Vergleich zwischen Terrassendielen aus Laerche oder Douglasie

Terrassendielen aus Lärche und Douglasie im Vergleich

Beim Bau einer Holzterrasse stellt sich früh die Frage nach dem geeigneten Material. Lärche und Douglasie zählen zu den beliebtesten Nadelholzarten für diese Dielen. Was die beiden voneinander unterscheidet und welche Vor- und Nachteile sich daraus ergeben, zeigt der folgende Vergleich.

Lärche oder Douglasie – was eignet sich besser?

Hinsichtlich der verschiedenen Farbvarianten unterscheiden sich beide Hölzer kaum. Terrassendielen aus Lärche und Douglasie sind von Hellbeige bis Rotbraun erhältlich. Im Vergleich zum preisgünstigen Kiefernholz, sind sie deutlich robuster, wenn auch nicht ganz so widerstandsfähig wie die exklusiven Harthölzer Bangkirai, Bambus oder Kempas. Beide haben eine durchschnittliche Lebensdauer von 10 bis 15 Jahren und bilden im Laufe der Zeit eine silbergraue Patina. Wer diesem Vergrauen aus optischen Gründen entgegenwirken möchte, kann die ursprüngliche Farbe mit einem Lasuranstrich wieder zum Vorschein bringen.

Lärche, Douglasie – die wichtigsten Fakten auf einen Blick

Projektanspruch
Lärche
Douglasie
Pflegeaufwand
Lärche
Douglasie
Haltbarkeit
Lärche
Douglasie
Kosten
Lärche
Ab ca. 26€/m²
Douglasie
Ab ca. 17€/m²

Terrassendielen aus Lärche

Terrassendielen aus Europäischer und Sibirischer Lärche dominieren das Sortiment in Deutschland und Österreich. Beide unterscheiden sich lediglich in ihrer Herkunft und Holzfarbe, jedoch kaum in ihren Eigenschaften. Dielen aus dem Holz der Europäischen Lärche sind orange-braun. Kernholz-Dielen der Sibirischen Lärche sind meist gelblich-braun, Splintholz-Dielen heller. Wenn die Terrassendielen längere Zeit Wind und Wetter ausgesetzt sind, verändert das Lärchenholz seine ursprüngliche Farbe und vergraut.

Bei Lärchenholz ist die Maserung dank reicher Kontraste sehr gut sichtbar. Sie zeigt sich in Streifen oder in Zungenform. Die dunklen Spätholzstreifen unterscheiden sich deutlich von den helleren Frühholzstreifen.

Als schwerste und härteste Nadelholzart Europas liefert Lärchenholz stabile Terrassendielen. Das porenarme Holz ist fest und daher gut zu verarbeiten. Aufgrund der straffen Struktur empfiehlt es sich jedoch, die Schraubenlöcher beim Verlegen vorzubohren. Die Schrauben selbst sollten aus Edelstahl sein, denn die Gerbsäure innerhalb des Materials kann die Rostbildung fördern.

Detailansicht einer Terrassendiele aus Lärchenholz

Vorteile
  • Höhere Widerstandsfähigkeit
  • Höhere Witterungsbeständigkeit
  • Längere Haltbarkeit
Nachteile
  • Neigt bei der Bearbeitung eher zu Rissen und Splittern
  • Leicht erhöhter Verarbeitungsaufwand
  • Vermehrter Harzaustritt

Terrassendielen aus Douglasie

Detailansicht einer Terrassendiele aus Douglasie

Das abriebfeste Holz der schnell wachsenden und immergrünen Douglasie gehört wie Lärchenholz zu den mittelharten Hölzern. Terrassendielen aus Douglasie sind vorwiegend hellrötlich bis braun gefärbt. Sie dunkeln unter Lichteinfluss deutlich nach. Dielen aus Splintholz dagegen haben eine gelblich-weiße Tönung.

Typisch für Holzdielen aus Douglasie ist ein auffallend welliger Verlauf der Jahresringe. Insgesamt wirkt die Maserung des Holzes gleichmäßig und ruhig. Der Streifenwechsel von Früh- und Spätholz ist eng und kontrastreich – und ähnelt damit dem Lärchenholz.

Douglasie verfügt über einen natürlichen Schutz vor Witterungseinflüssen. Der hohe Harzanteil wirkt wie eine Imprägnierung, mit der die Dielen gegen Feuchtigkeit, Pilzbefall und Schädlinge weitgehend resistent sind. Damit sind sie widerstandsfähiger als Planken aus Lärche und brauchen keine chemische Behandlung.

Vorteile
  • Geringere Neigung zu Rissen, Splittern und Spalten
  • Geringerer Harzaustritt
  • Formstabiler
  • Etwas leichter zu verarbeiten
Nachteile
  • Durch das Schwinden des Holzes können darin befindliche Astlöcher mit der Zeit herausfallen und so die Haptik und Optik der Diele verändern
  • Geringere Haltbarkeit

Im Trend: vorvergraute Dielen

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