Sommer- und Herbstblüher

Garten optimal verzieren

Ob und wann eine Blume blüht, hängt nicht nur von idealen Wetter- und Standortbedingungen, sondern vor allem vom Lebensrhythmus der Pflanze ab. Grundsätzlich unterscheiden Gärtner zwischen Frühjahrsblühern, Sommerblühern, Herbstblühern und Winterblühern. Wenn Sie sich in der warmen Jahreszeit am Anblick von Sommer- und Herbstblühern in Ihrem Garten erfreuen wollen, können Sie ab dem Frühjahr dafür vorsorgen.

1. Blütensträucher und Stauden: Schöne Optik, angenehmer Duft 2. Wann Sie Sommer- und Herbstblüher pflanzen sollten
3. Die bekanntesten Sommerblüher 4. Sommerblüher pflegen
5. Diese Herbstblüher sind echte Allrounder 6. Herbstblüher brauchen nur wenig Pflege
7. Blütensträucher schneiden 8. Mehrjährige Sommer- und Herbstblüher
9. Fazit
Pflanzen optimal anlegen

1. Blütensträucher und Stauden: Schöne Optik, angenehmer Duft

Der eigene Garten bereitet vor allem dann viel Freude, wenn darin viele verschiedene Pflanzen wachsen und gedeihen. Für Farbtupfer zwischen den Grünpflanzen sorgen sowohl sommerblühende Ziergehölze als auch Stauden. In den frühen Sommermonaten strecken die ersten Sommerblüher ihre Köpfe empor und machen im Anschluss Platz für die Herbstblüher. So können Sie ihren Garten von Anfang Juni bis in den November hinein mit farbenfrohen Blütensträuchern und Blumen versehen.

Sommer und Herbst werden aber nicht nur durch den Anblick der zarten Gewächse, sondern auch durch ihren besonderen Duft versüßt. Gerade bei vielen Blütensträuchern handelt es sich nämlich um Duftpflanzen, die Sie beispielsweise in Dufthecken oder ganzen Duftgärten anlegen können. Kleinere Ziergehölze und Stauden lassen sich aber auch in Kübeln und Töpfen kultivieren und eignen sich für die Begrünung von Terrasse oder Wintergarten. Die Blüten einiger Sommer- und Herbstblüher haben sogar eine gesunde Wirkung: Besenheide, Holunder, Schlüsselblumen und Weißdorn können Sie zum Beispiel verwenden, um damit einen wohltuenden Tee aufzugießen.

Wann Sie Sommer- und Herbstblüher pflanzen sollten

2. Wann Sie Sommer- und Herbstblüher pflanzen sollten

Wann der richtige Zeitpunkt ist, um Sommerblüher und Herbstblüher zu pflanzen, hängt vor allem von der Sorte der Pflanze, aber auch von Ihrem ästhetischen Empfinden ab. Wenn Sie Ihren Garten von Frühjahr bis Herbst in voller Pracht erblühen lassen möchten, sollten Sie beim Kauf der Pflanzen auf die Blühphasen achten und für jeden Monat passende Exemplare auswählen. Die meisten Sommerblüher präsentieren ihr schönstes Gewand zwischen Juni und August. Herbstblüher haben ihre Blütezeit zwischen August und November.

Da nach sehr kalten Wintern und in kühleren Regionen noch bis Mitte Mai Bodenfrost auftreten kann, sollten Sie empfindliche Sommerblüher wie Knollenbegonien und Dahlien frühestens in der zweiten Maihälfte ausbringen. Gladiolen werden hingegen bereits im April gepflanzt. Herbstblüher kommen erst im August in die Erde, da die Knollen und Zwiebeln nur sechs Wochen brauchen, um sich zu entwickeln und zu erblühen.

Bei Zusammenstellung der Blütenpflanzen für Ihren Ziergarten sollten Sie nicht nur die Blühdauer der einzelnen Pflanzen, sondern auch deren Farben berücksichtigen. Wer es verspielt und farbenfroh mag, kann verschiedenfarbige Sommer- und Herbstblüher bunt miteinander vermischen. Falls Sie einen etwas aufgeräumteren Garten bevorzugen, sollten Sie Blütensträucher und Stauden nach Farben anordnen. Im Herbst sorgen Farben wie Orange, Gelb und Rot für eine warme Gartenatmosphäre. Im Sommer können Sie auch leuchtendes Blau mit magentafarbenen oder weißen Blüten kombinieren.

Auch in der Größe sollten die Pflanzen zusammenpassen. Es empfiehlt sich, größere Pflanzen in den Beethintergrund zu setzen, kleinere eher nach vorn – so werden alle optimal präsentiert und erhalten dabei gleichzeitig genug Licht.

Bekannte Sommerblüher direkt am Hauseingang

3. Die bekanntesten Sommerblüher

Zu den bekanntesten Sommerblühern zählen Rittersporn, Mohn, Margerite, Phlox und Sonnenauge. Sehr beliebt sind auch Glockenblumen und das Tränende Herz. Da diese Stauden winterhart sind und bei guter Pflege mehrere Jahre hintereinander in voller Blüte stehen, eignen sie sich als Grundbesetzung für den heimischen Garten. Gladiolen gehören zwar nicht zu den winterharten Vertretern, sind aber besonders ausdauernd und können Ihren Garten je nach Sorte von Juni bis Oktober verschönern. Im Herbst werden die Knollen der Gladiole dann aus der Erde genommen und trocken und geschützt bis zum nächsten Frühjahr aufbewahrt. Den Sommerblüher mit dem klangvollen Namen Jungfer im Grünen wiederum müssen Sie jedes Jahr aufs Neue pflanzen. Auch Levkoje und Löwenmäulchen sowie die Kletterpflanzen Kapuzinerkresse, Wicke und Trichterwinde gehören zu den einjährigen Sommerblühern. Allerdings entwickeln sie sehr schnell üppige Triebe.

Sommerblüher umfassend pflegen

4. Sommerblüher pflegen

Die meisten Sommerblüher bevorzugen helle Standorte. Diese finden Sie vor allem auf der Südseite Ihres Grundstücks. Es muss aber nicht immer ein vollsonniger Platz sein: In der Regel passen sich die Sommerblüher den Gegebenheiten flexibel an und gedeihen auch an halbschattigen Standorten. Vor dem Pflanzen sollten Sie aber auch immer die Beschreibung der Ansprüche einer Pflanzensorte beachten, die Sie auf der Verpackung oder am Topf finden.

Sommerblühende Sträucher und Stauden fordern mitunter viel Aufmerksamkeit. Sie wollen gegossen und gepflegt und vor Schädlingen geschützt werden. Sobald ihre Blüten zu welken beginnen, sollten sie abgeschnitten werden, um Platz für neue Triebe und Knospen zu schaffen. Dünger ist nicht unbedingt erforderlich, kann das Wachstum aber fördern, wenn Ihr Gartenboden eher arm an Nährstoffen ist. Besonders pflegeleicht sind Sonnenblumen. Auch Wucherblumen, Ringelblumen und Glockenblumen gelten als sehr genügsam.

Herbstblüher sind sehr robust

5. Diese Herbstblüher sind echte Allrounder

Ziehen sich Sommerpflanzen wie Mohn, Flieder, Junkerlilie, Zierrhabarber, Jasmin und Veilchen zurück, schlägt die Stunde der Herbstblüher. Sie blühen selbst bei niedrigen Temperaturen, viel Regen und wenigen Sonnenstunden – und können frei gewordene kahle Stellen im Garten wunderbar füllen.

Zu den beliebtesten Herbstblühern gehören Dahlien, Chrysanthemen, Astern, Anemonen, Tagetes sowie Knöterich. Mit ihren schönen Blüten bringen sie Farbe in die immer dunkler werdende Jahreszeit und erleichtern so den Abschied von den Sommerblühern.

Herbstblüher brauchen nur wenig Pflege

6. Herbstblüher brauchen nur wenig Pflege

Ob im Blumenbeet, im Balkonkasten oder im Kübel – Herbstblüher fühlen sich in der Regel an allen hellen oder halbschattigen Standorten wohl. Zudem verlangen sie nur wenig Pflege. Aufgrund des häufigeren Niederschlags im Herbst brauchen Sie Ihre Blütensträucher und Stauden in den späten Monaten meist nicht mehr zu gießen. Dünger ist lediglich während der Wachstumsphase im Frühjahr vonnöten. Wichtig ist aber, verwelkte Blütenteile regelmäßig zu entfernen, damit sich die Pflanzen problemlos entwickeln können.

Blütensträucher schneiden

7. Blütensträucher schneiden

Egal, ob Sommerblüher oder Herbstblüher, die meisten Arten von Ziergehölzen benötigen vor dem Austrieb – also während der Vegetationsruhe im Winter oder im zeitigen Frühjahr – einen Rückschnitt. Ganz im Gegensatz zu Frühjahrsblühern oder Winterblühern: Die werden nämlich erst nach der Blüte gestutzt.

Die meisten sommerblühenden Ziersträucher sollten bis auf ein Drittel oder ein Viertel ihrer ursprünglichen Größe zurückgeschnitten werden. Das regt die Pflanzen dazu an, wieder stark auszutreiben und im Sommer viele Blüten zu bilden. Wenn Ihre Blütensträucher zu dicht werden, sollten Sie schwächere Triebe entfernen. Jungtriebe und Einjahrestriebe bleiben stehen.

Auch beim Schnitt ist es allerdings wichtig, dass Sie die unterschiedlichen Bedürfnisse der einzelnen Sommerblüher und Herbstblüher, die in Ihrem Garten gedeihen, berücksichtigen. Diejenigen, die generell nur sehr langsam wachsen, benötigen keinen Rückschnitt. Andere wie der Sommerflieder hingegen entwickeln sich so schnell, dass Sie sie guten Gewissens einmal im Jahr schneiden können.

Wiederkehrende Sommer- und Herbstblüher

8. Mehrjährige Sommer- und Herbstblüher

Einige Sommer- und Herbstblüher beleben den Garten nur eine Saison lang, andere hingegen kommen im nächsten Jahr wieder. Generell benötigen einjährige Pflanzen weniger Pflege als mehrjährige. Einige der Letzteren brauchen dafür aber einen guten Winterschutz, um es ins neue Jahr zu schaffen. Empfindliche Knollen und Zwiebeln werden zur Überwinterung ausgegraben, während einige Stauden und Sträucher über den Wurzeln mit Reisig oder Vlies abgedeckt werden können. Auch ein durchlässiger Boden und ein geschützter Standort sind für die Überwinterung empfindlicher Pflanzen wichtig. Da die Stauden ohne ihre Blüten nur schwer identifizierbar sind, können Sie im Winter außerdem kleine Namensschilder anbringen. So verlieren Sie zwischen all den grünen Sträuchern nicht den Überblick.

9. Fazit

Sommer- und Herbstblüher können Gartenbesitzer über viele Monate erfreuen und den Garten in eine farbenfrohe Oase verwandeln. Gerade in dieser Zeit ist die Vielfalt an blühenden Gewächsen besonders groß. Wer rechtzeitig Sommer- und Herbstblüher aussäht oder pflanzt, kann sich bis in den späten Herbst hinein daran erfreuen – und für den nahenden Winter Energie tanken.

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