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Test zur Bestimmung des pH-Werts und Chlorgehalts.

Die Einhaltung der empfohlenen Wasserwerte des Pools sorgt dafür, dass dein Pool hygienisch sauber bleibt und sich keine Bakterien sammeln, die beispielsweise Hautreizungen auslösen können. Wie du für die Wasserpflege den pH-Wert, Chlor- und Alkaligehalt bestimmst, erfährst du hier.

Warum sollte man die Wasserwerte des Pools prüfen?

Um einen Pool hygienisch sauber zu halten, reichen für die Wasserpflege das Entfernen von Fremdkörpern mit einem Kescher und der Betrieb einer Filteranlage nicht aus. Bakterien, Algen und andere Schwebestoffe bleiben im Pool zurück und sorgen für eine Minderung der Wasserqualität. Diese Stoffe können auch zu Haut- und Augenreizungen führen, wenn sie nicht entfernt werden.

Damit keine Bakterien und Algen auftreten, musst du verschiedene Wasserwerte deines Pools regelmäßig prüfen und gegebenenfalls senken oder erhöhen. Zur Poolpflege gehört es daher, den empfohlenen pH-Wert, den richtigen Chlorgehalt und die Alkalinität sicherzustellen. Im Folgenden erfährst du, welche Wasserwerte in deinem Pool optimal sind, wie die Messung funktioniert und wie du die Wasserqualität verbessern kannst.

Weitere Tipps für die Poolreinigung und Pflege findest du hier.

Ideale Wasserwerte eines Pools

ph-Wert
Empfohlener Wert
7,2 bis 7,4
Wert senken
pH-minus Granulat
Wert erhöhen
pH-plus Granulat
Freies Chlor
Empfohlener Wert
0,5 mg/l bis 1,0 mg/l
Wert senken
Chlorneutralisator, UV-Licht
Wert erhöhen
UV-Licht, Stoßchlorung
Gebundenes Chlor
Empfohlener Wert
0,2 mg/l
Wert senken
Stoßchlorung
Wert erhöhen
-
Alkalinität
Empfohlener Wert
80 ppm bis 150 ppm
Wert senken
pH-minus Granulat
Wert erhöhen
pH-plus Granulat, Backpulver
Empfohlener WertWert senkenWert erhöhen
ph-Wert
7,2 bis 7,4
pH-minus Granulat
pH-plus Granulat
Freies Chlor
0,5 mg/l bis 1,0 mg/l
Chlorneutralisator, UV-Licht
UV-Licht, Stoßchlorung
Gebundenes Chlor
0,2 mg/l
Stoßchlorung
-
Alkalinität
80 ppm bis 150 ppm
pH-minus Granulat
pH-plus Granulat, Backpulver

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Der richtige pH-Wert für den Pool

Der pH-Wert ist ein wichtiges Indiz für den Zustand deines Poolwassers. Er zeigt an, wie sauer oder basisch das Wasser ist. Die Werte liegen zwischen 1 bis 14, wobei die menschliche Haut einen pH-Wert von 5,5 besitzt. Einen sauren pH-Wert hat zum Beispiel Zitronensaft, einen basischen Wert hat Seife oder Natronlauge. Das Ziel ist es, dass der pH-Wert des Pools weder basisch noch sauer ist, damit das Wasser dir und der Poolausrüstung nicht schadet.

Das Wasser sollte einen pH-Wert von 7,2 bis 7,4 besitzen und somit neutral sein. Würde der Wert dem der menschlichen Haut angepasst werden, reizt das Wasser die Schleimhäute, da diese einen höheren pH-Wert als die Haut besitzen. Auch Metall hat einen höheren pH-Wert und würde Schaden nehmen. Um den pH-Wert deines Poolwassers zu bestimmen, gibt es spezielle Teststreifen, die je nach Wert ihre Farbe verändern. Alternativ gibt es auch Tabletten oder andere Testkits, die mit Flüssigkeiten arbeiten. Wer den Wert ganz genau ermitteln möchte, für den ist ein digitales Messgerät ideal.

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pH-Wert senken oder erhöhen

Für die erforderliche Poolhygiene ist es wichtig, dass das Wasser den richtigen pH-Wert hat. Den Wert solltest du deshalb regelmäßig mit einem Teststreifen messen oder die Messung mit einem digitalen Messgerät durchführen. Ist der pH-Wert zu hoch, kommt es vermehrt zu Algenwachstum und es bildet sich Kalk, der das Wasser trübt. Die Augen sowie die Haut werden gereizt und der Pool riecht unangenehm. Dass der pH-Wert zu hoch ist, kann an Fremdpartikeln liegen. Es kann sich aber auch Kohlensäure im Wasser befinden, wenn der Pool kürzlich neu befüllt wurde. Um den Wert zu senken, entfernst du alle Fremdpartikel mit dem Kescher. Dann kannst du pH-minus Granulat in den Pool füllen, das den Wert auf 7,2 bis 7,4 senkt.

Ist der pH-Wert zu niedrig, liegt das oft an Regenwasser, das in den Pool gelangt ist. Regenwasser selbst hat einen pH-Wert von ungefähr 5,7. Decke deinen Pool mit einer entsprechenden Poolplane ab, damit das Regenwasser nicht in den Pool dringen kann. Auch ein zu niedriger ph-Wert des Wassers kann zu Reizungen der Schleimhäute und unangenehm riechendem Wasser führen. Um den pH-Wert des Wassers wieder zu neutralisieren, verwendest du pH-plus Granulat.

Hinweis: Führe vor dem Hinzufügen des pH-plus Granulats immer eine Messung der Werte mithilfe eines Teststreifens oder anderen Messgeräten durch.

Jemand hält einen pH-Wert-Test in der Hand.

Den richtigen Chlor-Wert bestimmen

Zur Desinfektion von Pools werden unter anderem Brom oder Chlor genutzt. Brom löst sich jedoch nur langsam auf, während Chlor sich direkt nach dem Kontakt mit Wasser auflöst. Viele Poolbesitzer greifen daher zu Chlortabletten und -pulver für die Reinigung des Schwimmbeckens. Nutzt du Chlor für die Poolpflege, musst du auf den richtigen Chlorgehalt des Wassers achten.

Dabei unterscheidet man zwischen freiem Chlor und gebundenem Chlor. Freies Chlor desinfiziert deinen Pool und ist im Gegensatz zu gebundenem Chlor geruchslos. Je nach Wärme des Beckens empfiehlt sich ein Gehalt von 0,5 mg/l und 1,0 mg/l. Bei Whirlpools kann der Wert auch bei 1,5 mg/l liegen. Bei einem zu niedrigen Wert kommt es zu Algenwachstum, ein höherer Wert führt zu Haut- und Augenreizungen.

Das gebundene Chlor bezeichnet den Rest des Chlors, der nach der Desinfektion übrig bleibt. Das Chlor hat sich in der Form mit anderen Stoffen verbunden, was zu dem typischen Chlorgeruch führt, wie wir ihn aus Schwimmbädern kennen. Damit es nicht zu Reizungen der Haut kommt, darf der Gehalt des gebundenen Chlors bei maximal 0,2 mg/l liegen.

Den Chlorgehalt des Wassers kannst du entweder mithilfe eines Testkits in Tablettenform, als Granulat oder in flüssiger Form bestimmen. Auch ein digitales Messgerät, das ebenso wie die pH-Wert-Messgeräte genauer ist als die Testkits, kommt für die Bestimmung in Frage.

Tipp: Chlorlangzeittabletten sind ideal für eine lang anhaltende Desinfektion. Bei akuten Verschmutzungen kannst du zur Wasserpflege zu schnelllöslichen Chlortabletten greifen und eine Stoßchlorung durchführen.

Spezialfall: Mehr zum Thema Whirlpool desinfizieren

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Alkalinität

Der Alkaligehalt gibt an, wie viele alkalische Substanzen sich im Wasser befinden. Dies nennt man auch den TA-Wert. Er sollte sich zwischen 80 ppm und 150 ppm (parts per million, zu deutsch: Teile pro Millionen) befinden. Den Wert kannst du mit einem digitalen Messgerät bestimmen. Ist der Wert zu gering oder zu hoch, sorgt das für einen niedrigen beziehungsweise zu hohen pH-Wert. Dadurch wird das Poolwasser trüb oder grünlich und es kommt zu Juckreiz, Kalkablagerungen oder einem Brennen der Haut und Augen.

Miss zuerst den Alkaligehalt, um gegebenenfalls Maßnahmen für die Senkung oder Erhöhung einzuleiten. Für die Senkung der Alkalinität verwendest du eine Säure wie zum Beispiel Salzsäure oder ein pH-Minus Granulat. Um die Alkalinität zu erhöhen kannst du deinem Poolwasser zum Beispiel Backpulver beimischen. Doch Achtung: Zu viel Backpulver kann zu einer erhöhten Alkalinität führen, weshalb du dich mit der Menge herantasten oder direkt pH-Plus Granulat verwenden solltest. Beachte für die optimale Wasserpflege immer die Angaben des Herstellers und verwende ausschließlich hochwertige Produkte.

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