DOs & DONts

Manchmal ist es gar nicht so leicht zu erkennen, was bei der Gartenarbeit richtig ist und was falsch. Damit Sie auf Nummer sicher gehen können, stellen wir Ihnen jeden Monat passend zur Jahreszeit einige empfehlenswerte, aber auch nicht empfehlenswerte Aktionen vor.

DOs

Kübelpflanzen
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Kübelpflanzen zurückschneiden

Kübelgewächse erhalten einen Rückschnitt, wenn sie aus dem Winterquartier wieder auf Balkon und Terrasse umziehen. Das regt die Neubildung von Blütentrieben an, fördert die Verzweigung und somit einen buschigen Wuchs. Schneiden Sie dafür die alten Triebe um ca. ein Drittel zurück, Exemplare mit sehr langen Trieben um ca. die Hälfte. Schneiden Sie nicht tief bis in verholzte Bereiche zurück, sonst treibt die Pflanze dort womöglich nicht mehr aus.

Stauden
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Stauden und Rosen zurückschneiden

Sobald die Gefahr starker Fröste im Frühjahr gebannt ist, wird es Zeit für den Rückschnitt von Stauden und Rosen. Achten Sie insbesondere bei Gräsern darauf, die Austriebstelle der Halme an der Basis beim Schnitt nicht zu verletzen. Abgestorbene Staudenstängel schneiden Sie bis knapp über den Boden zurück. Das frische Grün der neuen Triebe ist eventuell an der Bodenoberfläche schon erkennbar. Beim Rückschnitt von Rosen ist darauf zu achten, dass Sie die Schere knapp über einer nach außen weisenden Knospe ansetzen.

Vogel
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Vögel weiter füttern

Früher war es verpönt, Vögel auch im Sommer zu füttern, damit sie ihren natürlichen Instinkt bei der Nahrungssuche nicht verlieren. Mittlerweile sind Vogelkundler überzeugt, dass die natürlichen Nahrungsquellen im Umfeld intensiv genutzter Agrarlandschaften nicht mehr ausreichen, um den Singvogelbestand langfristig zu sichern. Sie helfen den gefiederten Gästen in Ihrem Garten bei der Brut und Aufzucht der Jungvögel daher enorm, wenn Sie ihnen die ganze Saison über hochwertiges Futter anbieten.

Umtopfen
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Umtopfen der Zimmerpflanzen

Zimmerpflanzen tut nach der winterlichen Ruhepause und der langen Zeit in warmer Heizungsluft eine kleine Fitnesskur gut. Befreien Sie die Blätter von Grünpflanzen unter einer lauwarmen Dusche von Staub oder wischen Sie empfindliche Gewächse mit einem Baumwolltuch feucht ab. Alle zwei bis drei Jahre sollten Sie Zimmerpflanzen auch in einen größeren Topf umpflanzen und dabei mit frischer Zimmerpflanzenerde versorgen. Diese ist vorgedüngt und wird die Pflanzen über mehrere Wochen mit den nötigen Nährstoffen versorgen, die sie zur Blatt- und Blütenbildung brauchen. Eine große Auswahl an Qualitätserden finden Sie selbstverständlich in Ihrem OBI Markt.

Rankhilfe
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Rankhilfen anbringen

Bei einjährigen Kletterpflanzen und hochwüchsigen Stauden sollten Sie die Rankhilfen am besten schon vor dem Austrieb installieren. Haben die Pflanzen erst eine gewisse Höhe erreicht, wird es nämlich schwierig, die Triebe einzufädeln, ohne dass sie abknicken oder brechen. Manchen Pflanzen kann man beim Wachsen in dieser Zeit förmlich zuschauen. Andere, die zwar weniger hoch werden, dafür aber große Blüten bilden, halten sich zunächst noch ohne Stütze, knicken dann aber bei Wind leicht um oder werden bei Regen zu schwer.

DONts

Kübelpflanze
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Kübelpflanzen ins Freie

Auch wenn manche Tage jetzt vielleicht schon verlockend warm sind: Kälteempfindliche Topfgewächse sollten Sie noch nicht über Nacht draußen lassen. Die Nächte sind weiterhin empfindlich kühl und auch die Frostgefahr ist noch nicht gebannt.

Zwiebelblume
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Abgeblühte Zwiebelblumen abschneiden

Blumenzwiebeln tanken nach der Blüte neue Energie für das Folgejahr. Es wäre deshalb ein großer Fehler, nicht nur die verwelkten Blüten, sondern auch ihre Blätter abzuschneiden. Die Blätter benötigen die Pflanzen noch für die Photosynthese, d. h. für wichtige Stoffwechselprozesse. Warten Sie deshalb, bis die Blätter nach einigen Wochen verwelken. Die Blüten dagegen werden abgeschnitten, bevor sie Samenkapseln bilden. Denn dies kostet die Pflanzen nur unnötig viel Kraft und hat für die Vermehrung der Pflanzen keinerlei Vorteile.

Ziergehölze
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Früh blühende Ziergehölze schneiden

Forsythie, Scheinquitte, Goldregen, Mandelbäumchen und andere Frühlingsblüher unter den Ziergehölzen bilden ihre Blüten an Vorjahrestrieben und sollten deshalb im zeitigen Frühjahr nicht eingekürzt werden, um die wenige Wochen später blühenden Zweige zu verschonen.

Obstgehölze
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Obstgehölze nach dem Austrieb schneiden

Im zeitigen Frühjahr setzt der Saftstrom in den Gehölzen nach der Winterruhe wieder ein. Der Druck in den Leitungsbahnen ist dann sehr hoch, um Triebe und Knospen bis in die äußersten Spitzen des Gehölzes mit Wasser und Nährstoffen zu versorgen. Schneidet man den Baum in dieser Zeit, tritt an den Schnittstellen fortlaufend Pflanzensaft aus und die Wunde verheilt nur schlecht.

Dicht
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Zu dicht aussäen und pflanzen

Sie tun sich keinen Gefallen, wenn Sie die sortenabhängigen Pflanzabstände bei der Aussaat und beim Einsetzen der Jungpflanzen nicht einhalten. Zu dicht gesäte oder gepflanzte Gemüse oder Kräuter müssen sonst später aufwendig vereinzelt werden, damit sie sich zu kräftigen Pflanzen entwickeln können.

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