Blühpflanzen

Mit Blühpflanzen durchs ganze Jahr – Darauf achten Sie beim Kauf

Die Qual der Wahl: Schier endlos scheint die Auswahl an Pflanzen, Saat und Zwiebeln für Blumen. Wer Blühpflanzen zeitlich optimal kombinieren möchte, sollte auf einen Mix aus allen drei Formen setzen. Hier lesen Sie, worauf Sie beim Kauf achten sollten und welche Werkzeuge Ihnen beim Anpflanzen und Aussäen helfen.

1. Frühlingsblüher - Alles eine Frage der Zwiebel 2. Das Einmaleins der Saat
3. Blühpflanzen zeitlich optimal kombinieren – mit Stauden
Frühlingsblueher - Alles eine Frage der Zwiebel

1. Frühlingsblüher - Alles eine Frage der Zwiebel

Schon ab September hält Ihr OBI-Markt eine große Auswahl an Blumenzwiebeln parat, denn wer im Frühjahr eine Blütenpracht begrüßen will, sollte direkt nach dem Sommer mit dem Pflanzen beginnen. Greifen Sie frühzeitig zu, dann sind die Zwiebeln noch schön frisch. Viel trockene Luft und häufiges Anfassen gehen hingegen zulasten der Qualität. Grundsätzlich können Sie mit bloßem Auge sowie mit der Hand erkennen, ob die Blumenzwiebeln kräftig und gesund sind. Sind sie relativ groß? Fühlen sie sich fest an? Dann können Sie die Tüte getrost in Ihren Wagen legen. Aus kleinen Zwiebeln entstehen in der Regel kleine Pflanzen mit weniger Blüten. Haben Sie verschiedene Zwiebeln der gleichen Pflanzenart zur Auswahl, sollten Sie daher nicht nur den Preis, sondern auch immer die Zwiebelgröße vergleichen. Tulpenzwiebeln sollten beispielsweise etwa 11 bis 12 Zentimeter groß sein. Außerdem sollten Sie einen Bogen um Zwiebeln machen, die bereits austreiben: Sie wachsen schlechter an, da ein Teil des Nährstoffvorrats schon aufgebraucht ist. Am besten werden die Blumen gleich nach dem Kauf gesetzt, Sie können die Zwiebeln aber auch an einem kühlen und luftigen Ort kurz aufbewahren. Dazu bietet sich beispielsweise das Gemüsefach des Kühlschranks an.

Zu den klassischen Blumensorten, die Sie als Zwiebel kaufen können, gehören die Frühlingsblüher Hyazinthe, Tulpe, Narzisse, Krokus und Zierlauch. Aber auch unter den Sommerblühern gibt es Pflanzen, die Sie als Zwiebel in den Boden setzen, wie etwa Dahlie oder Lilie. Die Verpackung der Blumenzwiebeln klärt Sie über Pflanz- und Blütezeit auf. Darüber hinaus sollte vermerkt sein, wie tief und wie weit auseinander die Pflanzen gesetzt werden und welche Bedürfnisse sie an Boden und Licht haben.

Das Einmaleins der Saat

2. Das Einmaleins der Saat

Viele Blumenarten, besonders unter den Sommerblühern, können Sie selbst aussäen. Da die Keime meist frostempfindlich sind, empfiehlt es sich, sie im Gewächshaus oder auf der Fensterbank anzuziehen. Gröbere Saat können Sie einfach in kleine Blumentöpfe setzen, feineres Saatgut ist am besten in einer entsprechenden Schale aufgehoben. Dazu finden Sie eigens im Baumarkt sogenannte Quickpottplatten oder Multitopfplatten, die viel Platz für Samen und Keimlinge bieten. Ziehen Sie die Saat auf der Fensterbank, sollten Sie außerdem auf eine Abdeckung achten, die vor der trockenen Zimmerluft schützt. Transparente Kunststoffhauben gehören zu den kleinen Saattöpfen häufig dazu. Zusätzlich sollten Sie für die Anzucht spezielle Aussaat-Erde verwenden, die auf die Nährstoffbedürfnisse von Sämlingen abgestimmt ist. Das entsprechende Gefäß können Sie bis zur Hälfte mit normaler Erde füllen und darauf eine ebenso dicke Schicht Aussaat-Erde verteilen. Dann wächst die Wurzel mit der Zeit in die nährstoffreichen Schichten durch.

Wenn sich die ersten richtigen Blätter gebildet haben, können Sie die Keimlinge pikieren, das heißt, in größere Töpfe umpflanzen. Hier sollten Sie nicht zu lange warten, da sich die Pflanzen sonst gegenseitig Platz und Licht wegnehmen. Beim Umsetzen hilft Ihnen ein Pikierstab dabei, die Sämlinge zu trennen, ohne die Wurzel groß zu beschädigen. Ins freie Beet dürfen die meisten Blumensorten nach den Eisheiligen Mitte Mai. Dann ist die Gefahr von Frost für die jungen Pflanzen gebannt.

Blühpflanzen zeitlich optimal kombinieren – mit Stauden

3. Blühpflanzen zeitlich optimal kombinieren – mit Stauden

Stauden bieten Ihnen beim zeitlichen Kombinieren von Blühpflanzen viel Gestaltungsspielraum, denn es gibt unter ihnen sowohl Früh-, Sommer- als auch Herbstblüher. Häufig haben Sie auch hier die Wahl, ob Sie die Pflanze selbst hochziehen oder aber eine schon gewachsene Pflanze einsetzen. Rittersporn oder Fingerhut können Sie beispielsweise ohne Weiteres auf der Fensterbank aussäen. Herbstblüher haben häufig den Vorteil, dass Sie in voller Blüte ins Beet gepflanzt werden können.

Wenn Sie sich für den Kauf einer Staude entscheiden, sollten Sie darauf achten, dass es sich dabei um überwinterte Pflanzen aus dem Freiland handelt, deren Austrieb der Vegetationsentwicklung entspricht. Das bedeutet beispielsweise, dass die Blume nicht schon bei der Anschaffung im Frühjahr in voller Blüte steht, wenn sie eigentlich erst im Herbst ihre Blütezeit hat. Erneuerungsknospen sollten beim Staudenkauf im Frühjahr wie im Herbst allerdings schon zu erkennen sein. Diese können entsprechend der Wuchsart über, an oder unter der Erde liegen. Eine immergrüne oder wintergrüne Pflanze sollte außerdem Blätter aufweisen, diese dürfen aber auch leicht bräunlich sein. Werfen Sie zu guter Letzt noch einen Blick in den Topf und prüfen Sie, ob die Erde gut durchwurzelt ist. Das sollte mit Ausnahme von kräftigen Speicherwurzeln, wie sie beispielsweise die Edel-Pfingstrose aufweist, bei den meisten Stauden gegeben sein.

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