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Blühende Zinnien, die von einem Schmetterling angeflogen werden.

Zinnien bringen reichlich Farbe in einen Garten. Die Sommerblumen sind besonders blühfreudig. Wir zeigen dir im Ratgeber unter anderem, wie du die beliebten Blumen richtig pflanzt und pflegst.

Woher kommen Zinnien?

Zinnien (Zinnia elegans) sind ein Teil der Familie der Korbblütler (Asteraceae) oder auch Asterngewächse. Die verschiedenen Arten der Pflanze kommen aus den südlichen Teilen der USA und aus Mittelamerika. Dort wachsen die Blumen in steinigen Steppen und Halbwüsten.

Die etwa 20 Arten der Pflanze sind mehrjährige Stauden oder Halbsträucher. Sie sind nicht frosthart. Deshalb werden sie hierzulande meist als einjährige Sommerblumen genutzt.

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Wie sehen Zinnien aus?

In europäischen Gärtnereien werden seit dem 19. Jahrhundert in erster Linie neue Sorten der Garten-Zinnie gezüchtet. Diese Pflanze hat entweder einfache oder auch dicht gefüllte Blüten. Sie erinnern an Ball-Dahlien oder Chrysanthemen.

Von Juli bis in den Oktober hinein blühen Zinnien. Farblich bieten sie eine große Vielfalt: Sie blühen in Rot, Rosa, Gelb, Orange, Lila und Weiß. Einige Sorten haben außerdem zweifarbige Blüten.

Die Schmuck-Zinnie erreicht je nach Sorte eine Höhe von 20 cm bis 100 cm. Kleiner bleibt die Schmalblättrige Zinnie. Sie wird nur 25 cm bis 50 cm hoch. Diese Pflanze blüht vor allem in warmen Gelb- und Orangetönen.

Die Mehrzahl der Zinnien-Arten haben elliptische, spitz zulaufende Blätter. Sie sind oft sehr rau.

Rosafarbene Blüten einer Zinnie

Die Blüten der Zinnien zeigen sich von Juli bis Oktober. Sie sind ein attraktiver Blickfang im Garten.

Der richtige Standort und Boden

Setze Zinnien an einen vollsonnigen und warmen Platz in deinem Garten. Der Boden sollte möglichst durchlässig sein.

Ideal ist für die Pflanze ein humusarmer, lehmiger Untergrund, in dem viele Steine zu finden sind. Er sollte frisch bis mäßig trocken sein. Feuchte solltest du bei der Zinnie vermeiden.

Trockenheit vertragen die Pflanzen sehr gut. Staunässe schadet sofort: Viele Zinnien gehen dann ein.

Zinnien zur Gestaltung nutzen

Zinnien gehören zu den pflegeleichten Blumen. Ihre vielen verschiedenen Farben machen sie im Sommer zu einer besonders attraktiven Pflanze in deinem Garten. Sie blüht über mehrere Wochen hinweg.

Kombiniere Zinnien mit anderen Sommerblumen. Diese sollten die gleichen Ansprüche an den Standort haben. Schmuckkörbchen, Dahlien oder Sonnenhut kommen hier infrage. Vor allem in Bauerngärten hat sich diese Kombination bewährt.

Nutze Zinnien außerdem als Lückenfüller zwischen Gräsern oder Stauden. Und auch im Topf auf der Terrasse sorgen die Sommerblumen für natürliche Farbe.

Zinnien pflegen

Schneide verwelkte Pflanzenteile regelmäßig ab. So bilden sich viele neue Knospen. Auf diese Weise blühen die Zinnien den gesamten Sommer lang.

Dünge Zinnien nach dem Auspflanzen mit einem organischen Blumendünger aus oder gib etwas reifen Kompost an die Blumen.

Hohe Sorten sicherst du mit einem Pflanzstab vor dem Umknicken. Gieße die Blumen nur bei andauernder Trockenheit. Im späten Herbst nimmst du die Blumen aus dem Beet und kompostierst sie.

Zinnien vermehren

Ab Februar kannst du Zinnien an einem hellen Ort vorziehen. Die Samen brauchen zum Keimen eine Temperatur ab 18 °C. Säe die Blume in Anzuchtschalen und pikiere die Pflanzen in eigene Töpfe, wenn sie drei bis vier Blätter haben.

Die erste Blütenknospe am Ende des Stängels knipst du aus. So wächst die Blume buschiger. Jungpflanzen sind kälteempfindlich. Setze sie daher erst ab Ende Mai ins Beet.

Willst du eine schnelle Blütenpracht im Garten haben, kaufe von Juni bis in den Spätsommer hinein bereits blühende Pflanzen und setze sie in deinen Garten.

Person sät Zinnien in einer Anzuchtschale.

Ziehe Zinnien früh im Jahr vor. Ab Februar kannst du die Pflanzen an einem hellen Ort aussäen.

Krankheiten und Schädlinge

Pflanze Zinnien nicht zu eng. Sonst drohen Pilzerkrankungen wie der Echte Mehltau. Auch Blattfleckenkrankheiten sind dann wahrscheinlicher. Gieße außerdem immer nur von unten. Die Blätter sollten trocken bleiben.

Ist der Boden zu feucht, kann sich Stängelgrundfäule entwickeln. Hattest du einmal damit zu tun, pflanzt du in den nächsten paar Jahren an dieser Stelle keine Zinnien mehr. Sie infizieren sich sonst sehr wahrscheinlich erneut. Befallene Pflanzen nimmst du möglichst schnell aus dem Beet.

Zu den größten tierischen Feinden zählt die Nacktschnecke. Sie macht sich besonders gern über Zinnien her. Steht die Zinnie sonnig und warm, sind die Schäden allerdings meist überschaubar.

Hin und wieder kommt es zu einem Befall mit Blattläusen oder Spinnmilben.

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