Haustür einbauen - Erklärvideo

Die Wahl der Haustür ist eine wichtige Entscheidung – egal, ob die Tür in einen Neubau kommt oder eine alte ersetzt. Eine Haustür ist so etwas wie die Visitenkarte des Gebäudes: Der erste Eindruck zählt. Von modern bis ganz klassisch gibt es unzählige Designs, Farben und Materialien. Wollen Sie eine Stahl-, Aluminium- oder Holztür? Mit oder ohne Glasanteil? Moderne Haustüren punkten mit Wärme-, Diebstahl- und Schallschutz. Allerdings nur, wenn sie fachgerecht eingebaut werden. Damit das gelingt, zeigt dieses Video, worauf Sie achten sollten.

Damit Sie den passenden Rahmen kaufen, sollten sie zuerst die Laibung ausmessen – an mehreren Stellen in Höhe und Breite. Diese Angaben notieren Sie. Hat Ihre Laibung einen Mauerfalz, messen Sie auch von außen, damit der Rahmen auf alle Fälle passt. Ein OBI-Mitarbeiter hilft Ihnen gerne bei der Auswahl der passenden Tür. Wenn Sie keinen Neubau haben, steht vermutlich der Ausbau der alten Tür an. Altes Türblatt aushängen, dann den Rahmen an mehreren Stellen mit einem Fuchsschwanz ansägen.An der Innenseite des Türrahmens klopfen Sie den Putz ab. So finden Sie die Maueranker. Die Trennen Sie mit einer Säbelsäge oder einem Winkelschleifer. Schlagen Sie nun  vorsichtig die alten Rahmenteile heraus. Heben Sie das Türblatt aus dem neuen Rahmen. Um diesen Rahmen kleben Sie Dichtband oder Dampfdiffusionsfolie. Die neue Zarge passen Sie nun ein – entweder mitten in die Laibung oder an den Falz. Mit Hilfe einer Wasserwaage richten Sie ihn lotrecht aus und fixieren ihn mit den Holzkeilen.

Der Abstand von Rahmen zu Mauerwerk sollte nach allen Seiten etwa zehn bis fünfzehn Millimeter betragen. Schwingt das Türblatt hoch genug über dem Fußboden? Etwa zehn Millimeter sollten ausreichen, damit es keine Schäden gibt, falls sich Steinchen unter der Tür verklemmten. Moderne Haustüren haben aber ausreichend hohe Schwellen. Die Schwellen sollten Sie komplett unterfüttern, damit sie sich nicht verbiegen, wenn jemand darauf tritt. In der Regel haben die Zargen schon Befestigungslöcher. Wenn nicht, bohren Sie zuerst an der Bandseite. An beiden Seiten setzen Sie vier Löcher mittig in den Rahmen. Beginnen Sie zehn bis fünfzehn Zentimeter von den Ecken entfernt.

Zum Verschrauben werden in der Regel selbstschneidende Montageschrauben verwendet. Ist das geschehen, hängen Sie das Türblatt ein, um Sitz und Funktion des Schlosses zu überprüfen. Funktioniert es nicht reibungslos, korrigieren Sie durch Veränderung der Keile die Position der Zarge und somit den Sitz der Tür. Sind Sie zufrieden, nehmen Sie das Türblatt wieder heraus, verschrauben auch auf der Schlossseite und entfernen die Keile.
Die Laibung sollten Sie sauber mit Reparaturmörtel verputzen. Ist dieser durchge-trocknet, schäumen Sie den Spalt zwischen Zarge und Laibung aus mit Dämm- und Montageschaum aus. Entnehmen Sie die Holzklötzchen, füllen auch hier die Lücken, schneiden das ausgehärtete, überschüssige Material mit einem Cuttermesser ab. Den Übergang verschließen Sie mit Acryl oder mit speziellen Abdeckleisten.

Lassen Sie sich helfen, wenn Sie das Türblatt einsetzen, das geht wesentlich einfacher. Als Letztes schrauben Sie noch die Türbeschläge an.

Die OBI GmbH & Co. Deutschland KG schließt bei nicht sach- und fachgerechter Montage entsprechend der Anleitung sowie bei Fehlgebrauch des Artikels jede Haftung aus. Ihre gesetzlichen Ansprüche werden hierdurch nicht eingeschränkt. Achten Sie bei der Umsetzung auf die Einhaltung der persönlichen Sicherheit, tragen Sie, wenn notwendig, entsprechende Schutzausrüstung. Elektrotechnische Arbeiten dürfen ausschließlich von Elektrofachkräften (DIN VDE 1000-10) ausgeführt werden. Bei dem Aufbau der Artikel müssen die Arbeiten nach BGV A3 durchgeführt werden. Führen Sie diese Arbeiten nicht aus, wenn Sie mit den entsprechenden Regeln nicht vertraut sind. Wir sind um größte Genauigkeit in allen Details bemüht.

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