Ideen & Tipps für ein grünes Zuhause
03/2016 März 2016

DOs & DONts

Manchmal ist es gar nicht so leicht zu erkennen, was bei der Gartenarbeit richtig ist und was falsch. Damit Sie auf Nummer sicher gehen können, stellen wir Ihnen jeden Monat passend zur Jahreszeit einige empfehlenswerte Tätigkeiten vor und sagen Ihnen, was Sie vermeiden sollten.

DOs

Boden umgraben
1

Boden für die Gemüsekultur vorbereiten

Wer Gemüse ernten will, muss die Beete auf die Kultur vorbereiten: Jungpflanzen und Sämlinge wachsen nur in krümeliger und lockerer Erde gut. Ist der Boden zu schwer, so kann man mit Sand die Durchlässigkeit erhöhen. Humusgehalt und Fruchtbarkeit lassen sich mit Kompost und bei Bedarf mit Düngergaben steigern. Zur Vorbereitung von Pflanzung oder Saat arbeiten Sie die Erde mit Grubber oder Hacke durch. Wurzelreste, Unkräuter und Steine werden dabei entfernt. Abschließend zieht man die Fläche mit dem Rechen glatt.

Reife Himbeeren am Strauch
2

Beerenobst pflanzen

Wer frische Beeren noch in diesem Jahr ernten will, pflanzt jetzt im Container kultivierte Sträucher, die rasch anwachsen und Früchte bringen. Die meisten Beeren mögen einen mehr oder weniger sonnigen Standort sowie lockeren, humosen Boden. Ein Sonderfall sind die Heidelbeeren, für die die Bodenreaktion sauer sein muss. Beim Pflanzen sollte man den notwendigen Abstand einhalten, damit sich die Sträucher gut entwickeln können. Wie groß der Abstand für die jeweiligen Pflanzen sein muss, können Sie der Verpackung entnehmen.

Phoenix-Palme
3

Mediterrane an geschützte Plätze stellen

Mediterrane Pflanzen halten durchaus einige Minusgrade aus, deshalb kann man sie jetzt an einem wolkenbedeckten, milden und windstillen Tag aus dem Winterquartier ins Freie holen. An einem schattigen Standort können sie sich am besten akklimatisieren, denn direkte Sonnenstrahlung würde ihre Blätter verbrennen. Ist der Topf zu klein geworden, kann auch ein Umtopfen notwendig sein. Und nicht vergessen: bei Frostgefahr über Nacht hereinholen oder mit Wärmevlies abdecken!

Frischer Rosentrieb mit saftig grünen Blättern
4

Altes Rosenlaub entfernen

Herabgefallenes Rosenlaub ist oft voller Pilzsporen, etwa des Sternrußtaus oder des Rosenrosts. Damit die Neutriebe nicht infiziert werden, sollte es mit dem Laubrechen entfernt und in der Biomülltonne entsorgt werden. Laub, das nach dem Winter noch an den Rosen hängt, sollten Sie ebenfalls entfernen – auch wenn es ganz gesund aussieht. Werden Ihre Rosen trotzdem immer wieder von Pilzen befallen, kann ein Stärkungsmittel oder Fungizid helfen.

Rückschnitt Clematis im Frühling
5

Sommer­blühende Clematis schneiden

Die meisten Clematis-Arten blühen im Frühsommer oder Sommer, sie sollten jetzt im Frühjahr vor dem Austrieb geschnitten werden. Dabei gehen Sie folgendermaßen vor: Bei großblumigen Clematis-Vertretern erscheinen die Blüten an den einjährigen Trieben. Diese werden jetzt um mindestens ein Viertel ihrer Länge eingekürzt. Bei im Sommer blühenden Clematis zeigen sich die Blüten an diesjährigen Trieben. Die ganze Pflanze kürzt man jetzt bis einen halben Meter über dem Boden ein.

Rückschnitt Clematis im Frühling
5

Sommer­blühende Clematis schneiden

Die meisten Clematis-Arten blühen im Frühsommer oder Sommer, sie sollten jetzt im Frühjahr vor dem Austrieb geschnitten werden. Dabei gehen Sie folgendermaßen vor: Bei großblumigen Clematis-Vertretern erscheinen die Blüten an den einjährigen Trieben. Diese werden jetzt um mindestens ein Viertel ihrer Länge eingekürzt. Bei im Sommer blühenden Clematis zeigen sich die Blüten an diesjährigen Trieben. Die ganze Pflanze kürzt man jetzt bis einen halben Meter über dem Boden ein.

DONts

Frosch auf Seerosenblättern im Teich
1

Teich reinigen bei Tierbesatz

Der März ist ein guter Zeitpunkt, um den Teich von abgestorbenen Pflanzenteilen zu befreien. Vorsichtig sollten Sie sein, wenn Amphibien darin leben: In Naturteichen laichen Frösche, Kröten und Molche im Frühjahr. Damit die Jungtiere sich ungestört entwickeln können – die Eier befinden sich meist an den Halmen der Teichpflanzen –, sollten Sie mit den Pflegearbeiten warten, bis sie geschlüpft sind.

Bambus in Kübeln
2

Bambus abschneiden

Nach dem Winter sieht der Bambus, besonders wenn er im Pflanzkübel wächst, meist unansehnlich aus; die Blätter sind eingerollt und vertrocknet. Lassen Sie sich nicht vom Schein trügen und reißen Sie nicht gleich die ganze Pflanze heraus! Oft sind die Halme noch vital, auch wenn die Blätter abgestorben sind. Nehmen Sie abgestorbene Triebe deshalb erst heraus, wenn die Pflanze durchgetrieben hat. Es kommt ganz selten vor, dass eine ganze Bambuspflanze erfriert.

Biene auf Obstblüte
3

In die Blüten sprühen

Bienen bringen den Blütenstaub auf die Blüten von Äpfeln, Kirschen, Pflaumen oder Beeren, aber auch Melonen und Gurken können durch die fleißigen Insekten erst Früchte ansetzen. Immer wieder bringen Pflanzenschutzmittel die Bienen in Gefahr. Zwar ist es nach der Bienenschutzverordnung verboten, bienengefährliche Präparate an blühenden Pflanzen einzusetzen, trotzdem passiert es immer wieder. Als umweltbewusster Gärtner sollten Sie die Verbote beherzigen und auf eine Anwendung von Pflanzenschutzmitteln in der Blütezeit verzichten.

Rückschnitt Geranie im Frühjahr
4

Überwinterte Geranien nicht zurückschneiden

Geranien haben im Winterquartier dünne und schwache Triebe gebildet. Da sich an diesen bestimmt keine Blüten entwickeln, sollte man sie mit der Schere entfernen. Auch an der übrigen Pflanze sollten die Triebe bis auf vier Knospen zurückgeschnitten werden, und zwar immer etwa einen Zentimeter oberhalb eines kräftigen, gut sichtbaren Knotens. In frische Geranienerde umgetopft, wird die Pflanze dann bald neue Triebe bilden, eine üppige Blüte wird bei guter Nährstoff- und Wasserversorgung nicht auf sich warten lassen.

Frühbeet mit geöffnetem Fenster
5

Frühbeet und Gewächshaus nicht öffnen

Heftige Temperaturen können im Frühjahr unter Glas auftreten, denn nachts ist es teils recht kalt, aber mittags klettern die Temperaturen im Gewächshaus bereits auf über 20 °C. Diese Extreme können zu Rissen im Pflanzengewebe führen, die sich durch Frischluftzufuhr vermeiden lassen. Zu schaffen macht den Pflanzen auch hohe Luftfeuchtigkeit: Tagsüber ist dies kein Problem, weil warme Luft viel Wasser aufnehmen kann. Abkühlende Luft gibt dieses aber wieder ab. Das führt dazu, dass konstant Wasser auf die Pflanzen herabtropft, was die Bildung von Fäulnispilzen verursachen kann. Auch hier schafft regelmäßiges Lüften Abhilfe.

Frühbeet mit geöffnetem Fenster
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Frühbeet und Gewächshaus nicht öffnen

Heftige Temperaturen können im Frühjahr unter Glas auftreten, denn nachts ist es teils recht kalt, aber mittags klettern die Temperaturen im Gewächshaus bereits auf über 20 °C. Diese Extreme können zu Rissen im Pflanzengewebe führen, die sich durch Frischluftzufuhr vermeiden lassen. Zu schaffen macht den Pflanzen auch hohe Luftfeuchtigkeit: Tagsüber ist dies kein Problem, weil warme Luft viel Wasser aufnehmen kann. Abkühlende Luft gibt dieses aber wieder ab. Das führt dazu, dass konstant Wasser auf die Pflanzen herabtropft, was die Bildung von Fäulnispilzen verursachen kann. Auch hier schafft regelmäßiges Lüften Abhilfe.

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