Überblick über Duschkabinen

Eckdusche vor Anthrazitkacheln

Bei der Auswahl einer Duschkabine stehen Ihnen viele Designs offen – insbesondere dann, wenn der Schnitt des Badezimmers die Form der Dusche nicht vorgibt. Ob Eckdusche, Runddusche, Walk-In- oder U-Kabine, wir erläutern die zentralen Einbaukonzepte von Duschkabinen. Darüber hinaus erfahren Sie Wichtiges über die verschiedenen Bauarten von Duschen sowie über die Vor- und Nachteile unterschiedlicher Höhen der Duschwanne. Finden Sie die richtige Dusche für Ihre persönlichen Bedürfnisse – mit OBI.

Tipp: Eine weitere Hilfe bei der Duschkabinenwahl ist der interaktive Duschkabinenkonfigurator. In nur 4 Schritten findet er die perfekte Dusche für Sie.

1. Unterscheidung nach Einbau: Eck-, Rund-, Komplettduschen 2. U-Kabine, Walk-In- und Großraumduschen: Besondere Einbaukonzepte
3. Vollgerahmt bis rahmenlos: Bauarten von Duschkabinen 4. Erhöhte Duschwanne oder bodengleiche Dusche?
5. Materialliste
Vollgerahmte Runddusche

1. Unterscheidung nach Einbau: Eck-, Rund-, Komplettduschen

Die Wahl der richtigen Duschkabine hängt in großem Maße von den Gegebenheiten im Badezimmer ab. Eckduschen und Rundduschen stellen dabei zwei der gängigsten Einbaulösungen dar. Die Dusche befindet sich in der Ecke des Badezimmers, die Seitenwände verlaufen im Quadrat (Standardgröße: 90 x 90 cm) oder im Viertelkreis. Da Sie bei dieser Einbauweise zwei Wände des Badezimmers nutzen können, sparen Sie Platz und Material. Besonders praktisch ist eine Nischenlösung: Die Dusche wird hier aus drei Wandbereichen gebildet und durch die Tür abgeschlossen.

Komplettduschen können ebenfalls in der Ecke eingebaut werden – müssen sie aber nicht: Bei dieser Einbauform ist die Duschkabine aus vier kompletten Seitenwänden gefertigt. Wegen ihrer Flexibilität ist diese Duschform, die oft auch an der freien Wand steht, sehr gut für die schnelle Renovierung des Badezimmers geeignet.

Ebenerdige Walk-In-Dusche in modernem Stil.

2. U-Kabine, Walk-In- und Großraumduschen: Besondere Einbaukonzepte

Wenn Sie in Ihrem Badezimmer viel Platz haben, stehen Ihnen besondere Formen von Duschkabinen zur Verfügung. Dazu gehört z. B. die U-Kabine: Hier verlaufen die Seitenwände von der Wand ausgehend im Quadrat oder bei einer Rundkabine im Halbkreis, die Mauer bildet die Rückwand.

Besonders angenehm sind Walk-In-Duschen: Hierbei sind die Seitenwände so arrangiert, dass Türen unnötig werden, es gibt meist auch keine Duschwanne, sondern einen ebenerdigen Zugang (s. Abschnitt 4). Walk-In-Duschen sehen nicht nur sehr stilvoll aus, sie bieten auch praktische Vorteile. Beispielsweise kann die Luft besser im Raum zirkulieren, wodurch Schimmelsporen das Leben schwer gemacht wird.

Walk-In-Duschen bieten oft mehr Platz als normale Duschkabinen, weiträumige Modelle werden dabei auch als Großraumduschen bezeichnet. Es gibt jedoch auch Großraumduschen im Stil von Eckduschen, also mit Duschwanne und geschlossenen Türen.

Rahmenlose Duschkabine mit Scharnieren und Profil.

3. Vollgerahmt bis rahmenlos: Bauarten von Duschkabinen

Die Bauart von Duschkabinen beeinflusst einerseits die Optik, andererseits auch die Dichtigkeit und den Schutz vor Spritzwasser. Vollgerahmte Kabinen mögen ästhetisch nicht optimal sein, da die oft breiten Rahmen recht klobig wirken können. Eine sehr effiziente Dichtigkeit ist bei solchen Kabinenarten aber garantiert.

Bei teilgerahmten Duschen befindet sich das Türscharnier oftmals im Rahmen, abgedichtet wird die Tür auf der nicht gerahmten Seite durch ein Profil. Diese Bauart wirkt leicht und elegant. Durch teilgerahmte Duschen mit Profil erzielen Sie zudem gute Ergebnisse bei der Dichtigkeit.

Rahmenlose Kabinen sehen sehr elegant aus, bei der Bauweise mit Türscharnieren und Dichtungsprofilen ist die Dichtigkeit jedoch nicht immer zu hundert Prozent gewährleistet.

Komplett verflieste Duschkabine.

4. Erhöhte Duschwanne oder bodengleiche Dusche?

Bei der Wahl von Duschkabinen müssen Sie auch die Position und Beschaffenheit der Duschwanne bzw. des Bodens bedenken. Herkömmliche Duschkabinen verfügen über eine erhöhte Duschwanne, die bis zu 30 cm über dem Boden steht – eine oftmals kostengünstige, aber nicht immer praktische Lösung.

Bodengleiche Duschtassen sind aufwendiger beim Einbau, aber weitaus bequemer in der Benutzung. Idealerweise werden sie beim Neubau direkt bei der Konzeption des Badezimmers mit eingeplant – das erspart kostspielige Umbauten des Bades.

Vollständig bodengleiche, also verflieste Duschböden kreieren ein stimmiges Gesamtbild im Badezimmer, die Übergänge zwischen Boden und Dusche sind fließend. Überdies ist diese Variante, die gerne bei Walk-In-Duschen verwendet wird, barrierefrei. Bedenken müssen Sie jedoch, dass auch diese Bauart aufwendig in der Installation ist und dass die Fliesenfugen viel Pflege brauchen.

Die OBI GmbH & Co. Deutschland KG schließt bei nicht sach- und fachgerechter Montage entsprechend der Anleitung sowie bei Fehlgebrauch des Artikels jede Haftung aus. Ihre gesetzlichen Ansprüche werden hierdurch nicht eingeschränkt. Achten Sie bei der Umsetzung auf die Einhaltung der persönlichen Sicherheit, tragen Sie, wenn notwendig, entsprechende Schutzausrüstung. Elektrotechnische Arbeiten dürfen ausschließlich von Elektrofachkräften (DIN VDE 1000-10) ausgeführt werden. Bei dem Aufbau der Artikel müssen die Arbeiten nach BGV A3 durchgeführt werden. Führen Sie diese Arbeiten nicht aus, wenn Sie mit den entsprechenden Regeln nicht vertraut sind. Wir sind um größte Genauigkeit in allen Details bemüht.

Nach oben