Ideen & Tipps für ein grünes Zuhause
09/2015 September 2015

Top 10 TIPPS Die wichtigsten Tipps
und Tricks für den Monat
September

Blumenzwiebeln in ein Gefäß pflanzen
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Blumen- und Gemüsezwiebeln pflanzen

Seien Sie der Saison einen Schritt voraus! Der Herbst ist wie geschaffen dafür, blühende Fakten im kommenden Frühjahr zu schaffen. Denn nun kommen die Zwiebeln von früh blühenden Blumen wie Schneeglöckchen, Narzissen oder Tulpen und Gemüsezwiebeln (Winterzwiebeln) in die Erde. Dabei gilt es, den richtigen Zeitpunkt zu erwischen. Die Zeit der größten Trockenheit und Hitze ist im September vorbei, deshalb ist die Gefahr, dass die Zwiebeln im Boden vertrocknen, bevor sie Wurzeln geschlagen haben, gering. Andererseits sollten Sie nicht zu lange warten, denn je eher die Zwiebeln an ihrem Platz im Boden einwachsen, desto besser. Dann ist die Chance, dass sie den Winter gut überstehen, am größten.

Gepflegte Rasenfläche
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Rasen neu anlegen

Den Sommer über leidet der grüne Teppich oft unter anhaltender Trockenheit und wird auch stark beansprucht. Kleine Lücken auszubessern ist mit Nachsaatmischungen kein Problem, manchmal ist es aber besser, die Fläche von Grund auf neu einzusäen. Dafür ist das Gartenklima im September gut geeignet. Die Luft ist dann meist schon feuchter und kühler und die Rasensaat geht besser auf. Die Halme haben bis zum Winter noch genug Zeit, eine stabile Grasnarbe zu bilden, sodass der Rasen die kalte Jahreszeit schadlos übersteht. Auch Rollrasen kann nun noch ausgelegt werden. Er benötigt sogar noch weniger Zeit, auf der Fläche einzuwachsen.

Garten mit Rasen im Herbst
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Herbstrasendüngung

Tun Sie Ihrer Rasenfläche nach einem heißen Sommer etwas Gutes und verabreichen Sie ihr vor den Wintermonaten mit einem kaliumbetonten Dünger noch mal eine Extraportion Nährstoffe. Im Gegensatz zum ausgewogenen NPK-Dünger in den Sommermonaten werden die Halme durch den speziellen Herbstrasendünger aus dem OBI Markt nicht weicher, sondern fester. So gestärkt sind die Halme stabiler und bei feuchter Kälte nicht mehr anfällig für Pilzkrankheiten. Außerdem verfügen die Gräser mit dem Düngerdepot aus dem Herbst beim Rasenstart im Frühjahr auch noch über genügend Reserven, um schnell wieder zu ergrünen.

Geerntete Äpfel im Korb
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Äpfel und Zwetschgen ernten

Die Erntezeit für Kern- und Steinobst setzt sich fort. Mittlerweile sind die späten und die mittelspäten Apfelsorten reif. Sie lösen sich dann mit Stiel leicht vom Ast. Achten Sie beim Pflücken von Äpfeln darauf, die Exemplare mit einer Hand im Winkel von ca. 90 Grad anzuheben und vorsichtig mit einer Drehbewegung vom Ast zu lösen. Die beste Erntezeit ist der frühe Morgen, wenn die Früchte noch kühl und etwas feucht sind. Steinobst bekommt Druckstellen, wenn Sie beim Pflücken fest zupacken und lange Fingernägel ritzen schnell die Fruchthaut auf. Deshalb ist auch das Schütteln von Pflaumen- und Zwetschgenbäumen nur sinnvoll, wenn die Früchte in ein darunter aufgespanntes Netz fallen.

Rosen pflanzen
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Stauden und Gehölze pflanzen

Für Neupflanzungen ist der Herbst die beste Zeit. Wurzelnackte Rosen, Container- und Ballenware nehmen dann noch genug Wasser auf und wurzeln vor dem Winter noch ausreichend ein. Das gilt für Laub abwerfende Pflanzen ebenso wie für Immergrüne. Achten Sie bei Rosengewächsen darauf, sie möglichst nicht an eine Stelle zu pflanzen, wo bereits vorher ein Rosengewächs stand. Sonst kann sich eine Unverträglichkeit herausstellen. Wenn sich keine andere Stelle anbietet, sollten Sie vorher einen Teil des Bodens abgraben und mit einer Mischung aus frischer Pflanzerde und Kompost auffüllen. Nach der Pflanzung sollten die Gewächse jeden Tag gewässert werden, um die Wasserversorgung nicht zu unterbrechen und die Bildung von neuen Feinwurzeln anzuregen. Legen Sie beim Pflanzen einen kleinen Gießrand im Wurzelbereich an, damit das Gießwasser direkt an die Wurzeln gelangt.

Gründüngung im Beet
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Gründüngung auf Beeten

Säen Sie auf abgeernteten (Hoch-)Beeten jetzt eine Gründüngung aus. Sie wird den Boden über den Winter durch ihre Wurzeln tiefgründig lockern und auffrischen. Wintergetreide und Winterraps zum Beispiel sind frostverträglich und können lange stehen bleiben. Sie binden noch vorhandene Nährstoffe in ihrer Pflanzenmasse, sodass diese bei Schnee und Regen nicht ausgeschwemmt werden. Im zeitigen Frühjahr werden die Pflanzen als organisches Material in den Boden eingearbeitet und bringen dabei zusätzlich Luft und Humusstoffe in den Boden. Die Pflanzenteile sind wertvolles Futter für die Mikroorganismen, ohne deren Tätigkeit der Boden keine krümelige Struktur erhalten würde.

Geerntete Himbeeren
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Herbsthimbeeren ernten

Die Beerensaison ist noch nicht beendet, zumindest wenn Sie Herbsthimbeeren gepflanzt haben. Diese tragen nicht nur im Sommer an den zweijährigen Ruten, sondern jetzt ein zweites Mal an den neuen einjährigen Trieben Früchte. Ihr großer Vorteil: Der Himbeerkäfer legt darin keine Eier ab, weil die Fruchtbildung außerhalb seiner Entwicklungszeit liegt. Die Früchte sind also madenfrei. Herbsthimbeeren sind auch unkompliziert in der Pflege. Die abgetragenen Ruten werden nach der Ernte zurückgeschnitten und die Pflanze treibt dann im Frühjahr neu aus.

Leimring an Obstbaum
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Leimringe anlegen

Eine wichtige Maßnahme für alle Obstbaumbesitzer ist das rechtzeitige Anbringen von Leimringen gegen den Frostspanner. Die in Ihrem OBI Markt erhältlichen Spezialmanschetten sind mit einem Klebstoff bestrichen, der die flugunfähigen Weibchen des Frostspanners davon abhält, am Baumstamm heraufzukriechen. Sie würden sonst in der Baumkrone Eier legen, aus denen Maden schlüpfen, die im Folgejahr die jungen Früchte befallen. Wichtig ist, dass die Leimringe eng am Baum anliegen, sonst könnten die Tiere darunter hindurchschlüpfen. Alternativ ist das Klebemittel auch zum Aufstreichen erhältlich.

Herbstbepflanzung in einer Schale
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Balkonkästen mit Herbstblühern bepflanzen

In Kästen und Schalen ist es nun Zeit für den Schichtwechsel. Auch wenn einige Sommerblüher noch mit letzter Blütenkraft auftrumpfen, sollten Sie jetzt an die Herbstbepflanzung denken. Astern und Chrysanthemen stehen bereits im OBI Markt bereit. Auch die bis in den Winter hinein attraktiven knospenblühenden Heidegewächse sind schon erhältlich. Mit diesen farbenfrohen Herbstboten schaffen Sie auf Balkon und Terrasse ebenso attraktive wie haltbare und pflegeleichte Kreationen für die kommenden Wochen und Monate. Nutzen Sie doch den OBI Balkonkastenplaner als praktische Hilfe bei der Planung!

Lagerung von Strauchschnitt
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Strauchschnitt sammeln als Überwinterungshilfe

Überall wird im Herbst an Sträuchern und Bäumen geschnitten und oft das Schnittgut gleich gehäckselt. Geben Sie aber nicht alles in die Biotonne oder auf den Sammelplatz! Sie können damit den Gartentieren nämlich noch viel Gutes tun! Ein Reisighaufen aus Strauchschnitt und Falllaub dient Igel und anderen Kleinsäugern, Kröten und Insekten als willkommener Platz zum Überwintern. Sie finden in den sonst oft auf- und ausgeräumten Gärten kaum noch Rückzugsmöglichkeiten. Auch Stein- oder Holzstapel sind bevorzugte Winterquartiere. Besonders komfortabel sind frostfreie Schuppen, Dachböden oder Keller, in denen durch offene Fenster oder Ritzen insbesondere flatternde Gäste wie Marienkäfer, Falter oder Fledermäuse Zuflucht finden. Mit Ihrer Unterstützung leisten Sie einen wertvollen Beitrag für den Artenschutz!

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