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7 Tipps für das perfekte Gaming-Zimmer

Zuletzt aktualisiert: 29.11.20216 MinutenVon: OBI Redaktion
Ein fertig eingerichtetes Gaming-Zimmer mit Couch, Konsole, TV und passender Beleuchtung

Heutzutage ist vielen Gamern eine ansprechende Optik und Atmosphäre nicht nur in der virtuellen Welt wichtig: Wir geben Tipps, wie du dein Gaming-Zimmer für das perfekte Spielerlebnis gestaltest.  

Wie richtet man das perfekte Gaming-Zimmer ein?

Ein Traum aller Computerspiel-Enthusiasten oder Konsolen-Zocker ist ein eigenes Zimmer, in dem alles auf die persönlichen Bedürfnisse abgestimmt ist: Eine bequeme Sitzgelegenheit zum stundenlangen Spielen, die richtige Technik und vor allem eine ansprechende Optik. So ein Gaming-Zimmer lässt sich mit einigen Handgriffen selbst einrichten – sorge zunächst mit einem Schreibtisch, wahlweise einem Fernseher und einer passenden Sitzmöglichkeit für die richtige Basis. Arrangiere danach dein Gaming-Equipment, verstecke lästige Kabel und sorge dann mit außergewöhnlicher Beleuchtung, Accessoires und Dekoration für das perfekte Spielerlebnis. 

Die folgende Ausstattung brauchst du also für dein perfektes Gaming-Zimmer: 

  • PC und/oder Konsole
  • Passende Sitzgelegenheiten wie Gaming-Sessel, Couch oder Gaming-Stuhl
  • Schreibtisch mit Bildschirm und/oder Sideboard mit Fernseher
  • Beleuchtung in Form von LED-Panels, LED-Leisten oder Wandleuchten
  • Passende Wandtattoos, Poster und Bilder
  • Eine Vitrine, Regal oder Lochwand, um deine Fanware auszustellen

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Die perfekte Grundausstattung

Frau im Gaming-Zimmer mit Controller in der Hand auf der Couch

Die erste Entscheidung, die du bei der Einrichtung deines Gaming-Zimmers treffen solltest, ist folgende: Zockst du lieber am PC oder an der Konsole – oder an beidem? Dementsprechend solltest du die passenden Möbel für dein Gaming-Zimmer auswählen, denn sie bilden die Grundausstattung. 

Konsolen-Zocker brauchen dabei vor allem zwei Dinge: einen großen Fernseher oder Beamer und eine gemütliche Sitzgelegenheit, die stundenlanges Spielen erlaubt. Ein Sideboard bietet hier nicht nur die Möglichkeit, deinen Fernseher auf die richtige Höhe zu bringen, sondern hat zudem genügend Platz, um gleich mehrere Konsolen unterzubringen und Kabel zu verstecken. Was die Sitzgelegenheit angeht, kannst du es dir entweder klassisch auf dem Sofa bequem machen, oder du entscheidest dich für einen Sitzsack oder sogar einen Gaming-Sessel. Diese sind meist ergonomisch geformt und ermöglichen ein Spielerlebnis ohne Rückenschmerzen.  

Das Herzstück für jedes PC-Gamer-Zimmer ist der Gaming-Tisch. Dieser sollte nicht nur stabil sein, sondern auch genug Platz für einen oder mehrere Bildschirme, Tastatur und Maus bieten. Spezielle Gaming-Tische bieten darüber hinaus ein gutes Kabelmanagement und die Möglichkeit, deinen PC platzsparend zu verstauen. Statt dir einen Gaming-Tisch anzuschaffen, kannst du auch auf einen normalen Schreibtisch zurückgreifen, der deinen Ansprüchen und deinem Geschmack entspricht. Dazu kommt dann auch der passende Gaming-Stuhl: Hier gibt es ergonomisch geformte Modelle, die deinen Rücken bei längeren Sessions schonen und wahlweise in deinen Lieblingsfarben daherkommen. Außerdem sind sie schön stabil, sodass sie auch eventuellen Wutausbrüchen standhalten. Ein normaler Bürostuhl – vielleicht in schlichtem Schwarz – passt natürlich auch in dein Gaming-Zimmer. 

Dein Gaming-Setup

Eine Frau die ihre Kopfhörer an ein Pegboard hängt. Daneben hängt ein Controller.

Neben den richtigen Möbeln für dein Gaming-Zimmer solltest du dich im Falle einer PC-Vorliebe auch dafür entscheiden, wie du deinen Schreibtisch einrichtest: Magst du es eher schlicht und reduziert oder mit Gegenständen gestaltet, die ihm Persönlichkeit verleihen? Um ein möglichst einheitliches Bild zu haben, solltest du außerdem nach Möglichkeit Monitor, PC, Maus, Tastatur und Mousepad in einer Farbe wählen. Auch über die Anordnung deines Setups kannst du dir Gedanken machen – eine symmetrische Anordnung von Bildschirm und etwa Lautsprechern wirkt harmonisch auf unser Auge, aber auch eine asymmetrische Einteilung kann ihren Reiz haben.  

Gutes Kabelmanagement

Eine Frau installiert einen Kabelkanal für ihre DIY-Lampe.

Egal, wie teuer dein Gaming-Equipment ist oder wie gut es aussieht: Wenn die Kabel deiner Technik nicht sauber verlegt sind, wird dein Gaming-Zimmer nie perfekt aussehen. Daher lohnt es sich, dir ein paar Gedanken zum Thema Kabelmanagement zu machen. Du kannst zum Beispiel einfache Kabelmanager-Sets zur Fixierung von Kabeln an Möbeln und Wänden verwenden, um deine Kabel gleich beim Aufbau des Equipments zu ordnen. Wenn du dein Gaming-Zimmer von Grund auf einrichtest und auch renovierst, solltest du über das Verlegen von Kabelkanälen nachdenken – damit lassen sich vor allem lange Internetkabel verstecken. Darüber hinaus gibt es auch ein zwei kleine Ideen, wie du deine Kabel kostensparend ordnen kannst:  

  • Fasse sie mit Klopapierrollen zusammen, die du dann hinter deinem Schreibtisch oder PC versteckst. Das hilft insbesondere, wenn du dein Gaming-Zimmer reinigen willst – hebe das Kabelbündel einfach an und beseitige den Schmutz darunter.
  • Benutze Kabelbinder oder auch Bindedrähte, um mehrere Kabel zusammenzufassen. Der Vorteil von Bindedrähten: Sie lassen sich im Gegensatz zu Kabelbindern wieder öffnen und so mehrmals verwenden.

Bring alles zum Leuchten!

Ein Smartphone was per App das LED-Panel im Hintergrund steuert.

Ein Kernstück, das nahezu in jedem Gaming-Zimmer zu finden ist, ist eine außergewöhnliche Beleuchtung in verschiedenen Formaten. Denn auf diese Weise verleihst du deiner Zocker-Höhle ein individuelles Aussehen und sorgst vor allem für die richtige Stimmung. Dazu solltest du dir im ersten Schritt Gedanken über die passenden Lichtfarben machen, die du in deinem Gaming-Zimmer einsetzen möchtest, um ein stimmiges Gesamtbild zu erreichen. Die meisten LED-Strips verfügen über ein großes Farbspektrum - Leuchtschilder, Wandleuchten und Co. leuchten jedoch meistens nur in einer Farbe.   

Um deine Monitore und gegebenenfalls deinen Schreibtisch indirekt zu beleuchten, bieten sich selbstklebende LED-Streifen an. Diese sind meist sehr flexibel und leuchten nach Bedarf in unterschiedlichen Farben und Modi. Solltest du ein PC-Gehäuse mit Sichtfenster haben, kannst du auch dieses mithilfe der LED-Streifen beleuchten, falls das Gehäuse keine eingebaute Beleuchtung hat. Wähle hier eventuell magnetische LED-Streifen, denn diese lassen sich rückstandslos wieder entfernen. Alternativ gibt es auch beleuchtete Lüfter oder sogar beleuchtete Mainboards, die du nachrüsten kannst. Neben einem beleuchteten PC-Gehäuse gibt es übrigens auch leuchtende Tastaturen oder Mäuse. 

Auch deine Wände kannst du stilecht in den passenden Farben beleuchten – etwa mit so genannten LED-Panels. Diese gibt es in verschiedenen Formen, die du je nach Geschmack anordnen und an die Wand bringen kannst. Auch bei diesen Panels kannst du unterschiedliche Farben einstellen, in manchen Fällen wechseln sie ihre Farben sogar passend zur Musik. Zusätzlich zu LED-Panels hast du die Möglichkeit, Leuchtschilder, Wandleuchten oder Tischlampen zur Dekoration deines Gaming-Zimmers zu nutzen – etwa in Form einer Figur oder eines Items aus deinem Lieblingsspiel.  

Highlight: deine LED-Wolke

Gamingzimmer mit LED-Wolke aus Watte

Eine angesagte LED-Wolke ist perfekt für dein Gaming-Zimmer geeignet und sorgt für die richtige Stimmung beim Zocken. Das Beste? Sie sieht nicht nur spektakulär aus, sondern ist auch im Handumdrehen gebaut! Nutze weiße Pappe oder dickes Papier als Untergrund, den du an der Wand befestigst. Darauf kommt entweder ein LED-Schlauch mit Klebeband, oder selbsthaftende LED-Strips – natürlich gerne in bauschig-wolkigen Schnörkeln verlegt. Als letzten Schritt klebst du darauf zusammengeballte Watte mit doppelseitigem Klebeband fest. Wir empfehlen schwer entflammbare Watte zu verwenden. Und dann? Licht aus, Wolke an: lass deinen LED-Himmel leuchten!

Wandgestaltung für echte Fans

Ein Poster im Gamingzimmer mit der Aufschrift: Eat, Sleep, Game, Repeat

Du kannst die Wände deines Gaming-Zimmers nicht nur beleuchten, sondern sie auch mit Tapeten, Farben, Poster und Wandtattoos in deinem Stil gestalten. So gibt es zahlreiche Wandsticker und Poster in Form von Videospielhelden oder Filmfiguren, mit denen du deine Vorlieben an die Wand bringen kannst – so können sie eventuell auch deine Fans sehen, wenn du deine Spiel-Sessions im Internet ausstrahlst. Alternativ oder zusätzlich kannst du eine prominente Wand entweder in einer dunklen Wandfarbe streichen oder sie mit einer Motivtapete versehen – etwa in einer außergewöhnlichen 3D-Optik. 

Stelle deine Sammlung zur Schau

Ein Regal im Gamingzimmer, voll mit Figuren und Accessoires

Du bist nicht nur Gamer, sondern auch leidenschaftlicher Sammler passender Fanware? Dann stelle Figuren, Charaktere und andere Dekorationsstücke doch gleich in deinem Gaming-Zimmer passend zur Schau! Besorge dir zum Beispiel Vitrinen, die du mit deinen LED-Streifen beleuchten kannst – dort sind deine Schätze auch gut vor Staub geschützt. Eine Alternative dazu ist eine selbstgebaute Lochwand: Hier baust du dir aus einer Holzplatte mit Löchern, passenden Holzstäben und Regalbrettern eine nach deinen Wünschen gestaltete Regalwand, die du auch noch in deiner Lieblingsfarbe lackieren kannst. Noch ein paar LED-Strips und schon kannst du deinen Figuren einen Ehrenplatz in deinem Zimmer geben. 

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