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Salat im Beet

Salat schmeckt am besten frisch aus dem eigenen Garten. Wir zeigen dir im Ratgeber, wie du Salat anpflanzt sowie pflegst und geben dir viele weitere Informationen zur beliebten Beilage.

Salat im Garten

Frischer Salat ist lecker, gesund und du kannst das Blattgemüse leicht im eigenen Garten oder Gewächshaus anbauen.

Bereits im Frühling ist das Gemüse bereit für die Ernte. Dafür säst du es im Frühbeet oder in Anzuchtschalen aus. Die Schalen stellst du auf deine Fensterbank. Achte dann auf einen ausreichend abgetrockneten Boden, der nicht klebt oder schmiert. Mit der Anzucht verkürzt du die Kulturzeit im Beet.

Im späten Frühling und Sommer nutzt du Direktsaat für deine Beete, um erneut Salat zu pflanzen und ernten zu können. Das Blattgemüse vereinzelst du anschließend.

Säst du den Salat direkt ins Beet, „schießen“ viele Sorten weniger stark. Das bedeutet, dass sie dann nicht zur verfrühten Blütenbildung neigen. Stattdessen wächst ein tief reichendes Wurzelsystem. Mit diesem erreichen sie tiefer gelegene Wasservorräte im Untergrund. Dadurch musst du die Salatpflanzen weniger gießen.

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Salat aussäen

Jemand sät Salat in einem Beet aus.

Bedecke die Salatsamen nur sehr dünn mit Erde. Salat ist ein Lichtkeimer. Die Samen brauchen also etwas Helligkeit zum Aufgehen.

Bei Salat handelt es sich um Lichtkeimer. Daher übersiebst du das Saatgut nur mit einer dünnen Schicht aus Sand.

Je nach Sorte keimt Salat bei unterschiedlichen Temperaturen. Bei über 20 °C neigen viele Sorten aber zur Keimhemmung. Ist es zu kühl, brauchen die Samen mehr Zeit, um sich zu entwickeln.

In der Regel säst du Salat ab Ende März oder Anfang April ins Freiland. Du kannst aber auch den ganzen Sommer über Salat säen. Somit hast du stets frische Blätter zum Ernten. Dafür säst du bis in den September alle 14 Tage nach. Achte im Sommer aber auf genügend Schatten für dein Beet. Ansonsten wärmt sich der Boden zu stark auf.

Salat pflanzen

Salat kannst du säen oder auch pflanzen. Mit vorgezogenen Setzlingen erntest du vier Wochen früher. Dafür säst du das Gemüse in Anzuchtschalen oder Frühbeete. Anzuchttöpfe haben etwa 4 cm bis 5 cm große Einzeltöpfe.

An einer geschützten Stelle härtest du die Pflanzen ab. Je nach Art braucht Salat andere Pflanzabstände. Verwende ein Pflanzholz mit Messskala, damit du das Gemüse nicht zu tief setzt. 4 cm bis 5 cm sind eine gute Pflanztiefe. Der Wurzelansatz liegt knapp über der Erde. Sitzt die Nutzpflanze zu tief, entwickeln sich die Blätter nicht richtig. Zudem steigt die Gefahr von Krankheiten.

Setze Jungpflanzen so, dass die Erdpresstöpfe zur Hälfte aus der Erde herausschauen.

Jemand pflanzt Salat-Jungpflanzen.

Jungpflanzen setzt du 4 cm bis 5 cm tief ins Beet. Dann wächst der Salat gut an.

Standort und Pflege von Salatpflanzen

Große Ansprüche an den Boden hat Salat nicht. Vermeide lediglich Untergründe, die zu sauer und zu schwer sind. Sie neigen schnell zur Verschlämmung.

Wässere leichte Sandböden ausreichend und sorge für Schatten. Im Frühjahr erwärmen sie sich schnell. Als Folge kannst du früher ernten. Verwende am besten tiefgründig gelockerte, humusreiche und stickstoffarme Böden. Diese bieten die idealen Wachstumsbedingungen.

Pflanzt du deinen Salat im Frühjahr, wähle dafür das sonnigste Beet. Im Sommer nimmst du aber einen kühleren Standort. Nicht alle Sorten kannst du jährlich auf derselben Fläche anbauen. Bei Gartensalaten und Zichoriensalaten hältst du eine vierjährige Pause ein. Für eine Vorkultur pflanzt du Lauch, Spinat oder Zwiebeln. Es bietet sich auch eine Gründüngung an.

Damit die Blätter nicht hart werden, braucht Salat regelmäßig Wasser. Eine Unterversorgung führt außerdem zu einem langsamen Wachstum und einem vermehrten Schießen. Sobald die Köpfe sich schließen und der Salat fester wird, gießt du weniger. Gib das Wasser in diesem Fall nicht über die Köpfe. Stattdessen wässerst du die Erde drumherum.

Wächst das Gemüse auf einem guten Gartenboden, ist Düngen nicht notwendig. Bringe vor dem Anbau keinen Stallmist aus. Ansonsten steigt die Fäulnisgefahr. Damit der Boden feucht und frei von Unkraut bleibt, mulchst du ihn. Alternativ zu Mulch hackst du regelmäßig die Erde.

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Verschiedene Salatköpfe in einem Beet

Stimmt der Boden, musst du Salat nicht düngen. Sorge aber stets für genügend Wasser.

Salat in Pflanzgefäßen anbauen

Die meisten Salatsorten wachsen auch gut in Balkonkästen, in Pflanzschalen und Töpfen. Verwende dafür aber nicht zu nährstoffreiches Substrat. Am besten mischst du zwei Teile humusreiche Gartenerde mit einem Teil Sand. Bei OBI bekommst du auch spezielle Gemüseerde. Für den Anbau im Topf eignen sich vor allem Pflücksalate wie Lollo rosso oder Lollo bionda.

Es gibt auch sogenannte Baby-Leaf-Salate. Diese Sorten entwickeln keinen Kopf. Du säst sie dicht aus und erntest sie im „Babyalter“, also ab einer Schnittlänge von 6 cm bis 8 cm. Geeignete Arten sind zum Beispiel Eichblattsalate, Radicchio in Rot und Grün und bunte Salate. Dies geht auch mit jungem Spinat oder Mangold.

Mit Anzuchtplatten- oder schalen ist der Anbau von Baby-Leaf-Salaten beispielsweise auch auf dem Balkon möglich. Du kannst die Platten selbst herstellen. Dafür feuchtest du zunächst ein Stück Küchenpapier leicht an. Anschließend bestreust du es dicht mit Salatsamen. Lege darüber ein weiteres Blatt und drücke es fest an. Lege die Schichten nun in eine flache Schale mit Substrat. Drücke alles an und gieße vorsichtig.

Die Schale hältst du stets gut feucht. Nach rund drei Wochen erntest du die Blätter. Verwende dafür eine Schere.

Krankheiten und Schädlinge

Schnecke auf Salat

Schnecken fressen Salat besonders gern. Schütze deinen Anbau mit Schneckenkorn, einem Schneckenkragen oder Schneckenzäunen.

Ist die Luftfeuchtigkeit zu hoch, ist Falscher Mehltau eine Gefahr. Auch tagelanger Regen begünstigt einen Befall. Entsorge betroffene Pflanzen direkt. Dadurch verhinderst du, dass sich die Pilzkrankheit ausbreitet. Besprühe den Salat zusätzlich mit selbst gemachter Schachtelhalmjauche. Es gibt mittlerweile Sorten, die gegen Mehltau resistent sind. Pflanze diese, wenn du dir darum keine Sorgen machen möchtest.

Regional können unter anderem auch Hasen zu einem Problem, bei der Aufzucht von Salat und anderen Gemüsesorten werden. Hier helfen dir beispielsweise Hochbeete, Hasendraht und Maschendrahtzäune oder ein Gewächshaus.

Der gefährlichste Schädling für Salat ist aber meist die Schnecke. Schütze Jungpflanzen mit einem wirksamen Schneckenschutz. Als Schneckenabwehr dienen unter anderem Salatkragen aus Kunststoff oder Schneckenzäune.

Wie du Schnecken wirkungsvoll bekämpfen kannst, liest du hier.

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