
Katzengras – Eigenschaften im Überblick
Katzengras ist in erster Linie als ein gesunder Leckerbissen für Katzen bekannt. Die Pflanze kann aber auch als Deko-Objekt herhalten. Wir zeigen dir, wie du sie pflanzt und pflegst.
Woher kommt Katzengras?
Katzengras (Cyperus zumula) gehört zur Gattung Cyperus. Rund 600 Arten zählen zu dieser Gattung, die wiederum der Familie der Riedgrasgewächse (Cyperaceae) zugehörig ist.
Katzengras ist mehrjährig. Es wächst weltweit in feuchtnassen Gebieten der Subtropen und Tropen. Der Name „Katzengras“ wird inzwischen für viele Pflanzen verwendet. Gräser, Zimmerbambus und Süßgräser werden mitunter so bezeichnet. Im Handel ist mit Katzengras aber meist „Cyperus zumula“ gemeint.
Katzengras hältst du als pflegeleichte Zimmerpflanze. In Haushalten mit Katzen sieht man es besonders häufig. Für die Tiere stellt Katzengras eine Nahrungsergänzung dar. Katzen nehmen jede Menge Haare auf und schlucken sie herunter, vor allem bei der Fellpflege, aber auch durch Beutetiere. Die Grashalme helfen den Tieren dabei, unverdauliche Dinge wie Haarballen wieder hervorzubringen.
Wie sieht Katzengras aus?
Katzengras wächst sehr dicht und aufrecht. Es wird zwischen 30 cm und 70 cm hoch. Die Blätter sehen aus wie die allgemein bekannten Grashalme. Außerdem sind sie ganzrandig und frischgrün gefärbt.
Aus der Mitte des Blattquirls heraus entwickelt Katzengras relativ große Blütenstände. Sie stehen nah beieinander. Die ovalen Blüten sitzen an langen Stielen.

Katzengras wächst aufrecht und dicht. Die Blätter sehen aus wie herkömmliche Grashalme.
Der richtige Standort und Boden
Stelle das Katzengras an einen hellen Standort. Vermeide dabei direkte Sonneneinstrahlung. Mit normaler Raumtemperatur kommt die Pflanze gut klar.
Stelle Katzengras im Winter an einen etwas kühleren Ort. 14 °C bis 18 °C sind dann ausreichend. Dieser Standortwechsel ist aber kein Muss.
Platziere das Katzengras außerdem so, dass die Katze es gut erreichen kann. Sichere den Topf vorsichtshalber gegen einen Absturz.
Katzengras wächst in der Natur auf schweren und ständig feuchten Böden. Vermische herkömmliche Blumenerde mit etwas Sand, um die natürliche Umgebung nachzuahmen. Damit ist das anspruchslose Gewächs gut versorgt.
Katzengras pflegen
Halte die Erde immer feucht. Das braucht die tropische Sumpfpflanze. Spare dir etwas Aufwand beim Gießen und stelle das Katzengras in einen mit Wasser gefüllten Untersetzer.
Wenn es im Sommer sehr warm oder die Raumluft sehr trocken ist, besprühst du das Gewächs mit etwas Wasser.
Ist das Katzengras als Nahrungsergänzung für Katzen gedacht, düngst du die Pflanze nicht. Die Stoffe aus einem Dünger können mit der Pflanze von der Katze aufgenommen werden. Im Handel wird deshhalb normalerweise Katzengras verkauft, das frei von Bioziden und Pestiziden ist. So ist es für die Tiere unbedenklich.
Hast du keine Katze und ist das Katzengras bei dir nur Dekoration, düngst du vom Frühling bis in den Herbst hinein etwa alle zwei Wochen über das Gießwasser. So bleibt das Katzengras über viele Jahre hinweg frischgrün, vital und gesund. Im Winter gibst du weniger Dünger zu. Hier reicht eine Düngergabe etwa alle fünf bis sechs Wochen.
Im Frühjahr ist die geeignete Zeit zum Umtopfen. Etwa alle ein bis zwei Jahre zieht das Gras in einen größeren Topf um.
Katzengras schneiden
Hast du eine Katze, übernimmt sie das „Schneiden“ für dich. Bis du kein Katzenhalter, kürzt du das Katzengras auf eine beliebige Höhe. Du kannst es auch in Formen schneiden. Denke daran, dass das Gewächs im Sommer schneller nachwächst als im Winter.

Frisst die Katze das Katzengras, musst du es nicht schneiden. Hast du keine Katze, schneidest du die Pflanze auf eine Höhe deiner Wahl.
Katzengras vermehren
Älteres Katzengras teilst du im Frühling. Mache das am besten, wenn du die Pflanze ohnehin gerade umtopfst.
Das ganze Jahr über kannst du die Samen zudem in nasser Erde aussäen. Alternativ schneidest du einzelne Blattschöpfe mit kurzem Stielansatz ab und stellst sie umgedreht in ein Glas mit Wasser. Innerhalb weniger Tage zeigen sich Wurzen. Dann setzt du die Pflanze in Erde.
Krankheiten und Schädlinge
Ist die Raumluft im Winter zu trocken, zeigen sich manchmal Spinnmilben am Katzengras. Beuge mit einer Sprühflasche vor und benetze die Pflanze regelmäßig.
Braune Blattspitzen sind oft ein Zeichen für eine zu geringe Luftfeuchtigkeit. Manchmal ist das aber auch ein Zeichen dafür, dass die Erde verbraucht ist. Topfe die Pflanze dann um, erneuere die Blumenerde und halte sie immer gut feucht.








