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Sonnenschutz für die Terrasse

Zuletzt aktualisiert: 25.10.20193 MinutenVon: OBI Redaktion
Terrasse von oben mit Sonnensegel und Außensofa

Terrassen liegen meist auf der Sonnenseite des Hauses. Im Hochsommer kann es sich dort jedoch erheblich aufheizen. Dann sind Schattenspender gefragt. Form und Funktion können Sie auf die Größe des Sitzplatzes und die eigenen Bedürfnisse abstimmen.

Welcher Sonnenschutz eignet sich für die Terrasse?

Ein Platz an der Sonne kann einen ordentlich ins Schwitzen bringen. Den ersehnten Schatten werfen Sonnenschirme oder -segel, Markisen oder Überdachungen. Die einen sind mobil und lassen sich nach Wunsch verändern oder ganz entfernen, die anderen sind fest montiert und bieten einen permanenten Witterungsschutz. Anbauten wie ein Dach oder eine Markise sind deutlich aufwendiger und daher auch mit höheren Kosten verbunden. Sie sind dafür im Vergleich zu Schirm oder Segel deutlich robuster und bieten einen höheren Schutz vor Nässe. Während Markise und Schirm im Winde verwehen, kann ein senkrecht installiertes Segel auch Böen von der Seite abfangen.

Der Schattenspender ist jedoch zugleich ein dekoratives Element und sollte daher auch zum Stil von Haus und Garten passen. Eine moderne Glasüberdachung harmoniert nicht unbedingt mit einem Fachwerkhaus samt Bauerngarten, ein Sonnensegel verleiht dagegen einer Holzterrasse den Charakter eines Bootes auf hoher See. Sitzplätze, die nicht unmittelbar an die Fassade anschließen, lassen sich kaum mit einer Markise überspannen, ein großer Sonnenschirm über dem Esstisch kann auf einer großen Terrasse allerdings durchaus ein Blickfang sein. 

Sonnenschutz – die wichtigsten Fakten auf einen Blick

Dauerhafte Terrassenüberdachung

Terrasse mit einer festmontierten Terrassenüberdachung

An der Fassade montierte Überdachungen verlängern die Gartensaison in den Herbst oder sogar bis in die Wintermonate hinein. Denn im Vergleich zu allen anderen Schattenspendern bieten sie sowohl einen sehr zuverlässigen Schutz vor direkter Sonneneinstrahlung als auch vor Niederschlag.

Die Konstruktion besteht entweder aus widerstandsfähigem Leimholz oder hochwertigem Aluminium. Das Dach können Sie mit PVC-Wellplatten oder transparentem Polycarbonat samt einer UV-reflektierenden Schicht belegen. Deutlich teurer ist eine Abdeckung aus Verbundsicherheitsglas.

Bei der Materialauswahl für Grundgerüst und Dachfläche sollten Sie neben der Optik und den Kosten auch die Belastungen durch Schnee im Winter bedenken.

Markise

Terrasse mit einer Markise als Sonnenschutz und Pflanzen als Sichtschutz

Eine Markise ist nur dann eine Option, wenn die Terrasse direkt an das Haus anschließt. Diesen Sonnenschutz können Sie im Gegensatz zur fest montierten Überdachung vergleichsweise platzsparend und unauffällig an der Fassade montieren und bei Bedarf ein- und ausfahren. Die Konstruktion bietet allerdings nur einen geringen Schutz vor Regen und Wind. Bei stärkeren Böen von mehr als 30 Kilometern pro Stunde ist sie anfällig für Schäden. Die Bespannung ist zwar in der Länge flexibel, kann sich allerdings dem Sonnenverlauf nicht anpassen und wirft mitunter lediglich einen kleinen Schatten.

Markisen sind in unterschiedlichen Farben, Formen und Ausführungen erhältlich: Mit einem Elektromotor sind sie besonders leicht zu bedienen, LED-Beleuchtung schafft gerade in den Abendstunden eine stimmungsvolle Atmosphäre und ein Faltdach-Modell wirkt sehr modern.

Sonnenschirm

Mediterrane Terrasse mit weißem Sonnenschirm

Große Ampel- oder Marktschirme lassen sich sehr schnell auf- und abbauen und problemlos auf den Sonnenverlauf ausrichten. Damit entstehen Schattenflächen genau dort, wo sie gewünscht sind. An bewölkten Tagen oder am Abend ist der Schirm mit wenigen Handgriffen zusammen gefaltet der ganz von der Terrasse verschwunden. Sonnenschirme sind zwar ähnlich windanfällig wie Markisen, im Gegensatz zu fest installierten Lösungen jedoch deutlich günstiger und flexibler. Das macht sie zu idealen Schattenspendern für Mietwohnungen.

Sonnenschirme sind in zahlreichen Farben und Formen erhältlich, so dass sie sich an die Größe der Terrasse und die individuellen Bedürfnisse anpassen lassen.

Sonnensegel

WPC-Terrassen mit Sonnenschutz in Form von Sonnensegeln mit Gartenmöbeln und Dekoartikeln

Für große Schattenflächen sind Sonnensegel die richtige Wahl. Sie lassen sich nach Bedarf individuell ausrichten und auf den Lauf der Sonne einstellen. Bei einem plötzlichen Regenschauer können Sie das Tuch sehr schnell entfernen. Auf Windstöße reagiert diese Variante sehr robust, erst bei Geschwindigkeiten von mehr als 50 Kilometern pro Stunde sollte der Wind aus dem Segel genommen werden, um Schäden zu vermeiden. Senkrecht angebracht schützt es nicht nur vor Sonne, sondern auch vor Seitenwind.

Im Vergleich zu einer Markise oder einem Sonnenschirm ist die Montage zwar etwas aufwendiger, das Sonnensegel ist jedoch eine günstige und sehr flexible Alternative.

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