Pfingstrosen, Bauerngarten
Ein Stück Bauerngarten Besonders in Gärten im Bauerngartenstil dürfen Pfingstrosen nicht fehlen. Hier wachsen sie in Kombination mit Rosen und Fingerhut.

Gartengestaltung Traumhafte Pfingstrosen

Der Wonnenmonat Mai ist da und mit ihm auch die Pfingstrosen, auch Päonien genannt. Sie werden vor allem wegen ihrer ästhetischen Blüten geliebt, die sich elegant beim leisesten Windhauch bewegen. Aber auch, weil sie beständige Schönheiten sind, die sich jahrzehntelang an einem Standort wohlfühlen und jedes Jahr für große Freude sorgen, wenn sie im Beet wieder ihre üppige Blütenpracht entfalten. Je nach Sorte blühen Sie von Ende April bis Anfang Juli. Weiß, Rosa, Weinrot, Pink, mit köstlichem Duft, einfach, dicht gefüllt oder mit ungewöhnlichen Blüten: Es gibt viele Blütenformen und -farben zu bestaunen. Sie ist eine der ältesten Kulturpflanzen der Erde. In China genießen Pfingstrosen sogar eine sehr hohe Wertschätzung und stehen für Reichtum und Glück.

Pfingstrosen Blütezeit
Es blüht und wogt Mit ihren üppigen Blüten dominieren Pfingstrosen je nach Sorte von Ende April bis Ende Juni jedes Staudenbeet.

Gartengestaltung Traumhafte Pfingstrosen

Der Wonnenmonat Mai ist da und mit ihm auch die Pfingstrosen, auch Päonien genannt. Sie werden vor allem wegen ihrer ästhetischen Blüten geliebt, die sich elegant beim leisesten Windhauch bewegen. Aber auch, weil sie beständige Schönheiten sind, die sich jahrzehntelang an einem Standort wohlfühlen und jedes Jahr für große Freude sorgen, wenn sie im Beet wieder ihre üppige Blütenpracht entfalten. Je nach Sorte blühen Sie von Ende April bis Anfang Juli. Weiß, Rosa, Weinrot, Pink, mit köstlichem Duft, einfach, dicht gefüllt oder mit ungewöhnlichen Blüten: Es gibt viele Blütenformen und -farben zu bestaunen. Sie ist eine der ältesten Kulturpflanzen der Erde. In China genießen Pfingstrosen sogar eine sehr hohe Wertschätzung und stehen für Reichtum und Glück.

Pfingstrose, Begleiter Pfingstrose, Begleiter
Zaungäste Viele Pfingstrosensorten sind eindrucksvolle Begleiter am Wegesrand oder auch direkt am Sitzplatz an der Terrasse.

Pflanz- und Pflegetipps

Pfingstrosen blühen am besten an sonnigen Plätzen. An halbschattigen Orten fällt die Blüte nicht ganz so üppig aus. Achten Sie darauf, dass die Pflanzen nicht zu nah an Hecken oder großen Gehölzen stehen, Päonien mögen keine Wurzelkonkurrenz. Was die Bodenbeschaffenheit angeht, sind Pfingstrosen anspruchslos: Am besten eignen sich lehmige, humus- und nährstoffreiche und durchlässige Böden, die auch bei Trockenzeiten die Feuchtigkeit halten. Nur Staunässe vertragen die Schönheiten gar nicht. Aufgrund ihrer sehr tief wachsenden Wurzeln eignen sich Pfingstrosen auch nicht als Kübelpflanze. Päonien wachsen relativ langsam, können aber mit der Zeit enorme Größen bis zu 100 Zentimetern erreichen. Räumen Sie also pro Pflanze ausreichend Platz, etwa einen Quadratmeter, ein.

Pfingstrosen, Pflanzkombination
Geordnetes Chaos Gekonnt vermischen sich Pfingstrosen mit blühendem Frauenmantel und Pracht-Storchschnabel.

Daher brauchen sie kaum gedüngt zu werden. Nach der Blüte bilden die Pflanzen bereits den Flor für das nächste Jahr. Daher ist eine Düngung mit Komposterde zu empfehlen. Im Herbst kann außerdem kaliumbetont gedüngt werden, das fördert die Blütenbildung und lässt die Triebe besser ausreifen.

Getopfte Pfingstrosen können das ganze Jahr über gepflanzt werden. Pflanzen Sie sie nicht an dieselbe Stelle, an der bereits vorher Pfingstrosen gestanden haben. Die sogenannte Bodenmüdigkeit führt zu Kümmerwuchs und alte Wurzelreste bergen Krankheitspotenzial. Das Pflanzloch sollte doppelt so groß und breit sein wie der Topf, die Pflanze wird einfach in das Loch gesetzt. Achten Sie darauf, dass die Pflanzen nicht zu tief gesetzt werden, da sie sonst nicht blühen. Die Augen (Knospen) dürfen nur maximal zwei bis drei Zentimeter mit Erde bedeckt sein. Setzen Sie nie eine ganze Pflanze um, sie blüht oft nie wieder. Wird die Pflanze geteilt, setzt die Blüte nach ein bis drei Jahren wieder ein. Im ersten Jahr nach der Pflanzung müssen Pfingstrosen bei Trockenheit gegossen werden. Sind sie eingewachsen, müssen sie dank ihrer Speicherwurzel nur bei ausdauernden Trockenperioden gewässert werden. Päonien sind Schwachzehrer, die nicht viele Nährstoffe benötigen, und reagieren empfindlich auf zu viel Stickstoff (das bewirkt Knospensterben).

Wenn die Pfingstrosen in die Höhe schießen, ist es an der Zeit, Staudenstützen oder Stützringe aufzustellen. So verhindern sie, dass die oft sehr üppigen Blüten umknicken. Werden die Pfingstrosen in die Mitte des Beetes gepflanzt, können sie zusätzlich von den Nachbarn im Beet gestützt werden. Machen Sie täglich Kontrollgänge, um Verblühtes abzuschneiden. Im Oktober und November, wenn die Stängel langsam gelb und braun werden, werden sie möglichst dicht über dem Boden abgeschnitten, im nächsten Frühling treibt die Pflanze wieder aus. Junge Pflanzen sollten vor dem ersten Winter noch mit etwas Laub abgedeckt und so geschützt werden.

Zierlauch, Pfingstrose
Sommerromanze Wie geschaffen füreinander. Rosen und Zierlauch mögen Sonne und ergänzen sich auch in der Höhe wunderbar.
Pfingstrose
Dauerbrenner Nur wenn Pfingstrosen ungestört jahrelang am gleichen Platz stehen, entfalten Sie ihre ganze Pracht und wachsen üppig.
Pfingstrose, Zierlauch Pfingstrose, Zierlauch
Fernwirkung Die dichten, runden violetten Blütenbälle des Purpur-Kugellauchs 'Purple Sensation' scheinen über den Pfingstrosen zu schweben.

„Die kugeligen violetten Blütenstände des Zierlauchs setzen überraschende Akzente.“

Traumhafte Liaison

Pfingstrosen geben im Beet als Leitstauden gerne den Ton an, kommen aber auch in Gesellschaft anderer Pflanzen, zum Beispiel Begleitstauden wie Akelei, Frauenmantel, Katzenminze, Schleierkraut oder Pracht-Storchschnabel, prima zur Geltung. Experimentieren Sie mit unterschiedlichen Formen und Farbkombinationen. Begleitstauden können farblich mit den Leitstauden harmonieren, sie unterstützen oder gar einen spannenden Kontrast eingehen. Pfingstrosen passen prima in gemischte Beetpflanzungen, wo sie mit zahlreichen Sträuchern, Stauden oder auch Kletterpflanzen kombiniert werden können, und machen nicht nur neben anderen auffälligen Blumen wie Rittersporn oder Rosen eine gute Figur.

Ein besonders hübscher Beetpartner sind aber die höheren Arten des Zierlauchs. Seine kugeligen violetten Blütenstände sorgen zwischen den Blütenbändern aus Pfingstrosen für einen Trommelwirbel und setzen überraschende Akzente. Sie blühen ungefähr zur gleichen Zeit und stehlen sich gegenseitig nicht die Show. Zierlauch taucht plötzlich aus dem Nichts auf und scheint über den Pfingstrosen zu schweben. Hunderte von kleinen Einzelblüten ballen sich zu einer Blütenkugel, deren Textur einen schönen Kontrast zu den seidigen Blüten der Päonie bildet. Auch die violetten Töne des Lauchs harmonieren hervorragend mit der Farbpalette der Pfingstrosen. Da Zierlauch nur wenig Platz im Beet benötigt, stellt er keine Konkurrenz zu den Pfingstrosen dar. Zudem stellen beide ähnliche Ansprüche an den Boden. Außerdem werden die nach der Blüte vergilbenden und nicht sehr attraktiven Blätter des Zierlauchs von dem dichten Laub der Pfingstrosen versteckt.

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