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Staketenzaun um einen Gemüsegarten

Ein Staketenzaun besitzt eine besonders natürliche Optik und ist auch ohne viel Pflegeaufwand langlebig und robust. Wie du einen Staketenzaun baust und welche Materialien du verwenden kannst, zeigen wir dir hier.

Der Staketenzaun und seine Vorteile

Ein Staketenzaun hat im Vergleich zum klassischen Lattenzaun eine natürlichere Optik. Der Naturzaun besteht aus senkrecht angeordneten Holzlatten oder Stäben – den sogenannten Staketen. Oft sind die oberen Enden der Staketen spitz zulaufend oder abgerundet. Die Latten werden durch horizontale Träger miteinander verbunden. So entsteht ein stabiler Staketenzaun, der sowohl dekorativ als auch funktional ist. Je nach Holzart weist der Naturzaun eine Haltbarkeit von bis zu 30 Jahren auf.

Die Staketen können unterschiedliche Formen und Höhen haben, je nachdem, welchen Zweck der Zaun erfüllen soll. Besonders als Rollzaun kann er dank der flexiblen Drahtverbindung ganz individuell im Garten verbaut werden. Zudem ist ein Staketenzaun sehr langlebig und benötigt kaum Pflege.

Das Aufstellen des Zauns ist simpel: Nachdem du zuerst die Pfosten gesetzt hast, montierst du das Tor und schließlich den Zaun. Wie du genau beim Bau deines Staketenzauns vorgehst und welche Materialien und Werkzeuge du benötigst, erfährst du in unserer Videoanleitung oder detailliert in der Schritt-für-Schritt-Anleitung, die du dir auch als PDF-Datei herunterladen und ausdrucken kannst.

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Das richtige Material für Staketenzäune

Achte beim Kauf auf qualitativ hochwertiges, wetterfestes Holz, um die Langlebigkeit des Staketenzauns zu gewährleisten. Alternativ nutzt du Staketen aus Metall oder Kunststoff für den Gartenzaun.

Während Holz eine besonders natürliche Optik und einen kostengünstigen Preis bieten, sind Metallzäune resistenter gegenüber Witterungseinflüssen, dafür aber entsprechend teurer.

Geeignete Holzarten sind zum Beispiel:

  • Kastanie

  • Lärche

  • Robinie

  • Fichte

Die meisten Staketenzäune werden aus Kastanienholz gefertigt.

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Staketenzaun bauen

1Vorbereitung

Schnur wird an Pfosten befestigt
Schnur wird an Pfosten befestigt
Pfosten mit Schnurgerüst und Zollstock

Auf einen Blick

  • Verlauf des Gartenzauns festlegen

  • Schnurgerüst spannen

  • Torposition markieren

  • Pfosten auslegen

2Pfähle setzen

Hände zeichnen Strich auf Holzpfosten
Hände zeichnen Strich auf Holzpfosten
Frau schläft Pfosten mit Pfahlramme ein

Auf einen Blick

  • Pfähle in den Boden schlagen

  • Oberfläche der Pfosten Anschlägen

  • Schnittkante glätten

3Tor bauen und montieren

Staketenzaun mit einzelnen Staketen in Z-Form
Staketenzaun mit einzelnen Staketen in Z-Form
Staketen werden an Zaunelement geschraubt

Auf einen Blick

  • Staketen für Zauntor vorbereiten

  • Staketen an Zaunelement schrauben

  • Pfosten einschlagen, anschrägen und abschleifen

4Pfähle abstützen und Tor befestigen

Eine Querverstrebung wird mit einem Fäustel eingeschlagen
Eine Querverstrebung wird mit einem Fäustel eingeschlagen
Eine Hand hält eine Schraube an eine Querverstrebung
Scharnier an einem Staketenzaun

Auf einen Blick

  • Pfosten als Stütze im 45°-Winkel einschlagen, absägen und anschrauben

  • Stützen an Eckpunkten, Zaunenden und Torpfosten einschlagen und befestigen

  • Scharniere montieren und Abschließmechanismus herstellen

5Zaun befestigen

Ausgerollter Staketenzaun
Ausgerollter Staketenzaun
Spanngurt um einzelne Staketen
Staketenzaun wird an Holzpfahl geschraubt

Auf einen Blick

  • Staketenzaun ausrollen und hinlegen

  • Staketen festschrauben und auf Spannung bringen

  • Überstände abknipsen und Drähte kürzen

Das benötigst du für dein Projekt

  • Richtschnur

  • Schnurnagel

  • Staketen-Gartenzaun

  • Natur-Zaunpfosten

  • Versch. Schrauben (3,5 x 40-50, 4x30mm, 3,5x50mm)

  • Markierungsspray

  • Absperrriegel/Strick

  • Ladenband

  • Scharniere

  • Balken/Abstandshalter

  • Einzeltor-Beschlag

  • Aufschraubkloben

  • Eisendraht

  • Pfostenramme

  • Spanngurt

  • Akkuschrauber

  • Bit-Set

  • Seitenschneider

  • Hammer

  • Bohr-Set

  • Kombi-Zange

Materialien für den Staketenzaun im OBI Onlineshop

Staketenzaun pflegen

Ein Staketenzaun aus Holz benötigt nur wenig Pflege. Die Staketen müssen vorab nicht behandelt werden, sondern sind auch ohne Lasur und Holzschutz witterungsbeständig. Das gilt insbesondere für langlebige Holzsorten wie Kastanienholz.

Achte beim Bau des Zauns unbedingt darauf, dass die Staketen keinen direkten Kontakt zum Boden aufweisen – das verlängert die Lebenszeit des Zauns enorm. Durch den Kontakt zum Boden und die damit einhergehende Feuchtigkeit, kann sich an den Holzstäben Schimmel bilden.

Die Spannung des Drahtgeflechts lässt mit der Zeit nach, wodurch die Staketen durchhängen können. Kontrolliere den Zaun daher regelmäßig und ziehe die Drähte einmal im Jahr wieder fest.

Staketenzaun dekorieren

Staketenzäune lassen sich auf vielfältige Weise dekorieren. So kannst du beispielsweise passende Rankpflanzen wie Efeu, Weinreben oder Kletterrosen unter den Gartenzaun pflanzen. Dekoriere den Zaun außerdem mit Blumenampeln, farbenfrohen Windspielen oder ausgefallenen Gartendekorationen. Saisonale Dekorationen wie Lichterketten und Lichternetze zu Weihnachten, oder leuchtende Herbstgirlanden unterstreichen die Jahreszeit und fügen dem Zaun eine festliche Note hinzu.

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FAQ – Fragen und Antworten zum Staketenzaun

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