliebtesten Kürbissorten. Er ist mit einem Gewicht von etwa 1 kg nicht zu groß, lässt sich vielseitig verarbeiten und gut lagern. Wie bei anderen Kürbispflanzen gelingt auch der Anbau von Butternut-Kürbissen meist ohne größere Gärtnerei-Kenntnisse. Die Pflanze ist relativ anspruchslos und pflegeleicht.
Der Butternut-Kürbis gehört zur Art der Moschuskürbisse. Er kommt ursprünglich aus Südamerika, wird aber heute auch in anderen Ländern mit mildem Klima angebaut.
Die Früchte des Butternut-Kürbisses sind birnenförmig und besitzen eine leicht gelbliche bis beigefarbene Schale. Das Fruchtfleisch ist hellorange und zart. Es besitzt, wie der Name bereits sagt, ein buttriges Aroma sowie eine leichte Süße. Du kannst das Fruchtfleisch roh, gekocht oder im Ofen gegart genießen.
Der Speisekürbis besitzt nur recht wenig Kerne, die ebenso gegessen werden dürfen und dazu noch überaus gesund sind.
Butternuss-Kürbis genießen
Moschuskürbisse wie der Butternuss-Kürbis gelten als besonders fein. Der Butternuss-Kürbis ist vielseitig und du findest unzählige Rezepte zur Zubereitung leckerer Speisen mit dem Herbstgemüse. Der Kürbis schmeckt roh oder gegart, im Salat, als Kürbissuppe, Auflauf oder Püree. Auch als Süßspeise zum Beispiel in Puddings oder in Kuchen kannst du ihn genießen. Auch für Kürbisbrot, Kürbismuffins oder Pumpkin-Pie eignet sich der Butternut mit seinem buttrigen Geschmack hervorragend.
Gib den Butternut-Kürbis zum Beispiel in Gemüsebrühe und koche ihn zusammen mit Möhren und Kartoffeln. Gib etwas Sahne hinzu und püriere anschließend alle Zutaten mithilfe eines Stabmixers zu einer sämigen Kürbissuppe. Schmecke die Kürbissuppe gut mit Salz und Pfeffer sowie einem Schuss Orangensaft ab.
Oder schneide den Speisekürbis in Spalten, vermenge diese mit etwas Olivenöl und weiteren Zutaten wie Salz, Pfeffer und Kräutern und röste sie im Ofen zu einem leckeren Ofengemüse.
Für die Allerkleinsten kochst du den Butternut weich und pürierst ihn mit ein wenig Kochwasser. Gib einen Schuss Rapsöl hinzu – fertig ist ein gesunder und überaus bekömmlicher Babybrei.
Kann man den Butternut-Kürbis mit Schale essen?
Die Schale des Butternut-Kürbisses ist zwar essbar, sie ist aber relativ hart. So braucht sie recht lange, bis sie durchgegart ist. Daher kann es sinnvoll sein, die Schale vor der Zubereitung mit einem scharfen Messer oder einem Sparschäler zu entfernen. Besonders bei Gerichten mit einer kurzen Kochdauer solltest du den Kürbis vorher schälen. Bei Gerichten mit längerer Zubereitungszeit, zum Beispiel bei Kürbissuppe oder bei einem Auflauf, kann die Schale meist einfach mitgegart werden.
Nährwerte des Butternut-Kürbisses
Der Butternut-Kürbis ist wie alle Speisekürbissorten überaus gesund. In ihm stecken viele wichtige Vitamine, Carotine und Nährstoffe. Die Früchte enthalten zum Beispiel viel Vitamin C, das sich positiv aufs Immunsystem auswirkt. Dazu findet sich im Kürbis wertvolles Betacarotin. Das Carotin wirkt entzündungshemmend und schützt unsere Körperzellen. Im Körper wird Betacarotin zu Vitamin A umgewandelt, das wichtig für Augen, Haut und Haare ist.
Der Butternut enthält viele Ballaststoffe, welche gut für den Darm sind und lange sättigen. Auch die Kerne stecken voller Ballaststoffe. Dazu finden sich in den Kürbiskernen viele ungesättigte Fettsäuren, Eiweiß und Mineralstoffe.
Die Früchte des Butternut-Kürbisses besitzen zwar vergleichsweise viele Kalorien, aber nur sehr wenig Fett. Daher ist der Kürbis ein idealer Schlankmacher. Dank des geringen Kohlehydrat-Gehalts ist das Gemüse ideal für Anhänger einer Low Carb Ernährung,
Das Fruchtfleisch des Butternut-Kürbisses ist gut verdaulich und eignet sich auch für Menschen mit empfindlichem Magen oder Darm. Selbst Babys vertragen den Kürbis als erste Breinahrung gut.
Butternut pflanzen

Der Anbau von Butternut-Kürbis ist wie bei den meisten Kürbissorten relativ einfach im eigenen Beet möglich. Da die Pflanzen allerdings sehr frostempfindlich sind, solltest du Jungpflanzen möglichst nicht vor Mitte Mai ins Freiland setzen. Pflanze Butternut-Kürbisse in einen nährstoffreichen Boden.
Hilfreich ist es, Butternut-Kürbis ab April an einem geschützten und warmen Ort, zum Beispiel im Gewächshaus in Töpfen vorzuziehen. So kann sich die wärmeliebende Kürbissorte gut ausbilden. Im Freiland solltest du einen sonnigen und geschützten Standort für deine Kürbispflanzen wählen. Möglich ist auch der Anbau in einem Pflanzkübel. Ein Kübel hat den Vorteil, dass er isolierend gegen Kälte wirkt. Außerdem kannst du ihn bei Bedarf an einen geschützten, sonnigen Platz schieben.
Butternut-Kürbis pflegen
Butternut-Kürbis benötigt einen gut durchfeuchteten Boden. An heißen Sommertagen solltest du die Pflanzen regelmäßig gießen, am besten morgens und abends. Hilfreich ist es, nach der Pflanzung eine Mulchschicht aufzubringen. Das mindert die Verdunstung im Boden. Vermeide Staunässe, da diese ein Faulen der Wurzeln begünstigen kann.
Kontrolliere bereits die Jungpflanzen regelmäßig auf Schnecken und sammle sie bei Bedarf ab. Hilfreich ist ein spezieller Schneckenschutz, wie zum Beispiel ein Pflanzenschutz-Sonnenhut, den du als Barriere gegen die Schädlinge direkt über die Pflänzchen stülpen kannst.
Sobald sich erste Blüten zeigen, düngst du den Boden bei Bedarf. Verwende dazu zum Beispiel Hornspäne. Auch Gemüsedünger oder Kompost eignen sich.
Um möglichst kräftige Kürbisse zu erhalten, solltest du neue Blüten zusammen mit den Seitentrieben regelmäßig entfernen. So konzentriert sich die Pflanze allein auf die Ausbildung bestehender Früchte.
Wann hat Butternut-Kürbis Saison?
Herbstzeit ist Kürbiszeit. Das gilt auch für den Butternut-Kürbis. Die Kürbissaison beginnt etwa im August und endet im November. Während manche Kürbisse zum Beispiel bereits Anfang August geerntet werden können, beginnt die Saison für den Butternut-Kürbis eher etwas später: Sie zieht sich etwa von Mitte September bis Ende Oktober.
Butternut ernten und lagern

Ob deine Butternuss-Kürbisse reif sind, kannst du durch ein leichtes Klopfen auf die Schale herausfinden. Klingt der Kürbis hohl, ist er bereit für die Ernte. Außerdem wird der Stiel bei voller Reife holzig und hart, sodass du ihn mit einem normalen Küchenmesser kaum mehr durchschneiden kannst. Der beste Zeitpunkt für die Ernte dieser Kürbissorte liegt zwischen September und November. Wichtig ist, dass die Kürbisse keinen Frost abbekommen. Schneide die Butternut-Kürbisse mit einem scharfen Messer samt Stiel ab und achte darauf, sie bei der Ernte nicht zu verletzen. Ist der Gartenkürbis noch nicht vollständig ausgereift, lass ihn an einem warmen, trockenen Ort noch etwas nachreifen.
Anschließend lagerst du ihn an einem kühlen, dunklen Ort. Ideal ist ein Raum, der nicht zu feucht ist und eine Temperatur von etwa 12 ºC hat. Hier hält der Kürbis sich einige Monate.









