Gartenweg-Berater

Gartenweg-Berater
Wer kommt nicht gern schnell und bequem in Haus und Garten. Ein gut angelegter Gartenweg leistet dazu einen wichtigen Beitrag. Eine große Rolle spielt hier die Beschaffenheit des Belags: Einerseits soll er frostbeständig und rutschfest sein, andererseits harmonisch in das Zusammenspiel von Haus und Außenanlage passen. Als Faustformel für die Wegbreite gilt: Während der Hauptweg zum Haus zwischen 1,30 m und 1,50 m breit sein sollte, reichen bei Nebenwegen 50 bis 100 cm und bei selten genutzten Gartenpfaden 50 cm.
1. Stein- und Betonplatten 2. Rindenmulch
3. Kieswege 4. Naturstein
5. Die richtige Pflege für Ihren Gartenweg 6. Chemiekeule vermeiden
7. Mit Hochdruck ans Werk
Stein- und Betonplatten

1. Stein- und Betonplatten

Lose verlegte Steinplatten sind zwar nicht unbedingt etwas für den Weg zum Haus, dafür aber die einfache Lösung im Garten. Einfach die einzelnen Platten in einem Schrittlängen-Abstand von 63 cm verlegen – und fertig. Auch Betonplatten lassen sich schnell verlegen, können auf Sand oder in einem Mörtelbett verlegt werden und bilden damit einen festen Belag. Wer die kleinen Pflänzchen in den Fugen nicht mag, kann die Platten entweder fugenlos oder mit Fugenmörtel verlegen.

Vorteile:
  • Schnell und einfach zu verlegen
  • Solide und langlebig
  • Erhältlich in versch. Formen und Farben
  • Preisgünstig

Nachteile:
  • Steinplatten nicht für durchgängige Wege gedacht
  • Regelmäßige Pflege nötig

Schemazeichnung Stein- und Betonplatten Schemazeichnung Stein- und Betonplatten
Rindenmulch

2. Rindenmulch

Wie wäre es für wenig genutzte Wege mit Rindenmulch? Rindenmulch besteht aus schwer verrottenden Rindenabfällen und fügt sich als natürliches Material harmonisch in den Garten ein. Praktisch: Endet der Weg nicht vor, sondern im Beet, können Sie dort ganz bequem jäten und pflanzen.

Vorteile:
  • Natürlicher Feind von Unkraut
  • Ausgleich von Unebenheiten
  • Bodenverbesserung
  • Temperaturregulierung
  • Düngung des Bodens durch Verrottung

Nachteile:
  • Gefahr der Zersetzung auf Wegen ohne Sonneneinstrahlung
  • Regelmäßige Erneuerung der obersten Lage nötig

Schemazeichnung Rindenmulch Schemazeichnung Rindenmulch
Kieswege

3. Kieswege

Kieswege verbreiten einen reizvoll altmodischen Charme. Wir kennen sie aus wunderschönen Schlossparks und verwunschenen Gartenanlagen. Da solche Wege aber nicht sehr gehfreundlich sind und relativ viel Pflege erfordern, waren sie vorübergehend aus der Mode gekommen.

Vorteile:
  • Individuelle Wegformen möglich
  • Preiswert
  • Einfach anzulegen

Nachteile:
  • Nicht sehr gehfreundlich
  • Extrem pflegebedürftig
  • Sehr anfällig für Unkraut

Schemazeichnung Kieswege Schemazeichnung Kieswege
Naturstein

4. Naturstein

Wer einen alten Gartenweg neu anlegen möchte, muss die alten Steine oder Platten nicht unbedingt wegwerfen: Sie können sie auch ganz einfach wieder-verwenden und mit neuen Steinen kombinieren.

Vorteile:
  • Einzigartiger Gartenweg
  • Keine neuen Ausgaben
  • Lockert das Erscheinungsbild auf

Nachteile:
  • Steine/Platten sollten selbe Höhe haben, sonst schwer verlegbar

Schemazeichnung Naturstein Schemazeichnung Naturstein

5. Die richtige Pflege für Ihren Gartenweg

Regelmäßige Pflege ist bei den witterungsausgesetzten Gartenwegen unerlässlich. Egal, ob sich Schmutz, Moos oder Unkräuter auf Ihrem Gartenweg ausgebreitet haben, mit unseren Tipps zur richtigen Pflege sieht dieser schon bald wieder wie frisch verlegt aus.

Chemiekeule vermeiden

6. Chemiekeule vermeiden

Greifen Sie auch bei starkem Schmutz- oder Unkrautbefall nicht zur chemischen Keule. Besser ist, das Unkraut – sofern es stört – zu zupfen und Bodenplatten mit einem Hochdruckreiniger zu säubern. Wählt man einen Kiesbelag, so sollten aufkeimende Kräuter und Gräser regelmäßig entfernt werden. Vorsicht ist beim Umgang mit Streusalz im Winter geboten: Verwenden Sie stattdessen besser einen Schneeschieber oder streuen Sie auf Wegen Streusplit

Mit Hochdruck ans Werk

7. Mit Hochdruck ans Werk

Balkon- und Terrassenplatten reinigen Sie am einfachsten mit dem Hochdruckreiniger. Tragen Sie dabei unbedingt eine Schutzbrille – und beginnen Sie immer erst mit geringerem Druck, damit kein Schaden an Fugen, Ecken und Kanten entsteht. Der Aufprallwinkel des Wasserstrahls sollte ca. 45 Grad betragen, um die Fugenfüllung zu schonen. Richten Sie den Strahl nie auf Lampen, Lichtschalter oder Steckdosen.

Die OBI GmbH & Co. Deutschland KG schließt bei nicht sach- und fachgerechter Montage entsprechend der Anleitung sowie bei Fehlgebrauch des Artikels jede Haftung aus. Ihre gesetzlichen Ansprüche werden hierdurch nicht eingeschränkt. Achten Sie bei der Umsetzung auf die Einhaltung der persönlichen Sicherheit, tragen Sie, wenn notwendig, entsprechende Schutzausrüstung. Elektrotechnische Arbeiten dürfen ausschließlich von Elektrofachkräften (DIN VDE 1000-10) ausgeführt werden. Bei dem Aufbau der Artikel müssen die Arbeiten nach BGV A3 durchgeführt werden. Führen Sie diese Arbeiten nicht aus, wenn Sie mit den entsprechenden Regeln nicht vertraut sind. Wir sind um größte Genauigkeit in allen Details bemüht.

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