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Kamin richtig anheizen

Zuletzt aktualisiert: 09.10.20192 Minuten
Holz mit Streichhölzern

Einen Kamin richtig anzuheizen, ist nicht schwer – wenn Sie diese Tipps beachten.

Wie heizt man einen Kamin richtig an?

Wenn Holz verbrennt, vereinigt sich Sauerstoff aus der Luft mit Kohlenstoff und Wasserstoff aus dem Holz. Um einen Kamin anzuheizen, müssen Sie große Scheite Holz und kleinere Anzündhölzer daher so stapeln, dass diese einen luftigen Turm bilden. Die Öko-Anzünder liegen auf dem Stapel, sodass das Feuer von oben nach unten brennen kann. Wenn Sie nachlegen möchten, sollten Sie warten, bis der Stapel gut durchgebrannt ist und sich eine starke Glut gebildet hat. Beim Anheizen sollten Sie die Lüftungsschlitze öffnen und später wieder ein wenig schließen. 

Kamin richtig anzünden - Videoanleitung

Das benötigen Sie zum Anfeuern

  • 4 große Scheite Kaminholz
  • Kleinere Anzündhölzer
  • Öko-Anzünder
  • Streichhölzer oder Feuerzeug

Holzscheite richtig aufstapeln

Hand mit brennendem Streichholz an einem Holzstapel

Bevor Sie Ihren Kamin anheizen, sollten Sie ihn kurz auf Risse untersuchen und die Luftklappen öffnen. Wenn dies geschehen ist, können Sie die Holzscheite aufstapeln. Sehr wichtig dabei ist, dass zwischen den Holzscheiten genügend Luft ist, damit die Luft im Kamin zirkulieren kann. 

Beim Schichten achten Sie darauf, dass die großen Scheite nach unten kommen. Positionieren Sie zwei große Scheite parallel nebeneinander auf den Boden des Kamins. Legen Sie zwei weitere größere Scheite quer auf die unteren beiden.

Wenn Sie diese Basis geschaffen haben, können Sie mehrere dünne, kleine Scheite oben auflegen – und zwar ebenfalls immer quer auf die darunter liegenden.

Kaminkörbe und Kaminbesteck

Öko-Anzünder statt Zeitungspapier

Zum Anzünden des Holzstapels empfehlen sich Öko-Anzünder, die Sie auf den Holzstapel auflegen. Öko-Anzünder bestehen aus Naturholz und pflanzlichem Wachs. Sie sind besonders effizient, da sie eine längere Brenndauer haben als chemische Anzünder. 

Wenn die Öko-Anzünder brennen, wird der Holzstapel von oben nach unten abgebrannt. Dies ist hilfreich, weil so eine maximale Wärmegewinnung entsteht. 

Wichtig ist auch am Anfang, dass die Feuerraumtür immer geschlossen bleibt, damit kein Feuer nach außen treten kann. 

Verwenden Sie keine Zeitung zum Anzünden des Kamins, da diese großflächig mit Tinte bedruckt ist. Wenn Tinte verbrennt, entstehen Schadstoffe. Außerdem kann der entstehende Glanzruß an den Innenwänden die Wärmeabgabe hindern und im Extremfall zu Schornsteinbränden führen.

 

Feuer am Leben erhalten

Loderndes Feuer hinter Glasfenster im Kaminofen

Brennt Ihr Kaminfeuer, können Sie die Zugluft regulieren. Das heißt, dass Sie die Lüftungsschlitze ein wenig schließen. Allerdings sollten Sie nicht vollständig verriegelt sein, damit weiterhin Luft zirkulieren kann.

Wenn Sie Holz nachlegen, öffnen Sie die Luftklappen wieder. Warten Sie, bis die Flammen sich gut entwickelt haben. Legen Sie Holz nach, sobald die Glutschicht klein ist. Es sollte etwa eine Minute dauern, bis das nachgelegte Brennholz Feuer fängt. 

Kamin: Typische Fehler| Mythen & Fakten – Video

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