Mit Kübelpflanzen gestalten

Mit Kübelpflanzen gestalten
Kübelpflanzen sind mobil und lassen sich immer dort in Szene setzen, wo man sie gerade braucht. Durch die Pflanzung in Kübeln können Sie auch Gewächse im Garten pflegen, die unsere Winter sonst nicht überstehen. Im Sommer sorgen sie für Urlaubsstimmung auf Terrasse und Balkon, in der kalten Jahreszeit kommen die Pflanzgefäße in ein Winterquartier.

Aber nicht nur mediterrane Klassiker wie Oleander, Olivenbaum, Palmen und Zitrusbäumchen fühlen sich in Töpfen wohl, auch viele andere Sträucher, Kleinbäume, Stauden, Rosen, Kräuter und Sommerblumen lassen sich in Gefäßen pflegen.
1. Kübelpflanzen sind ideal für schwierige Ecken 2. Kübelpflanzen schaffen Privatsphäre
3. Kübelpflanzen setzen Akzente 4. Nicht auf die Pflanzen, auch auf die Gefäße kommt es an
Kübelpflanzen sind ideal für schwierige Ecken

1. Kübelpflanzen sind ideal für schwierige Ecken

In jedem Garten gibt es Plätze, die schwierig zu bepflanzen sind. Dicht am Haus schränken Fundament und Drainagen den Wurzelraum ein. Im Traufschatten des Dachs bleibt der Boden meist trocken. Mit Kübelpflanzen können Sie auch diese Bereiche einfach mit Farbe und Leben füllen. Ob Sie winterharte Sträucher wie Buchsbaum wählen oder jedes Jahr mit Sommer- und Balkonblumen neue Farbakzente setzen, bleibt Ihnen und Ihrer Fantasie überlassen.
Kübelpflanzen, die im Winter draußen bleiben, sind frostempfindlicher als ausgepflanzte Exemplare, da der Wurzelballen im Topf schneller durchfriert. Das ist aber kein Problem, wenn Sie die Kübel an eine schützende Hauswand stellen und mit Vlies oder Jutesäcken umwickeln.

Kübelpflanzen schaffen Privatsphäre

2. Kübelpflanzen schaffen Privatsphäre

Pflanzen in Töpfen und Kübeln eignen sich vortrefflich, um im Garten einzelne Bereiche abzutrennen und für Privatsphäre zu sorgen. Dabei kommt es oft gar nicht so sehr darauf an, sich tatsächlich abzuschotten, sondern auf eine gefühlte Trennung. So wie hier, wo eine Reihe von Stauden in hohen Gefäßen den Sitzplatz vom Rasen abgrenzt.
Viele Pflanzen sind nur für wenige Wochen attraktiv, zum Beispiel wenn sie blühen. In Kübeln können Sie die Pflanzen während ihrer Blütezeit dort platzieren, wo Sie diese am besten genießen können. Während der übrigen Monate im Jahr stehen sie in einer unauffälligeren Ecke im Garten oder auf der Terrasse.

Kübelpflanzen setzen Akzente

3. Kübelpflanzen setzen Akzente

Viele Kübelpflanzen lassen sich in Form schneiden. Buchs und Lorbeer, die Portugiesische Lorbeerkirsche oder Liguster können Sie in Kugel-, Kegel- oder Pyramidenform stutzen. Manche, wie diese Lorbeer-Hochstämmchen, haben sogar kunstvoll gedrehte Stämme. Und wieder andere, wie Kiefern und Japanische Hülse, verbreiten als Großbonsai Asia-Flair im Garten. Kübelpflanzen können Sie auch so platzieren, dass der Eindruck entsteht, sie wachsen direkt im Beet. So lässt sich der Garten mit exotischen Gewächsen bereichern, die frei ausgepflanzt nur eine Saison überleben würden.

Noch natürlicher wirken ins Beet integrierte Kübelpflanzen, wenn man die Gefäße im Boden versenkt. Am einfachsten geht dies, wenn man in das Bodenloch einen nur etwas größeren, leeren Kübel (ohne Boden, damit es keine Staunässe gibt) stellt und die Kübelpflanze dann dort platziert. Dann rutscht die Erde vom Rand nicht ins Loch nach. Im Herbst lassen sich die Kübelpflanzen einfach aus dem Loch heben und im Frühjahr wieder im Beet platzieren

Nicht auf die Pflanzen, auch auf die Gefäße kommt es an

4. Nicht auf die Pflanzen, auch auf die Gefäße kommt es an

Ton und Terrakotta sind natürlich Klassiker als Pflanzgefäße. Es gibt aber noch viele andere geeignete Materialien wie Kunststoff, Metall, Kunststein oder Holz. Einfache Kunststofftöpfe haben den Nachteil, dass sie mit der Zeit spröde werden und splittern. Es gibt jedoch hochwertige Kunststoffgefäße, die Ton- oder Steintöpfen nachempfunden sind. Sie lassen sich optisch fast nicht vom Original unterscheiden, sind aber viel leichter und einfacher zu transportieren. Metallgefäße aus Eisen rosten leicht, was auf dem Boden Spuren hinterlässt, die sich nur schwer entfernen lassen. Ein Untersetzer verhindert dies.

Gefäße aus porösem Naturstein wie Sandstein sollten im Winter frostfrei stehen, denn wenn die Erde in ihnen gefriert und sich das Wasser im Substrat ausdehnt, können sie auseinanderbrechen. Gefäße aus Granit oder Porphyr sind unempfindlicher, da diese Gesteine keine Feuchtigkeit aufnehmen.

Die OBI GmbH & Co. Deutschland KG schließt bei nicht sach- und fachgerechter Montage entsprechend der Anleitung sowie bei Fehlgebrauch des Artikels jede Haftung aus. Ihre gesetzlichen Ansprüche werden hierdurch nicht eingeschränkt. Achten Sie bei der Umsetzung auf die Einhaltung der persönlichen Sicherheit, tragen Sie, wenn notwendig, entsprechende Schutzausrüstung. Elektrotechnische Arbeiten dürfen ausschließlich von Elektrofachkräften (DIN VDE 1000-10) ausgeführt werden. Bei dem Aufbau der Artikel müssen die Arbeiten nach BGV A3 durchgeführt werden. Führen Sie diese Arbeiten nicht aus, wenn Sie mit den entsprechenden Regeln nicht vertraut sind. Wir sind um größte Genauigkeit in allen Details bemüht.

Nach oben