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Buche – Eigenschaften im Überblick

Zuletzt aktualisiert: 10.07.20193 Minuten
Buche und ihre Eigenschaften im Steckbrief dieser Heckenpflanze, hier eine Rotbuche.

Wuchs, Pflanzung und Pflege der Buche – der Pflanzensteckbrief enthält nützliche Informationen und Wissenswertes zur Buchenhecke. Die Hinweise erleichtern die Auswahl und Kultivierung im eigenen Garten.

Buche – sommergrüne Heckenpflanze mit dichtem Laubwerk

Hainbuche und Rotbuche sehen sich sehr ähnlich und gleichen sich in vielen Eigenschaften. Doch die äußerliche Verwandtschaft täuscht: Während die Hainbuche zu den Birkengewächsen zählt, ist die Rotbuche ein Buchengewächs. Beiden gemein ist der dichte Bewuchs mit Laub – ein Vorzug, der Hain- und Rotbuche zur guten Wahl für blickdichte Einfriedungen macht. Beide Buchenhecken sind pflegeleicht, frosthart und lassen sich gut in Form schneiden. Ohne regelmäßigen Schnitt wachsen sowohl Hain- als auch Rotbuche zu großen Bäumen heran. Die Rotbuche kann bis zu 30 m hoch werden. Schneiden Sie diese daher einmal jährlich im Juni und die Hainbuche zweimal im Jahr – idealerweise im Juni und dann wieder im August oder Mitte Februar.

Die Buche in Nahaufnahme, eine sommergrüne Heckenpflanze mit grünem Laubwerk.

Wuchseigenschaften der Buche

Sowohl Hainbuche als auch Rotbuche sind als Heckenpflanzen in vielen Gärten zu finden. Ohne Schnitt wachsen beide Sorten zu hohen Bäumen heran. Die Hainbuche erreicht bis zu 15 m Wuchshöhe und bildet eine kegelförmige Krone aus. Die Rotbuche wächst zu einem breit- und rundkronigen Baum von bis zu 30 m Höhe. Die maximale Wuchsbreite der Hainbuche liegt bei 12 m, bei der Rotbuche sind es 15 m. Die Hainbuche hat einen jährlichen Zuwachs von maximal 35 cm, die Rotbuche kommt auf 40 cm. Beide Buchenhecken-Sorten bilden ein Herzwurzelsystem aus. Winterliche Kälte und Frost vertragen sie gut. Zwar sind sowohl Hainbuche als auch Rotbuche sommergrüne Gewächse, doch behalten sie auch im Winter ihr verwelktes Laub, bis sich im Frühjahr neue Blätter bilden. Beide Sorten bleiben somit ganzjährig blickdicht. Daher sind die Heckengewächse als Sichtschutz beliebt.

Hain- und Rotbuche vertragen Schnittmaßnahmen sehr gut. Mit regelmäßigen Formschnitten stellen Sie sicher, dass die Heckenpflanzen dicht wachsen.

Standort- und Bodenbedingungen

Hain- und Rotbuche haben geringe Ansprüche an ihren Standort. In einigen Punkten sind sie jedoch sensibel. Sie lieben sonnige bis halbschattige Plätze. Die Rotbuche entwickelt sich sogar an schattigen Standorten gut. Beide Sorten sind frosthart.

Die Hainbuche punktet mit ihrer Toleranz gegenüber großer Hitze. Sie kommt auch mit windigen Standorten zurecht. Allerdings kann ihr Wurzelsystem empfindlich auf Verdichtung und Überflutung reagieren. Die Hainbuche bevorzugt einen sauren bis alkalischen, leicht trockenen bis feuchten Boden mit zumindest mäßigem Nährstoffgehalt. Ihre Lebenserwartung liegt bei 150 Jahren.

Die Rotbuche ist dank ihres Wurzelsystems besonders standfest. Grund dafür ist die starke Durchwurzelung des Oberbodens. Sie liebt nährstoffreiche, lehmig kalkige Böden. Diese sollten wasserdurchlässig und frisch bis feucht sein. Allerdings leidet die Pflanze unter Staunässe und Hitze sowie Luft- und Bodenverschmutzung. Wenn alle Faktoren stimmen, kann die Rotbuche bis zu 400 Jahre alt werden.

Tipp: Mit dem Laub der Hainbuche können Sie den Boden verbessern.

Pflanzzeit und Pflege

Pflanzen Sie Hainbuche und Rotbuche zwischen März und Oktober. Für die Rotbuche empfiehlt sich eine Pflanzung im Herbst. Containerware können Sie ganzjährig pflanzen – dies gilt für die Hainbuche ebenso wie für die Rotbuche.

Buchen vertragen sowohl Form- als auch Verjüngungsschnitte sehr gut. Sie müssen regelmäßig in Form geschnitten werden, da sich die Hecken ansonsten in hohe Bäume verwandeln. Die Hainbuche benötigt zwei Mal jährlich einen Schnitt: Idealerweise schneiden Sie sie rund um den Johannistag am 24. Juni und zusätzlich Mitte August oder Mitte Februar. Alte Hecken erhalten durch einen solchen Verjüngungsschnitt in Verbindung mit darauffolgenden Formschnitten wieder eine dichte Gestalt.

Die Hainbuche übersteht Frost problemlos. Selbst in heißen Sommern kommt sie ohne zusätzliches Wässern aus. Echter Mehltau, Hainbuchenspinnmilben, Blattläuse und Blattsauger bedrohen jedoch die Gesundheit der Hainbuche. Um Ihre Pflanze zu unterstützen, können Sie dem Boden im Frühjahr daher Kompost und Hornspäne beimischen.

Auch die Rotbuche sollte wie die Hainbuche regelmäßig in Form geschnitten werden. Allerdings genügt ein jährlicher Schnitt rund um den Johannistag. Die Rotbuche ist bis zu -30° C ausgesprochen frosthart. In heißen Sommern benötigt sie jedoch zusätzliche Wassergaben. Achten Sie dabei darauf, dass keine Staunässe entsteht.

Buchenblattgallmücke, Buchenspringrüssler, Brandkrustenpilz und Baumkrebs sind Schädlinge und Krankheiten, für die die Rotbuche anfällig ist.

 

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