Ideen & Tipps für ein grünes Zuhause
02/2016 Februar 2016
Trompetenbaum, Standort
Hausbaum Kugel-Trompetenbäume benötigen einen sonnigen bis halbschattigen Standort mit ausreichend Platz zu benachbarten Bäumen.

Gartengestaltung Baum-
Special

Neben dem Herbst bieten sich auch die Frühjahrsmonate März und April für die Pflanzung von Obstbäumen oder anderen Gehölzen an. Dann tragen sie keine Blätter mehr oder noch kein Laub, verdunsten kaum Wasser und können die Zeit, bis sie Wurzeln gebildet haben, besser überstehen. Bei milder Witterung können bereits im Februar die ersten Bäume gepflanzt werden. Für wärmebedürftige Arten wie Aprikosen oder Pfirsiche empfiehlt sich ausschließlich eine Frühjahrspflanzung. Zudem müssen größere Rückschnittarbeiten vor Ende Februar erledigt werden.

Jetzt ist außerdem eine gute Zeit, um Obstgehölze mit Dünger zu versorgen. Etwa alle zwei Jahre sollte gedüngt werden. Besonders gut eignet sich organischer Dünger aus reifem Kompost, vermischt mit Hornspänen oder Hornmehl, oder gut abgelagerter Mist, der auf der Baumscheibe beziehungsweise unter dem Strauch verteilt wird. Harken Sie den Dünger leicht ein und decken Sie ihn zusätzlich mit Mulch ab, damit die Bäume von Unkraut frei gehalten werden.

Baumscheibe, Mulchschicht
Hilfestellung Um das Anwachsen der Bäume zu fördern und den Unkrautwuchs zu mindern, werden Baumscheiben mit einer Mulchschicht abgedeckt.
Baum pflanzen, festdrücken Baum pflanzen, festdrücken
Hohlräume entfernen Achten Sie beim Pflanzen eines Baums (hier eine Kiefer) immer darauf, dass die Erde an den Wurzeln fest angedrückt wird.

Richtig Pflanzen

Vor dem Pflanzen sollten die Wurzeln kräftig gewässert werden. Das Pflanzloch sollte immer doppelt so groß wie der Umfang des Wurzelballens sein. Lockern Sie den Boden tiefgründig und entfernen Sie, bevor Sie den Baum einsetzen, alle beschädigten Wurzelteile. So können die Baumwurzeln ausreichend tief in das Erdreich eindringen. Wird der Boden nicht richtig gelockert, kann er mit Kümmerwuchs oder frühzeitiger Vergreisung reagieren. Schlagen Sie dann nahe dem Stamm einen Pfahl ein, damit der Baum mit einem Kokosstrick daran festgebunden werden kann und sicheren Halt bekommt. Bei veredelten Bäumen muss die Veredelungsstelle etwa zehn Zentimeter über der Erdoberfläche liegen. Ansonsten werden Gehölze so tief gepflanzt, wie sie vorher auch in der Baumschule standen. Sie erkennen die Pflanztiefe an der Rindenfärbung. Geben Sie zusätzlich noch gut verrotteten Kompost in das Pflanzloch. Zu guter Letzt wird die Erde festgetreten und gründlich angegossen. Bilden Sie außerdem einen kleinen Wall aus Erde rund um die Baumscheibe, damit sich Regen- und Gießwasser besser im Wurzelbereich sammeln kann.

Pflanzloch, Wurzelballen
Perfekt positioniert Beim Pflanzen eines Obstbaums muss das Pflanzloch immer doppelt so breit und tief sein wie der Wurzelballen.
Rindenprodukte

Gesunde und schöne Pflanzen

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Apfelbaum, Insekten
Gutes Tun Kleine Streuobstwiesen bieten neben der jährlichen Ernte auch einen Lebensraum für zahlreiche Tiere und Insekten.

Welcher Baum darf es denn sein?

In einem Bauerngarten darf ein Obstgehölz wie ein Apfel- oder Birnbaum natürlich nicht fehlen. Sie spenden nicht nur Schatten, sie versorgen uns auch mit leckeren Früchten. Bei Obstgehölzen muss in der Nähe ein sogenannter Befruchter stehen, also Apfel-, Birnen- oder Süßkirschensorten, die zur selben Zeit blühen. Auch Zieräpfel können diese Rolle übernehmen. Welche Pflanzen außerdem ausgezeichnet in einen Bauerngarten passen und wie Sie diesen anlegen, verraten wir Ihnen in unserem OBI Beetplaner.

Felsenbirnen (Armelanchier) sind hübsche Sträucher für den Garten. Sie werden etwa drei bis vier Meter groß, kommen mit fast jedem Gartenboden zurecht und bevorzugen Sonne bis Halbschatten. Sie müssen nur wenig geschnitten werden. Falls Triebe aneinanderreiben, sollten sie im Februar (bei Temperaturen über minus fünf Grad), kurz vor dem Austrieb, geschnitten werden. Ab April zeigen sich zahlreiche weiße Blüten sowie die kupferfarbenen Blätter. Die Früchte sind kugelig, fast schwarz und essbar. Im Herbst färbt sich das Laub herrlich rot.

Apfelbaum, Insekten
Gutes Tun Kleine Streuobstwiesen bieten neben der jährlichen Ernte auch einen Lebensraum für zahlreiche Tiere und Insekten.
Felsenbirne, Blüte
Lockmittel Felsenbirnen wachsen mehrstämmig als Großstrauch und locken ab April mit reichen und herrlich weißen Blüten Bienen an.
Kätzchenweide, überhängend
Hängepartie Das typische Merkmal der hängenden Kätzchenweide ist der attraktive Wuchs in Form einer überhängenden Krone.
Hängende Kätzchenweide

Ein Baum aus lieblichem Charme

Die Hängende Kätzchenweide ist ein Kind der Liebe: Sie geht aus einer Liaison zweier Weidenarten hervor, was sich nicht zuletzt in ihrer anmutigen Erscheinung ausdrückt.

Hängende Kätzchenweide entdecken
Hängende Kätzchenweide

Auch Kugel-Trompetenbäume (Catalpa bignonioides) oder Hängende Kätzchenweiden (Salix caprea Pendula) sind eine tolle Attraktion im Garten. Kugel-Trompetenbäume begeistern mit einem spät austreibenden dichten Blätterdach, das herrlich duftet. Die Bäume sollten sonnig und vor Wind und Frost geschützt stehen. Kätzchenweiden bleiben mit etwa zwei Metern Wuchshöhe relativ niedrig und wirken auch in kleinen Gärten prima in Beeten oder als Solitär. Werden sie auf Rasenflächen gepflanzt, sollte ein Pflanzring angelegt werden. Die üppige Baumkrone verhindert den Lichteinfall und lässt den Rasen gelb werden. Das Ziergehölz kommt mit allen Gartenböden prima zurecht, es benötigt aber einen sonnigen bis halbschattigen Platz. Im Frühjahr blüht sie mit gelben bis silbrigen Kätzchen und ihre langen Triebe hängen in Höhe der Veredelungsstelle bogig bis auf die Erde herunter. Im Herbst präsentiert das Ziergehölz eine gelbliche Herbstfärbung, bevor es schließlich seine Blätter abwirft. Nach der Blüte wird er jedes Jahr ordentlich zurückgeschnitten, damit die schöne Wuchsform erhalten bleibt.

Hängende Kätzchenweide

Ein Baum aus lieblichem Charme

Die Hängende Kätzchenweide ist ein Kind der Liebe: Sie geht aus einer Liaison zweier Weidenarten hervor, was sich nicht zuletzt in ihrer anmutigen Erscheinung ausdrückt.

Hängende Kätzchenweide entdecken
Hängende Kätzchenweide

„Obstgehölze spenden nicht nur wohltuenden Schatten, sie versorgen uns auch mit leckeren Früchten.“

Obstbaumschnitt, Zweige Obstbaumschnitt, Zweige
Obstbaumschnitt Entfernen Sie zunächst alle Zweige, die ins Kroneninnere gehen, sowie die, die sich überdecken oder gegenseitig behindern.

Winterschnitt an Obstbäumen

Der Obstbaumschnitt ist im Winter eine der Hauptaufgaben im Garten. Mit dem Schnitt zur richtigen Zeit begünstigen Sie den Neuaustrieb und sorgen so für optimale Voraussetzungen für die nächste Ernte. Bis spätestens Ende Februar sollte der Gehölzschnitt abgeschlossen sein. Die Säfte in den holzigen Pflanzen beginnen dann wieder zu steigen, bei einem zu späten Schnitt würden die Bäume ausbluten. Außerdem beginnen die Vögel im Garten ab Anfang März, ihre Nester zu bauen. Die kalten Temperaturen verhindern den Pilzbefall und mit Beginn der Vegetationsperiode kann der Baum schützendes Gewebe ausbilden. Der Schnitt fördert nicht nur die Gesundheit und die Größe der Früchte, geschnittene Obstbäume sind vitaler und stabiler. Da jetzt kein Laub an dem Baum hängt, erkennt man außerdem leichter, welche Äste entfernt werden müssen.

Vor allem frisch gepflanzte Bäume benötigen einen sogenannten Pflanzschnitt, damit der Baum seine gewünschte Form bekommt. In den ersten fünf Jahren wird die Krone des Baums mit einem Erziehungsschnitt in Form gebracht. Dabei bleibt nur ein Haupttrieb stehen, alle anderen nach oben wachsenden Triebe werden bis zum Stamm zurückgeschnitten. Dazu werden rund um den Baum drei oder vier Leitäste ausgewählt, die möglichst waagerecht wachsen und mit dem Haupttrieb die Form der Krone ausmachen sollen.

Achten Sie darauf, dass sie gut verteilt sind und auf verschiedenen Höhen am Stamm sitzen. In den folgenden Jahren wird nicht nur der Haupttrieb in jedem Frühjahr eingekürzt, sondern auch alle Konkurrenztriebe, die an den Leitästen wachsen, sowie Triebe, die bereits abgestorben sind oder steil nach oben wachsen. Wer nur wenig Zeit hat, schneidet nur sich überkreuzende und aneinanderreibende sowie in die Mitte des Baums wachsende Äste. Selbst durch einen zügigen schwachen Rückschnitt bilden die Bäume weniger Wassertriebe.

Obstbaumschnitt, Zweige Obstbaumschnitt, Zweige
Obstbaumschnitt Entfernen Sie zunächst alle Zweige, die ins Kroneninnere gehen, sowie die, die sich überdecken oder gegenseitig behindern.

Winterschnitt an Obstbäumen

Der Obstbaumschnitt ist im Winter eine der Hauptaufgaben im Garten. Mit dem Schnitt zur richtigen Zeit begünstigen Sie den Neuaustrieb und sorgen so für optimale Voraussetzungen für die nächste Ernte. Bis spätestens Ende Februar sollte der Gehölzschnitt abgeschlossen sein. Die Säfte in den holzigen Pflanzen beginnen dann wieder zu steigen, bei einem zu späten Schnitt würden die Bäume ausbluten. Außerdem beginnen die Vögel im Garten ab Anfang März, ihre Nester zu bauen. Die kalten Temperaturen verhindern den Pilzbefall und mit Beginn der Vegetationsperiode kann der Baum schützendes Gewebe ausbilden. Der Schnitt fördert nicht nur die Gesundheit und die Größe der Früchte, geschnittene Obstbäume sind vitaler und stabiler. Da jetzt kein Laub an dem Baum hängt, erkennt man außerdem leichter, welche Äste entfernt werden müssen.

Vor allem frisch gepflanzte Bäume benötigen einen sogenannten Pflanzschnitt, damit der Baum seine gewünschte Form bekommt. In den ersten fünf Jahren wird die Krone des Baums mit einem Erziehungsschnitt in Form gebracht. Dabei bleibt nur ein Haupttrieb stehen, alle anderen nach oben wachsenden Triebe werden bis zum Stamm zurückgeschnitten. Dazu werden rund um den Baum drei oder vier Leitäste ausgewählt, die möglichst waagerecht wachsen und mit dem Haupttrieb die Form der Krone ausmachen sollen.

Achten Sie darauf, dass sie gut verteilt sind und auf verschiedenen Höhen am Stamm sitzen. In den folgenden Jahren wird nicht nur der Haupttrieb in jedem Frühjahr eingekürzt, sondern auch alle Konkurrenztriebe, die an den Leitästen wachsen, sowie Triebe, die bereits abgestorben sind oder steil nach oben wachsen. Wer nur wenig Zeit hat, schneidet nur sich überkreuzende und aneinanderreibende sowie in die Mitte des Baums wachsende Äste. Selbst durch einen zügigen schwachen Rückschnitt bilden die Bäume weniger Wassertriebe.

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