Übersicht Warmwassergeräte

Duschkopf, aus dem Wasser strömt.

Waschen, spülen, putzen: Eine verlässliche Warmwasseraufbereitung für alltägliche Aufgaben gehört zum Standard in jedem modernen Gebäude. Dabei gibt es verschiedene Arten von Warmwassergeräten. Zu den Wichtigsten zählen der Durchlauferhitzer und der Warmwasserspeicher.

OBI klärt, welche Modelle es gibt, was die Geräte in ihrer Funktionalität voneinander unterscheidet und für welche Bedürfnisse sie sich eignen. So können Sie sich schließlich für das richtige Warmwassergerät entscheiden.

Denn so unterschiedlich die Gewohnheiten bei der Wassernutzung in verschiedenen Räumen wie Bad, Küche oder Gäste-WC sind, so verschieden sind auch die Ansprüche an Warm- und Heißwasser. Wer seine Anlage optimal an die eigenen Gewohnheiten anpasst, spart langfristig Geld.

1. Durchlauferhitzer 2. Warmwasserspeicher
3. Warmwassergeräte: Worauf es bei der Auswahl ankommt 4. Materialliste
Durchlauferhitzer an der Wand.

1. Durchlauferhitzer

Ein Durchlauferhitzer erwärmt Wasser dann, wenn es benötigt wird – direkt nach dem Aufdrehen des Wasserhahns. Die Geräte sind vergleichsweise klein und meist strombetrieben. Sie arbeiten dezentral, also unabhängig vom Warmwassersystem des Gebäudes und nahe der Zapfstelle. Weitere Vorteile ergeben sich im Vergleich zu Warmwasserspeichern dadurch, dass Durchlauferhitzer weder Volumen zum Speichern, noch Bereitschaftsenergie benötigen.

Hydraulische Durchlauferhitzer starten erst ab einer gewissen Menge an durchlaufendem Wasser. Sie sind in unterschiedlichen Leistungsklassen erhältlich und lassen sich auf unterschiedliche Stufen einstellen. Bei Bedarf versorgen sie mehrere Zapfstellen.

Elektronische Durchlauferhitzer sind nicht auf den Wasserdruck in der Leitung angewiesen. Sie bieten über die Eigenschaften des hydraulischen Geräts hinaus eine konstant hohe Temperatur bei niedrigem Stromverbrauch.

Klein-Durchlauferhitzer schließlich eignen sich bestens für Handwaschbecken. Sie liefern warmes Wasser schnell und ohne Bereitschaftsenergie und sind meist steckerfertig.

Kleinspeicher für Warmwasser.

2. Warmwasserspeicher

Warmwasserspeicher fassen je nach Größe eine bestimmte Menge an Wasser, die sie erwärmen und dann auf derselben Temperatur halten. Kochendwassergeräte mit einem Volumen von ca. 5 l eignen sich dabei für die schnelle Zubereitung von warmem und heißem Wasser.

Kleinspeicher, ebenfalls mit einem Volumen von ca. 5 l, kommen an Stellen infrage, an denen oft kleine Mengen an Warmwasser benötigt werden, die aber nicht über einen 400-Volt-Stromanschluss für einen Durchlauferhitzer verfügen. Große Wandspeicher mit einem Volumen ab 30 l sind für die Versorgung einer Dusche, einer Badewanne bzw. mehrerer Zapfstellen geeignet.

Offene (drucklose) Warmwasserspeicher versorgen eine einzige Zapfstelle und erfordern eine spezielle Niederdruck-Armatur. Bei geschlossenen und daher druckfesten Geräten kann das Wasser dagegen an mehreren Zapfstellen entnommen werden. Hier ist die Installation von normalen Hochdruck-Armaturen möglich.

Handwerker prüft den Wasserdruck in einer Badewanne.

3. Warmwassergeräte: Worauf es bei der Auswahl ankommt

Vor dem Kauf eines Warmwassergerätes sollten einige grundlegende Fragen geklärt werden. Besonders wichtig: Was soll beheizt werden und in welchem Umfang? Bei einem selten benutzten Handwaschbecken im Gäste-WC kann ein Klein-Durchlauferhitzer reichen. Für ein viel genutztes Badezimmer, das täglich mehreren Personen zur Verfügung steht, benötigen Sie einen Warmwasserspeicher mit größerem Fassungsvermögen.

Doch auch bauliche und verbrauchstechnische Gesichtspunkte sollten in die Planung mit einfließen. Ist das Badezimmer z. B. eng geschnitten, erschwert dies die Montage eines großen Warmwasserspeichers. Die Installation eines geschickt untergebrachten Durchlauferhitzers ist aber nicht nur aus Platzgründen die bessere Wahl: Wenn das bevorratete Wasser im Speicher nicht regelmäßig verbraucht wird, leiden zudem Geldbörse und Umwelt. In jedem Fall sollten Sie die Installation nicht-steckerfertiger Geräte vom jeweiligen Netzbetreiber oder einem eingetragenen Fachbetrieb vornehmen lassen.

Die OBI GmbH & Co. Deutschland KG schließt bei nicht sach- und fachgerechter Montage entsprechend der Anleitung sowie bei Fehlgebrauch des Artikels jede Haftung aus. Ihre gesetzlichen Ansprüche werden hierdurch nicht eingeschränkt. Achten Sie bei der Umsetzung auf die Einhaltung der persönlichen Sicherheit, tragen Sie, wenn notwendig, entsprechende Schutzausrüstung. Elektrotechnische Arbeiten dürfen ausschließlich von Elektrofachkräften (DIN VDE 1000-10) ausgeführt werden. Bei dem Aufbau der Artikel müssen die Arbeiten nach BGV A3 durchgeführt werden. Führen Sie diese Arbeiten nicht aus, wenn Sie mit den entsprechenden Regeln nicht vertraut sind. Wir sind um größte Genauigkeit in allen Details bemüht.

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