
Pool aufbauen
Ein Stahlwandpool zum Aufbauen ist eine gute Alternative zum Einbaupool. In unserer Aufbauanleitung erfährst du, wie du einen Rundpool mit Stahlwand aufbaust. Hier findest du außerdem Tipps zu Untergrund und Hinterfüllung, wenn du einen Pool bei Gefälle aufstellen möchtest.
Welcher Pool eignet sich für den Garten?
Ein eigener Pool im Garten ist eine willkommene Abkühlung im Sommer. Ein Aufstellpool ist eine Poolart, die du im Garten selbst aufbauen kannst, ohne dafür einen Pool selbst bauen zu müssen. Aufblasbare Pools sind in kurzer Zeit aufgebaut und schon ab etwa 20 Euro erhältlich, je nach Größe. Als Abkühlung für Kleinkinder sind diese Pools eine gute Wahl, da sie leicht zu reinigen sind und außerdem zum Beispiel im Gartenhaus verstaut werden können, wenn sie nicht benötigt werden.
Robuster und langlebiger sind Holzpools, die aus mit Metallstreben verstärkten Holzbalken bestehen und mit einer Poolfolie ausgekleidet sind. Auch diese Poolart kannst du selbst aufbauen und teilweise oder ganz in den Boden einlassen. Holzpools erhältst du ab etwa 1.000 Euro.
Stahlrahmen- oder Stahlwandpools sind, wie der Name verrät, aus Stahl. Je nach Ausführung bestehen entweder die gesamte Wand oder einzelne Stangen des Rahmens aus Stahl. Ein Stahlwandpool ist robust und ab etwa 650 Euro erhältlich. Große Pools mit Stahlrahmen oder Stahlwand sind außerdem zum Schwimmen geeignet und nicht nur zum Abkühlen.
Pool selber bauen – die Alternative zum Aufstellpool

Alternativ kannst du einen Pool im Garten auch selber bauen. Der Vorteil davon ist, dass du den Pool genauso bauen kannst, wie du es möchtest. Allerdings solltest du dafür etwa sechs bis acht Wochen Zeit einplanen und etwas Gartenbauerfahrung mitbringen.
Für den Bau eines Pools ist zunächst eine Baugrube und ein passender Untergrund nötig. Wenn das Fundament steht, ziehst du die Poolwände hoch, verlegst Leitungen und Rohre und verputzt alles. Nun kommen Alu-Kante und Vlies zum Einsatz und schließlich befestigst du die Folie. Nachdem die Sandfilteranlage angeschlossen und das Wasser eingelassen ist, ist der selbst gebaute Pool fertig.
In unserer Anleitung mit Text, Bild und Video erfährst du, wie du genau beim Bauen eines eigenen Pools vorgehst.
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Stahlwandpool aufbauen – Vorbereitung
Um einen Rundpool mit Stahlwand aufzustellen, wähle zuerst einen passenden Standort im Garten aus. Am besten eignet sich ein Platz im Halbschatten, sodass du beim Baden nicht den ganzen Tag der vollen Sonne ausgesetzt bist. Vermeide einen Standort unterhalb eines Baumes, da die herabfallenden Blätter und Äste das Wasser schnell verschmutzen können.
Außerdem sollte der Platz in der Nähe einer Terrasse sein, sodass du Liegeflächen oder einen Grill daneben platzieren kannst. Mit der passenden Sichtschutzhecke sorgst du außerdem für Privatsphäre am Pool. Wichtig bei der Standortauswahl ist noch die Strom- und Wasserversorgung. Plane schon jetzt, wie die Pumpe und die Filteranlage mit Strom versorgt werden.
Anleitung: Pool aufbauen
Der Aufbau eines Aufstellpools unterscheidet sich je nach Poolart und Hersteller. In unserer Aufbauanleitung erklären wir beispielhaft, wie du einen runden Stahlwandpool im Garten aufbauen kannst und geben Tipps zum Aufbau.
6 Schritte
1Standort bestimmen, Fläche ausmessen und markieren

Auf einen Blick
Standort auswählen
Holzpflock mit Schnur in Boden schlagen
Flasche mit Sand an Schnur befestigen
Mit Flasche um Holzpflock laufen und Sand herausrieseln lassen
2Grasnarbe abtragen

Auf einen Blick
Grasnarbe abtragen
Wurzeln und Steine entfernen
3Feinsand aufschütten und verdichten



Auf einen Blick
Feinsand aufschütten
Sand verdichten
Bodenschutzvlies ausbreiten
4Pool aufbauen




Auf einen Blick
Bodenschienen zusammenstecken
Bodenschienen kürzen
Stahlwand einfädeln und verschrauben
Schrauben abkleben und mit Leiste verdecken
5Poolfolie verlegen



Auf einen Blick
Poolfolie ausbreiten
Handlauf befestigen
6Pool mit Wasser befüllen und Filteranlage anbringen

Auf einen Blick
Pool mit etwas Wasser befüllen
Falten in Poolfolie glätten
Filteranlage anschrauben
Pool vollständig befüllen
Pool aufstellen bei Gefälle

Hast du in deinem Garten keinen ebenen Untergrund zur Verfügung, dann versenkst du den Pool im Boden, indem du den Boden aushebst. Ob du den Pool dann ebenerdig einbaust oder nur zum Teil versenkst, ist deiner Entscheidung überlassen. Damit das Wasser nicht aus dem Pool läuft und dieser stabil steht, muss der Untergrund jedoch vollständig gerade sein.
Bei einem niedrigen Gefälle reicht es gegebenenfalls schon, den Untergrund mit Sand aufzufüllen. Dadurch hast du die Möglichkeit, den Boden anzupassen. Auch ein Pool-Vlies gleicht kleinere Unebenheiten im Boden aus. Um den Pool in einen Hang mit größerer Neigung zu integrieren, trägst du das Gefälle ab, sodass der Untergrund waagerecht wird. In diesem Fall musst du den Pool immer mit Magerbeton hinterfüllen. So nimmst du den Druck des Wassers auf die Außenwände des Pools heraus.
Pool pflegen und warten

Damit du lange Zeit Freude an deinem selbst eingebauten Pool hast, ist die richtige Pflege und Poolreinigung wichtig. Dazu gehört in erster Linie die Erhaltung der Wasserqualität. Grobe Verschmutzungen entfernst du mit einem Kescher oder durch den Poolfilter. Das Wasser hältst du durch die Zugabe von Chlor, Aktivsauerstoff oder Brom sauber.
Der pH-Wert des Poolwassers sollte immer zwischen 7,0 und 7,4 sein. Mit pH-Plus oder pH-Minus regulierst du das Wasser. Eine Abdeckplane schützt das Poolwasser vor Verunreinigung.
Aufblasbare Pools und manche Stahlrahmen-Pools sind nicht winterfest und müssen deshalb nach der Badesaison abgebaut werden. Niedrige Temperaturen könnten sonst Schäden am Material nehmen. Lass das Wasser aus dem Pool dazu vollständig ab, trockne und reinige ihn mit einem Grundreinigungsmittel oder einer Bürste.
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Pool gestalten und umranden

Den Bereich um den Pool herum kannst du gestalten und mit Pflanzen, Dekorationsobjekten oder Gartenmöbeln verschönern. Eine Umrandung aus Holz, Terrassendielen oder Fliesen sorgt auch dafür, dass du keinen zusätzlichen Schmutz von Erde oder Rasen durch deine Füße in den Pool trägst.
Mit einer Poolumrandung aus Holz gliedert sich der Pool außerdem gut in die Gartengestaltung ein. Wenn du den Stahlwandpool ebenerdig in die Erde versenkt hast, kannst du den Übergang zur Terrasse beispielsweise mit Dielen gestalten. Für teilversenkte Pools kannst du eine Umrandung aus Holz bauen, sodass die oftmals optisch weniger ansprechende Wand verdeckt ist. Außerdem schaffst du dadurch eine Ablagefläche für Getränke, Handtücher oder eine Musikbox.
Alternativ füllst du den Bereich direkt um den Aufstellpool mit Zierkies auf oder du gestaltest einen Gartenweg zur Terrasse oder zu einem Gartenhaus hin. Auch Trittsteine eignen sich dafür sehr gut. Dafür hebst du nur die Grasnarbe in Form und Größe der Trittplatten aus und setzt diese ein.
Setze Gräser rund um den Pool ein oder stelle Kübelpflanzen auf der Terrasse auf. So wirkt der Bereich rund um den Pool gemütlicher und lebendiger. Weitere Ideen zur Gestaltung findest du in unserem Ratgeber.








