Ideen & Tipps für ein grünes Zuhause
11/2015 November 2015
Teich, Kescher
Nicht vergessen! Werden die Blätter nicht regelmäßig mit Keschern aus dem Teich gefischt, sinken sie zu Boden und werden zu Faulschlamm.

Gartenpraxis Saisonende - was ist jetzt noch zu tun?

Bevor der Gartenteich winterfest gemacht werden kann, müssen alle nicht winterfesten Pflanzen ins Winterquartier gebracht werden. Da Teichpumpen, die weniger als 80 Zentimeter unter der Wasseroberfläche liegen, im Winter oft einfrieren und unbrauchbar werden, sollten Sie auch diese aus dem Teich entfernen und frostfrei lagern. Dann müssen alle abgestorbenen Pflanzenteile wie Seerosenblätter sowie herabgefallene Blätter sorgfältig aus dem Wasser entfernt werden. Zersetzen sich organische Materialien im Teich, bilden sich Faulgase und der Sauerstoffgehalt im Teich verringert sich, sodass er unter einer geschlossenen Eisdecke knapp wird. Damit keine neuen Blätter in den Teich fallen, sollte etwa einen Meter über dem Teich ein engmaschiges Netz gespannt werden. Auch der Bodengrund des Teichs muss von Schlamm und Laub befreit werden. Ersetzen Sie außerdem einen Teil des Wassers mit frischem Wasser, damit die Fische gesund bleiben und den Winter gut überstehen.

Sind Fische im Teich, muss unbedingt das komplette Zufrieren verhindert werden. Je flacher der Teich ist, desto gefährlicher sind die Faulgase für die Fische. In der Regel genügt aber eine offene Stelle im Wasser, durch die die Faulgase entweichen können. Dafür eignen sich sogenannte Eisfreihalter, zum Beispiel aus Styropor. Außerdem sollte man es unbedingt unterlassen, ein Loch in die Eisdecke zu hacken. Die Fische befinden sich in einer Art Winterstarre und die so entstehenden Druck- und Schallwellen würden sie aufwecken und in ihrer Winterruhe stören. Tauen Sie das Eis besser mit heißem Wasser oder einem Fön auf.

Blätter, Teich
Gut geschützt Fallen viele Blätter von den umliegenden Bäumen, lohnt es sich, im Herbst ein Laubnetz über den Teich zu spannen.

Gartenpraxis Saisonende - was ist jetzt noch zu tun?

Bevor der Gartenteich winterfest gemacht werden kann, müssen alle nicht winterfesten Pflanzen ins Winterquartier gebracht werden. Da Teichpumpen, die weniger als 80 Zentimeter unter der Wasseroberfläche liegen, im Winter oft einfrieren und unbrauchbar werden, sollten Sie auch diese aus dem Teich entfernen und frostfrei lagern. Dann müssen alle abgestorbenen Pflanzenteile wie Seerosenblätter sowie herabgefallene Blätter sorgfältig aus dem Wasser entfernt werden. Zersetzen sich organische Materialien im Teich, bilden sich Faulgase und der Sauerstoffgehalt im Teich verringert sich, sodass er unter einer geschlossenen Eisdecke knapp wird. Damit keine neuen Blätter in den Teich fallen, sollte etwa einen Meter über dem Teich ein engmaschiges Netz gespannt werden. Auch der Bodengrund des Teichs muss von Schlamm und Laub befreit werden. Ersetzen Sie außerdem einen Teil des Wassers mit frischem Wasser, damit die Fische gesund bleiben und den Winter gut überstehen.

Sind Fische im Teich, muss unbedingt das komplette Zufrieren verhindert werden. Je flacher der Teich ist, desto gefährlicher sind die Faulgase für die Fische. In der Regel genügt aber eine offene Stelle im Wasser, durch die die Faulgase entweichen können. Dafür eignen sich sogenannte Eisfreihalter, zum Beispiel aus Styropor. Außerdem sollte man es unbedingt unterlassen, ein Loch in die Eisdecke zu hacken. Die Fische befinden sich in einer Art Winterstarre und die so entstehenden Druck- und Schallwellen würden sie aufwecken und in ihrer Winterruhe stören. Tauen Sie das Eis besser mit heißem Wasser oder einem Fön auf.

Möhren, Einlagern
Schmutzfink Möhren sollten, wie jedes Gemüse, vor dem Einlagern nicht gewaschen werden. Entfernen Sie nur den gröbsten Schmutz.

Wintergemüse einlagern

Spätestens wenn starke Nachtfröste angesagt sind, sollte geerntet werden. Dunkle und kühle (aber frostfreie) Garagen oder Keller eignen sich gut zum Einlagern von Gemüse. Sortieren Sie zunächst alles aus, was Druckstellen oder Verletzungen hat. Wichtig: Gemüse darf nie zusammen mit Äpfeln oder anderem Obst gelagert werden. Die Früchte verströmen das Reifegas Ethylen, welches den Stoffwechsel von Gemüse anregt und es mit der Zeit ungenießbar macht. Wurzel- und Knollengemüse kann wunderbar in Kisten mit feuchtem Sand – praktischerweise übersichtlich beschriftet – in Kellerregalen gelagert werden. Kohlköpfe und Endivien werden inklusive der Hüllblätter einzeln in Packpapier eingeschlagen. Kartoffeln müssen unbedingt dunkel gelagert werden und können vorsichtig einfach lose übereinander geschüttet werden.

Rote Bete, Sand
Wintervorrat Rote Bete wird am besten in mit Sand gefüllten Holzkisten gelagert. Der angefeuchtete Sand gleicht trockene Luft aus.
Möhren, Einlagern
Schmutzfink Möhren sollten, wie jedes Gemüse, vor dem Einlagern nicht gewaschen werden. Entfernen Sie nur den gröbsten Schmutz.

Hartes Gemüse wie Rote Bete, Steckrüben, Sellerie, Möhren oder Rettich eignen sich auch gut zum Einlagern in selbst gebauten Erdkellern. Da beim Einlagern besonders viele Inhaltsstoffe erhalten bleiben, ist es eine gute Alternative zum Einwecken und Einfrieren. Aber Vorsicht: Nur unbeschädigtes Gemüse ist lagerfähig! Zum Einlagern eignen sich große Fässer, Töpfe, Eimer oder ähnliche Gefäße, die bis zum Rand in die Erde eingegraben werden. Versehen Sie die Gefäße vorher mit Löchern und geben Sie eine Drainageschicht aus Sand in die Gefäße. So bleibt das Gemüse schön trocken und wird nicht schimmlig. Das Gemüse wird dann einfach in die Gefäße gefüllt und mit einem Deckel abgedeckt. Das Ganze wird mit Steinen beschwert und zum Schutz gegen Frost noch mit Laub, Tannenzweigen oder Stroh abgedeckt.

Ziergehölze, Stauden

Ziergehölze & Stauden

Verschönern Sie Ihren Garten auch im Winter mit den passenden Ziergehölzen und Stauden.

Ziergehölze & Stauden entdecken
Ziergehölze, Stauden

Igel und Vögel im Winter unterstützen

Am besten unterstützt man Igel und Vögel im Herbst und Winter, indem man einen naturnah gestalteten, gut zugänglichen Garten besitzt, der viel Nahrung und Wohnstätten bietet. Seien Sie auch bei der Gartenarbeit vorsichtig, vielleicht hat es sich ein kleiner Igel unter dem Blätterhaufen gemütlich gemacht. Unter Hecken, Büschen und Holz- oder Laubhaufen finden die scheuen Tierchen Nistmaterial und Winterquartiere. Zusätzlich können sie auch Igelhäuser an geschützten Stellen platzieren. Futter- und Wasserstellen helfen dem stacheligen Gartenfreund außerdem dabei, das nötige Winterschlafgewicht zu erreichen.

Auch die vielen kleinen Gartenvögel freuen sich über ein Quartier in Herbst und Winter. Zaunkönige, Meisen oder Spatzen suchen Vogelkästen als Unterschlupf in kalten Nächten auf. Nistkästen bieten im Winter auch kleinen Säugetieren wie Haselmäusen oder Siebenschläfern oder Insekten wie Schmetterlingen ein schützendes Heim. Mit Futterhäuschen, Futterspendern (auch Silos genannt) oder Meisenknödeln helfen Sie den Piepmätzen durch die kalte Jahreszeit. Je kälter es wird, desto mehr Vögel werden das Futterangebot dankend annehmen. Sonnenblumenkerne werden von fast allen Vogelarten gefressen, machen aber, wenn sie ungeschält sind, viel mehr Dreck. Oft sind in den Futtermischungen noch andere Samen unterschiedlicher Größe vorhanden, sodass für jeden Geschmack etwas dabei ist. Wenn Sie Rotkehlchen, Amseln oder Zaunkönigen eine Freude machen möchten, können Sie das Angebot im Futterhäuschen oder am Boden auch mit Weichfutter wie Rosinen, Haferflocken oder Obst erweitern.

Amsel, Futter
Es ist angerichtet Im Winter freuen sich Amseln besonders über Obst. Weichfutter, Haferflocken, Fett-Körner-Mischungen oder Rosinen schmecken ihnen auch.

Igel und Vögel im Winter unterstützen

Am besten unterstützt man Igel und Vögel im Herbst und Winter, indem man einen naturnah gestalteten, gut zugänglichen Garten besitzt, der viel Nahrung und Wohnstätten bietet. Seien Sie auch bei der Gartenarbeit vorsichtig, vielleicht hat es sich ein kleiner Igel unter dem Blätterhaufen gemütlich gemacht. Unter Hecken, Büschen und Holz- oder Laubhaufen finden die scheuen Tierchen Nistmaterial und Winterquartiere. Zusätzlich können sie auch Igelhäuser an geschützten Stellen platzieren. Futter- und Wasserstellen helfen dem stacheligen Gartenfreund außerdem dabei, das nötige Winterschlafgewicht zu erreichen.

Auch die vielen kleinen Gartenvögel freuen sich über ein Quartier in Herbst und Winter. Zaunkönige, Meisen oder Spatzen suchen Vogelkästen als Unterschlupf in kalten Nächten auf. Nistkästen bieten im Winter auch kleinen Säugetieren wie Haselmäusen oder Siebenschläfern oder Insekten wie Schmetterlingen ein schützendes Heim. Mit Futterhäuschen, Futterspendern (auch Silos genannt) oder Meisenknödeln helfen Sie den Piepmätzen durch die kalte Jahreszeit. Je kälter es wird, desto mehr Vögel werden das Futterangebot dankend annehmen. Sonnenblumenkerne werden von fast allen Vogelarten gefressen, machen aber, wenn sie ungeschält sind, viel mehr Dreck. Oft sind in den Futtermischungen noch andere Samen unterschiedlicher Größe vorhanden, sodass für jeden Geschmack etwas dabei ist. Wenn Sie Rotkehlchen, Amseln oder Zaunkönigen eine Freude machen möchten, können Sie das Angebot im Futterhäuschen oder am Boden auch mit Weichfutter wie Rosinen, Haferflocken oder Obst erweitern.

Laubhaufen, Igel
Winterquartier Dichte, mit Zweigen vermischte Laubhaufen, die sich in geschützten Gartenecken befinden, nutzen Igel oft als Unterschlupf.
Laubhaufen, Igel
Winterquartier Winterquartier Dichte, mit Zweigen vermischte Laubhaufen, die sich in geschützten Gartenecken befinden, nutzen Igel oft als Unterschlupf.

„Nistkästen bieten im Winter auch kleinen Säugetieren wie Haselmäusen oder Siebenschläfern oder Insekten wie Schmetterlingen ein schützendes Heim.“

„Nistkästen bieten im Winter auch kleinen Säugetieren wie Haselmäusen oder Siebenschläfern oder Insekten wie Schmetterlingen ein schützendes Heim.“

Beet, Laub Beet, Laub
Schutzschicht Mit Laub abgedeckte Beete überstehen die kalte Jahreszeit optimal.

Winterschutz für die Beete

Im späten Herbst sollten Sie schon daran denken, Ihre Beete vor dem ersten Kälteeinbruch zu schützen. Laub schützt fast alle Beete sehr effektiv vor Frost. Achten Sie darauf, dass die Schicht nicht dicker als etwa fünf Zentimeter ist, da es darunter sonst schnell fault. Damit der Wind die Blätter nicht wieder im Garten verteilt, kann das Laub zusätzlich mit etwas Kompost beschwert werden. Auch Mulchen ist eine gute Methode, um die Beete zu schützen. Mit Rindenmulch wird schnell eine isolierende Schicht geschaffen.

Einige Gemüsesorten wie Grünkohl, Rosenkohl, Porree oder Feldsalat können auch bei frostigem Wetter noch im Beet bleiben. Damit das Gemüse immer (auch wenn Schnee gefallen ist) geerntet werden kann, wird eine Lage Vlies über die Pflanzen gelegt. Diese kann bei Bedarf einfach hochgeschlagen werden.

Blumenzwiebeln, Frühling Blumenzwiebeln, Frühling
Letzte Chance Besser spät als nie! Noch können Blumenzwiebeln für ein buntes Blütenmeer im Frühling unter die Erde gebracht werden.

Last Minute - Blumenzwiebeln setzen

Ran ans Beet, noch können Sie den Grundstein für ein buntes Meer an Frühlingsblühern legen. Solange der Boden frostfrei ist, können immer noch Blumenzwiebeln von Frühlingsblühern wie Tulpen, Krokussen, Traubenhyazinthen oder Zwerg-Iris gepflanzt werden. Zum Schutz vor Frost sollten sie besser mit Kompost, Erde oder Laub abgedeckt werden.

Blumenzwiebeln, Frühling Blumenzwiebeln, Frühling
Letzte Chance Besser spät als nie! Noch können Blumenzwiebeln für ein buntes Blütenmeer im Frühling unter die Erde gebracht werden.
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