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Rasensamen in der Hand

Wenn sich kahle Stellen im Rasen aufgrund von intensiver Nutzung zeigen, kann dieser ganz nachgesät werden. Erfahre hier, wie du den Boden vorbereitest und wann der beste Zeitpunkt zum Nachsäen ist.

Wann sollte man Rasen nachsäen?

Zeigen sich in deinem Rasen kahle Stellen, kannst du sie am besten im September schließen, da die Erde dann meist noch sommerlich warm. Das regt die Keimung der Samen an. Sie entwickeln sich dann schneller und auch zuverlässiger. Gleichzeitig ist es nicht mehr so heiß und trocken wie im Sommer. Du musst den frisch gesäten Rasen daher nicht ständig wässern.

Hast du zu dieser Zeit keine Gelegenheit zum Nachsäen, kannst du die Aufgabe im Frühling angehen. Auch dann ist das Nachsäen von Rasen im Garten noch möglich. Lässt du die Stellen länger kahl, können sich dort Löwenzahn oder auch Klee ausbreiten.

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Wie entstehen die kahlen Stellen im Rasen?

Der Rasen muss vor allem im Sommer einiges aushalten. Neben spielenden Kindern, Haus- und Wildtieren wie beispielsweise Maulwürfen wird der Rasen ebenfalls durch Pflanzen wie Unkraut oder Moos strapaziert. Gartenmöbel, Sonnenschirme oder Spielzeuge auf der Wiese hinterlassen unschöne Abdrücke, die das Gesamtbild deines Gartens beeinflussen.

Den Boden zum Rasen Nachsäen vorbereiten

Mähe den Rasen mit einem Rasenmäher und entferne Wurzelreste und andere Pflanzenteile von den kahlen Stellen. Entferne dort auch Unkraut, Steine und Moos. Lockere die Erde an den Stellen gründlich auf, an denen du den Rasen nachsäen möchtest. Das kannst du mit einem Rechen oder auch mit einem Vertikutierer machen.

Schwere, lehmige Böden lockerst du mit einer Drainage aus Sand auf. Ist der Boden sandig, mischst du die Erde mit etwas Tonmehl. Dann ebnest du die Fläche ein und streust die Rasensamen auf der Erde aus. Tritt sie anschließend vorsichtig fest und halte die Samen feucht.

Rasen nachsäen: So gehst du dabei vor

1. Vorbereiten

Mit einem Grubber lockerst du die Erde auf und entfernst Unkraut sowie Steine, um die Fläche einzuebnen.

2. Samen aussäen

Jemand sät Rasen im Spätsommer.

Verteile die Rasensamen auf die Erde. Am besten nimmst du die gleiche Samenmischung wie bei der ersten Aussaat. So ergibt sich ein einheitlicher Wuchs. Bewahre deshalb nach der ersten Aussaat einige Rasensamen auf. Mit ihnen kannst du dann an kahlen Stellen Rasen nachsäen. Bewahre die Samen trocken auf und notiere dir am besten auch die Zusammensetzung. Dann kannst du gegebenenfalls eine neue Mischung nachkaufen, sofern die aufgehobene Menge nicht reicht.

Kleinere kahle Stellen säst du mit der Hand nach. Bei einer größeren kahlen Fläche nutzt du einen Streuwagen. Er verteilt die Samen gleichmäßig auf der Erde. Orientiere dich bei der nötigen Samenmenge an den Hinweisen auf der Produktverpackung.

3. Samen festtreten

Tritt die Samen vorsichtig fest. Unschöne Stellen an Orten, die besonders ins Auge fallen, flickst du am besten mit ganzen Rasensoden. Stich sie an einer eher verborgenen Stelle aus. Alternativ verwendest du eine passende Rasenrolle.

Jemand tritt Rasensamen nach dem Säen fest.

4. Rasensamen angießen

Gib den frisch gesäten Rasensamen gleichmäßig Wasser und halte den Boden feucht. Nutze dafür einen weichen Wasserstrahl, damit die Samen nicht wegschwimmen. Humusarmen Boden deckst du mit einer dünnen Schicht Blumenerde ab. So trocknen die Samen nicht so schnell aus. Betritt die nachgesäten Stellen nicht mehr und mähe den Rasen erst wieder ab einer Höhe von 8 cm bis 10 cm.

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