Rhododendron und Azalee: Bunte Frühlingssträucher

Rhododendron in einem Beet mit anderen Pflanzen.

Ihr Garten ist für Blumenbeete eigentlich zu klein und der Boden eher sauer? Bunte Blütenpracht ist wunderschön, aber in Ihrem schattigen Garten wollen Blumen nicht so recht blühen? Solche Gärten sind wie geschaffen für den Rhododendron und die mit ihnen eng verwandte Azalee.

Sie lieben es nicht zu sonnig und bedanken sich für sauren Boden durch besonders üppige Blüte im Frühling. Nicht zuletzt in klein gehaltenen Stadtgärten sind sie wahre Zauberer. Besonders gut machen sie sich in Kombination mit strengeren Elementen: Ensembles mit kleinen Buchsbaum- oder Eibenhecken, Buchsbaumkugeln und Eibenzylindern, dazu Steintreppchen, Steinskulpturen oder Vasen warten nur darauf, mit dem Rhododendron und der Azalee ergänzt zu werden.

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1. Der ideale Platz für Rhododendron und Azalee 2. Die richtige Pflege von Rhododendron und Azalee
3. Der Trick mit dem Moorbeet für Rhododendron und Azalee 4. Materialliste
5. Werkzeugliste
Schattige Standorte sind für Rhododendren ideal.

1. Der ideale Platz für Rhododendron und Azalee

Haben Sie das Glück, einen großen Garten zu besitzen, so können Sie ein geschütztes, halbschattiges Plätzchen aussuchen, um Rhododendren und Azaleen zu pflanzen. Ideal sind Standorte, die ähnlich einer Waldlichtung gestaltet sind, also helle Plätze unter Gruppen von hohen Bäumen. Als Hintergrundbepflanzung eignen sich dunkelgrüne Koniferen besonders gut, weil diese die leuchtenden Blüten so richtig zur Geltung bringen. Außerdem schützen sie vor kaltem Wind, starkem Frost und dem gefürchteten Sonnenbrand, den die immergrünen Blätter sogar im Winter bekommen können.

Sowohl Rhododendren als auch Azaleen gibt es in den verschiedensten Farben, sodass für jeden Geschmack etwas dabei ist: Von Weiß bis Blau und von Rosa über Purpurrot und Lila zu Orange reicht die Farbpalette dieser Frühlingsblüher. Legen Sie sich einen Bepflanzungsplan an – dieser kann Ihnen helfen, auf die unterschiedlichen Farbtöne Rücksicht zu nehmen.

Heimwerkerin entfernt verblühte Knospen einer Azalee mit einer Gartenschere.

2. Die richtige Pflege von Rhododendron und Azalee

Rhododendron und Azalee sind relativ krankheitsresistent, können viele Jahre am selben Standort bleiben und müssen nicht regelmäßig geschnitten werden. Setzen Sie die Sträucher aber nicht zu tief, da sie sonst unter Sauerstoffmangel leiden. Wenn die Pflanzen verblüht sind, schneiden Sie die alten Blütenstände ab oder brechen Sie sie aus, um für die nachwachsenden Knospen bessere Bedingungen zum Durchtreiben zu schaffen. Passen Sie dabei jedoch gut auf, um nicht versehentlich mit den alten Blütenständen auch neue Knospen zu entfernen.

Frisch gekaufte Pflanzen stellen Sie vor dem Einpflanzen mit dem Ballen eine gute Stunde in Wasser. Wenn sie eingepflanzt sind, kommt eine Mulchschicht aus Rindenschnitzeln auf das Beet. Das verhindert nicht nur das Aufkommen von Unkraut, es hilft auch bei der „Bodengare“. Sie verschafft den Pflanzen krümelige Bodenstruktur, gleichbleibende Feuchtigkeit und leicht saure Bodenbedingungen.

Manche Rhododendren und auch Azaleen werden mit den Jahren immer unansehnlicher. Sie blühen zwar noch im Frühjahr, sind aber die restliche Zeit kein schöner Anblick. Die Blätter werden gelb und immer spärlicher, die Sträucher sind vor allem in den unteren Regionen kahl und die verbliebenen Blätter hängen traurig herunter – obwohl Sie fleißig gegossen, gedüngt und den Boden gelockert haben. Meistens ist die Ursache zu kalkiges Wasser, das durch das Grundwasser von unten oder von den Seiten eindringen kann. Beheben Sie dies, indem Sie rings um das Beet reichlich Rindenmulch einarbeiten. In hartnäckigen Fällen können Sie das Erdreich mit einer eingelegten Folie abdichten. Gießen Sie also nach Möglichkeit nur mit Regenwasser, um den Pflanzen kalkhaltiges Leitungswasser zu ersparen.

Azalee mit rosa-weißen Blüten im Topf.

3. Der Trick mit dem Moorbeet für Rhododendron und Azalee

Wer keinen sauren Gartenboden hat, muss nicht auf Azaleen und Rhododendren verzichten. Sie gedeihen auch sehr gut in Kübeln oder Töpfen.
Oder Sie legen ein sogenanntes Moorbeet an. Dazu wird der Umriss des Beetes zunächst abgesteckt. Dann graben Sie die Erde zwei Spaten tief ab. Das ausgehobene Erdreich kann an anderer Stelle im Garten Verwendung finden oder bereichert den Kompost. In die ausgehobene Grube kommt zunächst eine Schicht aus Rindenabfällen, vermodertem Holz, Sägespänen oder altem Reisig. Das bildet einen Filter gegen Kalk und macht den Boden gut durchlässig. Darauf legen Sie eine feste Folie, in die Sie zuvor kleine Wasserabzugslöcher bohren. In dieses „Bett“ kommt nun die Azaleen- oder Rhododendrenerde. In solche Beete können Sie Ihre neuen Rhododendren oder Ihre neuen Azaleen auch dann einsetzen, wenn der eigene Boden kalkig und wenig humusreich ist.

Rhododendren und Azaleen sind farbenfrohe und noch dazu pflegeleichte Pflanzen – selbst wenn Sie einen recht kleinen und oder schattigen Garten haben. Mit OBI haben Sie lange Freude an ihrer bunten Pracht.

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