Ziergräser, Schilf und Farn

Gräser und Farne rund um einen Gartenteich.

Geschickt platzierte Gräser können Gärten einen ganz besonderen Reiz geben. Sie verleihen Beeten eine natürliche Note, lösen Übergänge zwischen Steinen, Mauern und Wegen auf und mildern starke Farbkontraste. Neben den bekannten Arten wie Pampasgras und Bambus bieten sich viele weitere Ziergräser in verschiedenen Höhen an. OBI zeigt Ihnen, welche verschiedenen Arten es gibt und wann Farne, Ziergräser oder Schilf besonders zur Geltung kommen.

1. Verschiedene Arten von Ziergräsern 2. Hochwüchsige Grassorten
3. Niedrige Grassorten 4. Farne
5. Materialliste 6. Werkzeugliste
Verschiedene Ziergräser in einer Gruppe.

1. Verschiedene Arten von Ziergräsern

Zu den beliebtesten halbhohen Grasarten zählt der Blaustrahlhafer (Avena sempervirens). Die Segge, auch das braune Steppengras genannt, gibt es in verschiedenen Arten, einige davon sind auch winterhart.

Die niedrigen Arten sind hauptsächlich Schwingelgräser, von denen einige dichte Horste bilden oder schöne grüne Polster. Das blaue Igelborstengras wird 10 bis 15 cm hoch. Bärenfellgras bildet dichte Polster auch über Wegkanten und Steine. Festuca volesiaca behält seine blaugraue Farbe bis in den Winter.

Hochwüchsige Grassorte.

2. Hochwüchsige Grassorten

Setzen Sie hochwüchsige Arten wie Pampasgras oder Riesenchinaschilf als Solitäre – sie wirken in einem blühenden Garten außerordentlich reizvoll. Wichtig ist, dass Sie Pampasgras im Herbst nicht herunterschneiden. Durch die Schnittstellen kann gefrierendes Wasser in den Wurzelbereich dringen und die Pflanze schädigen. Am besten binden Sie die Gräser im Spätherbst mit Bast zusammen und bedecken sie mit Laub, das mit Dachpappe oder Holzlatten beschwert wird. Diese Laubhaufen gewähren auch Igeln den nötigen Schutz über den Winter.

Niedrige Grassorte an einem Kiesweg.

3. Niedrige Grassorten

Wenn Sie einen kleinen Garten haben, empfehlen sich niedrige Grassorten. In weitläufigeren Gartenanlagen wirken Gräser in Gruppen sehr ansprechend – am besten jeweils drei zueinander passende Arten, in verschiedenen Wuchshöhen: niedrig, mittel und hoch wachsend. Das lässt das Arrangement natürlicher wirken.

Bei der Wahl der passenden Gräser sind Blattwerk, Fruchtstände und Laubverfärbung interessant: Im Herbst entfalten einige Grasarten wunderschöne fedrige Büschel, andere wiederum, wie das Federborstengras (Lampenputzergras oder auch Pennisetum alopecuroides var viridescens), bilden Borsten aus. Im Winter entwickeln viele Gräser besonders bei Raureif reizvolle Effekte. Deshalb empfiehlt es sich, sie nicht im Herbst abzuschneiden, sondern erst im darauf folgenden Frühjahr.

Die optimale Wirkung erreichen Sie wenn mit den Gräsern kombinierte Sommerblumen und Stauden auf die Wuchshöhe abgestimmt sind. Denn niedrig wachsende Polsterstauden verschwinden leicht in hohem Chinaschilf, kleine Grasbüschel wirken am Fuße hoch wachsender Stauden etwas verloren. Ideal sind halbhohe Grassorten, sie verdecken kleine Schönheitsfehler bei Stauden und Ziersträuchern.

Besonders effektvoll lassen sich Gräser und Schilf mit Wasser, z. B. an einem kleinen Teich, kombinieren. Geeignet dafür sind Schilfrohr, Chinaschilf, Binsen, Riedgräser, Federborstengras und Zyperngras.


Farn in Kombination mit Rosen und anderen Stauden

4. Farne

Farne wirken sehr romantisch und lassen sich gut mit Pfingstrosen, Efeu, Silberkerzen, Astilben, Maiglöckchen, Anemonen und Lilien kombinieren. Sie lieben lichten Schatten und einen schwach sauren Boden. Dünger benötigen sie kaum, dafür viel Feuchtigkeit und sehr lockeren Boden.

Manche Farne gedeihen auch im Schatten, sogar unter Nadelbäumen, unter Sträuchern tun sie sich allerdings schwer. Stimmen die Bedingungen, so wachsen Farne problemlos und vermehren sich gut. Am besten setzen Sie sie im Frühjahr, dann können sie sich in der warmen Jahreszeit entwickeln.

Es gibt sommergrüne Farne wie den Wurmfarn (Dryopteris filix-mas) und wintergrüne Farne wie die Hirschzunge (Asplenium scolopendrium). Beide lässt man den Winter über ungeschnitten. Im Frühling können Sie sie dann zurückschneiden. Auch in der Wuchshöhe gibt es Unterschiede: Vom 10 cm hohen Milzfarn (Asplenium ceterach oder Ceterach officinarum) bis zum mehr als 1 m hoch wachsenden Riesenwurmfarn (Dryopteris goldieana) sind nahezu alle Größen vertreten.

Ziergräser, Schilf und Farne sind eine stimmige Ergänzung zu bunten Stauden oder anderen immergrünen Sträuchern in Ihrem Garten. Eine große Auswahl an Pflanzen sowie fachkundige Beratung finden Sie in Ihrem OBI Markt.


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