Bäume im Garten planen in 4 Schritten

Blühender Kirschbaum in der Mitte eines Gartens.

Bäume dürfen in keinem Garten fehlen. Sie geben der Fläche Struktur, setzen optische Akzente und bieten ebenso Schutz bei Wind und Wetter sowie vor störenden Blicken. Gartentiere schätzen sie als Unterschlupf und nutzen sie als Nahrungsquelle. Bäume haben auch eine große Symbolkraft, besonders wenn sie als Hausbaum gepflanzt werden. Dann sind sie ein Begleiter für das ganze (Garten-)Leben. Die Entscheidung für einen Baum sollten Sie erst nach sorgsamer Prüfung aller Faktoren fällen, vor allem, wenn nur wenige Bäume Platz in Ihrem Garten haben.

1 - Schritt-für-Schritt
Ein blühender Garten vor einem Haus, mit einem Baum, Beeten und Blumentöpfen.

Schritt 1 - Die Wahl des richtigen Baumstandorts

In erster Linie ist der Standort für den künftigen Baum zu berücksichtigen. In welcher Himmelsrichtung ist das Grundstück ausgerichtet? Wird es durch Nachbargebäude oder andere Bäume beschattet? Reicht der geplante Abstand zum Nachbargrundstück aus? Ist der Untergrund verdichtet? Beantworten Sie zunächst diese Fragen und kümmern Sie sich dann um die weitere Planung. Für die Art, Zahl und Lage der Bäume ist ausschlaggebend, ob Sie einen formal gestalteten oder natürlichen Charakter des Gartens schätzen.

Für kleine Gärten eignen sich Sorten, die von Natur aus nicht in die Höhe schießen, keine ausladende Krone bilden oder auf wuchsschwache Unterlagen veredelt werden. Eine runde, kompakte Form behalten z. B. Kugelahorn und Kugelakazie.

Gartenplan anfertigen

Schritt 2 - Bepflanzungsplan für die Bäume

Ein Bepflanzungsplan ist äußerst hilfreich, um sich ein genaues Bild von der späteren Wirkung der Bäume und von ihrem Ausmaß im Garten zu machen. Insbesondere gilt dies, wenn Sie einen speziellen Gartenstil anstreben, der in seinem Gesamtbild stimmig sein muss. Beachten Sie insbesondere bei der Auswahl nicht heimischer Gehölze, dass Sie dem regionalen Klima angepasst sind, z. B. ob sie längere Frostperioden überstehen. Wärmeliebende Obstgehölze gibt es inzwischen in speziellen Züchtungen wie z. B. frostfeste Feigensorten.

Die Krone eines herbstlich gelben Laubbaums über Sträuchern und Gräsern.

Schritt 3 - Auswahl der Bäume

Nun können Sie anhand Ihres Planes Laub- und Nadelbäume aussuchen. Wenn die Wahl bereits auf eine bestimmte Art gefallen ist, können Sie dabei meist noch unter vielen verschiedenen Sorten mit unterschiedlicher Ausprägung von Höhe, Wuchsform, Laubfarbe oder Rinde wählen. Suchen Sie solitär stehende Bäume am besten vor Ort in Ihrem OBI Markt aus. Dann können Sie am besten entscheiden, ob die individuelle Wuchsform Ihren Vorstellungen entspricht.

Für kleine Gärten eignen sich beispielsweise besonders:

  • Fächer-Ahorn
  • Felsenbirne
  • Blumen-Hartriegel
  • Mehlbeere

Gärtner verbindet stützenden Pflock und jungen Baum mit Naturrstrick.

Schritt 4 - Bäume einsetzen

Die beste Zeit für die Baumpflanzung ist das Frühjahr oder der Herbst. Im Frühjahr sollten Sie abwarten, bis der Boden eine Temperatur von etwa 9 °C erreicht hat. Im Herbst führen Sie die Pflanzung rechtzeitig vor dem ersten Frost durch. Wählen Sie einen wolkigen Tag mit milden Temperaturen, da zu viel Sonne und Trockenheit dem Baum beim Einpflanzen Stress bereiten. Wie Sie Bäume ganz einfach und in nur 6 Schritten selber einsetzen, verraten wir Ihnen in unserer Anleitung.

Die Planung Ihres Gartens hängt wesentlich davon ab, wie viele Bäume bereits vorhanden sind und welche Sie neu pflanzen möchten. Für ein stimmiges Gesamtbild bedenken Sie die spätere Höhe des Baums, die Kapazität Ihres Gartens und die Form der Baumkrone.

Stützen Sie den Stamm mit einem Pflock bis der Baum am neuen Standort ausreichend angewachsen ist.

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