
Pentas – Eigenschaften im Überblick
Die Pentas ist eine beliebte Zimmerpflanze. In diesem Ratgeber erfährst du, wie du den Fünfzahlstrauch pflanzt und pflegst.
Woher kommt die Pentas?
Pentas ist ein anderer Name für den Fünfzahlstrauch (Pentas lanceolata) und gehört zur Familie der Rötegewächse (Rubiaceae). Die Staude ist in der Regel immergrün und gehört zur Gattung Pentas.
Ihre Heimat liegt wahrscheinlich auf dem afrikanischen Kontinent. Sie wächst dort von Ostafrika bis zur arabischen Halbinsel. Die Pflanze ist auch als Stern von Ägypten oder Krappgewächs bekannt.
Hierzulande gibt es die Pentas als Zimmerpflanze. Der Name stammt aus dem Griechischen. Er steht für die Zahl Fünf und bezieht sich auf die fünf Blätter jeder Einzelblüte.
So sieht die Pentas aus
Die Pentas hat einen dichtbuschigen Wuchs mit vielen Verzweigungen. In der Natur wächst die Staude auf über 1 m an und wird bis zu 1 m breit. Als Zimmerpflanze erreicht sie eine Höhe von 20 cm bis 50 cm. Die Triebe verholzen von unten.
Blätter und Blüten

Die Pentas blüht rot, rosa, weiß, violett oder pink. Die Blütezeit reicht vom Sommer bis in den Herbst.
Der Fünfzahlstrauch hat dunkelgrüne Blätter. Das Laub ist länglich und bis zu 15 cm lang. Es läuft spitz zu.
Die Blüten wachsen in Dolden und sind häufig rot, rosa und weiß. Manche Sorten haben auch pinkfarbene oder violette Blüten. Eine Blüte besteht aus fünf Blütenblättern. Sie öffnen sich in der freien Natur im Sommer und blühen bis in den Herbst hinein. Schmetterlinge und Kolibris nutzen sie als Nahrungsquelle.
In Deutschland blühen die Zimmerpflanzen im September. Erst im Januar ist die Blütezeit vorbei. Auf diese Weise sorgt die Pentas für Farbe im sonst eher grauen Winter.
Standort für die Pentas
Stelle die Pentas das ganze Jahr über an einen hellen Platz. Fällt nicht ausreichend Licht in dein Zimmer, hilfst du mit einer künstlichen Beleuchtung nach. Bei ausreichender Luftfeuchtigkeit verträgt die Pentas auch Heizungsluft im Winter.
Ist die Blütezeit vorbei, kannst du die Pflanze an einen kühleren Ort stellen – dieser sollte mindestens 10 °C bis 15 °C warm und weiterhin hell sein.
Im Spätsommer kannst du die Pentas auch ins Freie stellen. Setze sie dafür in Töpfe oder Kästen. Selbst hohe Sommertemperaturen machen dem Gewächs nichts aus, da die Blüten sehr robust sind. Holst du sie aus dem Haus ins Freie, gewöhnst du die Zimmerpflanze erst Schritt für Schritt an das stärkere Licht.

Das richtige Substrat
Pflanze die Pentas in einem fruchtbaren, durchlässigen Substrat. Dafür bietet sich eine qualitativ hochwertige Blumenerde an. Alternativ mischst du dir aus zwei Dritteln Kompost und Gartenerde sowie einem Drittel Kokohum-Blumenerde ein eigenes Substrat an. Kokohum-Blumenerde gibt es als gepresste Briketts. Diese quellen in Wasser zu luftiger, strukturgebender Erde auf. Sie enthält Kokosfasern mit einem guten Wasserhaltevermögen. Zudem haben die Briketts eine belüftende Wirkung und sind damit ein Ersatz für Torf.
Die Erde braucht eine gute Drainage. Dafür mischst du Lavagrus oder ähnliche grobkörnige Anteile unter.
Gießen und düngen
Die Pentas braucht mäßig Wasser. Gieße die Zimmerpflanze vor allem in der Wachstumsphase ein wenig mehr. Lasse die Oberfläche des Substrats abtrocknen, bevor du das Gewächs wieder gießt. Vermeide auf jeden Fall Staunässe.
Sprühe deine Pentas während der Heizperioden im Winter mit Wasser ein, denn die Pflanze braucht eine hohe Luftfeuchtigkeit.
Zum Beginn der Saison düngst du den Fünfzahlstrauch. Mache dies alle zwei bis drei Wochen und insbesondere während der Blüte und verwende einen flüssigen Universalpflanzendünger. Dieser liefert die nötigen Wachstumsstoffe. Außerdem fördert er die Blüte. Im Winter düngst du nicht mehr.
Umtopfen und schneiden
Im Februar topfst du die Pflanze um. Dadurch bleibt dir deine Pentas länger als ein Jahr erhalten.
Schnitte verträgt die Staude gut. Im Freien wird die Pentas im Winter stark zurückgeschnitten. Zimmerpflanzen brauchen allerdings einen anderen Schnitt. Beim Umtopfen kürzt du die Triebe ein wenig ein. Auf diese Weise verzweigt sich die Basis besser und die Pflanzen wachsen dadurch buschiger.
Pflegetipps
Pentas gelten als pflegeleicht. Im Spätsommer und Herbst stellst du sie ins Freie an einen geschützten Standort. Hole die Zimmerpflanze wieder ins Haus, wenn die Temperaturen unter 10 °C fallen.
Sorten der Pentas

Den Fünfzahlstrauch gibt es mit unterschiedlich gefärbten Blüten. Allerdings kannst du vor der Blüte nicht feststellen, welche Blütenfarbe die jeweilige Sorte haben wird. Willst du eine bestimmte Farbe, musst du eine blühende Pflanze kaufen.
Pentas vermehren
Im Sommer kannst du die Pentas vermehren. Dafür verwendest du Kopfstecklinge. Eine andere Variante ist die Aussaat. Dafür ziehst du die Samen der Pflanze und bringst die Stecklinge im Frühjahr nach draußen.
Krankheiten und Schädlinge
Unter Umständen befallen weiße Fliegen deine Pentas. Einen Befall kannst du im Haus mit einem Sprühmittel auf Kaliseifebasis bekämpfen. Du kannst auch mit Nützlingen gegen den Schädling vorgehen. Dafür eignen sich vor allem Schlupfwespen.








